Einflüsse von Über- und Unterernährung, vegetarischer und veganer Ernährung


Die Funktion des Immunsystems hängt wesentlich von Ernährungsfaktoren ab. Eine Fehlernährung hat sowohl in Form von Unterernährung als auch in Form von Adipositas Auswirkungen auf das Immunsystem. Auch Ernährungsweisen wie vegetarische und vegane Ernährung beeinflussen es.


Unterernährung und Immunsystem


Unter- und Mangelernährung werden unterschiedlich definiert. Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Mangelernährung auch Übergewicht und Adipositas einschließt, bezeichnet die European Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN) nur eine reduzierte Nahrungszufuhr und Nährstoffaufnahme als Mangelernährung [1, I], die dann synonym zur Unterernährung ist. Um genauer abzugrenzen, wird in diesem Artikel die Definition der ESPEN zugrunde gelegt.

Unterernährung beschreibt eine im Vergleich zum Bedarf akute oder langfristig verringerte Energieaufnahme, z. B. bei Krankheit oder durch ein verringertes Angebot an Nahrung. Sie ist verstärkt in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen präsent. In westlichen Ländern tritt sie insbesondere krankheitsbedingt auf, z. B. bei KrebspatientInnen und bei älteren Menschen. Frauen, Säuglinge, Kinder und Jugendliche sind in armen Ländern dem höchsten Risiko für Unterernährung ausgesetzt. Laut Definitionen der ESPEN und der WHO liegt eine Unterernährung bei Erwachsenen u. a. vor bei einem Body Mass Index (BMI) < 18,5 kg/m2 (WHO). In dieser Definition wird jedoch nicht berücksichtigt, dass eine Unterernährung auch eine verringerte Versorgung mit Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen bedeuten kann.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2021 von Seite M278 bis M287.


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Einflüsse von Über- und Unterernährung, vegetarischer und veganer Ernährung


Die Funktion des Immunsystems hängt wesentlich von Ernährungsfaktoren ab. Eine Fehlernährung hat sowohl in Form von Unterernährung als auch in Form von Adipositas Auswirkungen auf das Immunsystem. Auch Ernährungsweisen wie vegetarische und vegane Ernährung beeinflussen es.


Unterernährung und Immunsystem


Unter- und Mangelernährung werden unterschiedlich definiert. Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Mangelernährung auch Übergewicht und Adipositas einschließt, bezeichnet die European Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN) nur eine reduzierte Nahrungszufuhr und Nährstoffaufnahme als Mangelernährung [1, I], die dann synonym zur Unterernährung ist. Um genauer abzugrenzen, wird in diesem Artikel die Definition der ESPEN zugrunde gelegt.

Unterernährung beschreibt eine im Vergleich zum Bedarf akute oder langfristig verringerte Energieaufnahme, z. B. bei Krankheit oder durch ein verringertes Angebot an Nahrung. Sie ist verstärkt in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen präsent. In westlichen Ländern tritt sie insbesondere krankheitsbedingt auf, z. B. bei KrebspatientInnen und bei älteren Menschen. Frauen, Säuglinge, Kinder und Jugendliche sind in armen Ländern dem höchsten Risiko für Unterernährung ausgesetzt. Laut Definitionen der ESPEN und der WHO liegt eine Unterernährung bei Erwachsenen u. a. vor bei einem Body Mass Index (BMI) < 18,5 kg/m2 (WHO). In dieser Definition wird jedoch nicht berücksichtigt, dass eine Unterernährung auch eine verringerte Versorgung mit Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen bedeuten kann.




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Ernährung und Immunsystem

Einflüsse von Über- und Unterernährung, vegetarischer und veganer Ernährung
Die Funktion des Immunsystems hängt wesentlich von Ernährungsfaktoren ab. Eine Fehlernährung hat sowohl in Form von Unterernährung als auch in Form von Adipositas Auswirkungen auf das Immunsystem. Auch Ernährungsweisen wie vegetarische und vegane Ernährung beeinflussen es.
Unterernährung und Immunsystem

Unter- und Mangelernährung werden unterschiedlich definiert. Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Mangelernährung auch Übergewicht und Adipositas einschließt, bezeichnet die European Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN) nur eine reduzierte Nahrungszufuhr und Nährstoffaufnahme als Mangelernährung [1, I], die dann synonym zur Unterernährung ist. Um genauer abzugrenzen, wird in diesem Artikel die Definition der ESPEN zugrunde gelegt.

Unterernährung beschreibt eine im Vergleich zum Bedarf akute oder langfristig verringerte Energieaufnahme, z. B. bei Krankheit oder durch ein verringertes Angebot an Nahrung. Sie ist verstärkt in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen präsent. In westlichen Ländern tritt sie insbesondere krankheitsbedingt auf, z. B. bei KrebspatientInnen und bei älteren Menschen. Frauen, Säuglinge, Kinder und Jugendliche sind in armen Ländern dem höchsten Risiko für Unterernährung ausgesetzt. Laut Definitionen der ESPEN und der WHO liegt eine Unterernährung bei Erwachsenen u. a. vor bei einem Body Mass Index (BMI) < 18,5 kg/m2 (WHO). In dieser Definition wird jedoch nicht berücksichtigt, dass eine Unterernährung auch eine verringerte Versorgung mit Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen bedeuten kann.


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Veröffentlicht: 12.05.2021

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