Die Nachwuchsgruppe „Ernährung und Mikrobiota (BonnGut)“ wird im Rahmen der Kompetenzcluster der Ernährungsforschung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Nachwuchsgruppe ist am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn etabliert und dem Ernährungscluster DietBB – Diet-Body-Brain – zugeordnet.

Hintergrund


Der dauerhafte Verzehr einer westlichen Diät, die reich an Fett (> 34 %) und Zucker mit hoher glykämischer Last (19 % der Gesamtenergie) ist, kann zur Entstehung von Fettleibigkeit, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kognitiven Einschränkungen führen. Außerdem kann eine westliche Ernährungsweise die Zusammensetzung der Mikrobiota im Darm verändern, was zu einer unausgewogenen mikrobiellen Besiedlung führt, ein Phänomen, das als Darm-Dysbiose bekannt ist. Assoziationen zwischen einer Darm-Dysbiose und einer Vielzahl von Erkrankungen, einschließlich neurodegenerative Erkrankungen wurden mittlerweile mehrfach nachgewiesen [1]. So weisen jüngste Ergebnisse darauf hin, dass der Einfluss der Mikrobiota nicht nur auf den Gastrointestinaltrakt beschränkt ist, sondern über die sogenannte Darm-Gehirn-Achse bis in das zentrale und periphere Nervensystem reicht.




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2020 von Seite M364 bis M367.




Die Nachwuchsgruppe „Ernährung und Mikrobiota (BonnGut)“ wird im Rahmen der Kompetenzcluster der Ernährungsforschung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Nachwuchsgruppe ist am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn etabliert und dem Ernährungscluster DietBB – Diet-Body-Brain – zugeordnet.

Hintergrund


Der dauerhafte Verzehr einer westlichen Diät, die reich an Fett (> 34 %) und Zucker mit hoher glykämischer Last (19 % der Gesamtenergie) ist, kann zur Entstehung von Fettleibigkeit, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kognitiven Einschränkungen führen. Außerdem kann eine westliche Ernährungsweise die Zusammensetzung der Mikrobiota im Darm verändern, was zu einer unausgewogenen mikrobiellen Besiedlung führt, ein Phänomen, das als Darm-Dysbiose bekannt ist. Assoziationen zwischen einer Darm-Dysbiose und einer Vielzahl von Erkrankungen, einschließlich neurodegenerative Erkrankungen wurden mittlerweile mehrfach nachgewiesen [1]. So weisen jüngste Ergebnisse darauf hin, dass der Einfluss der Mikrobiota nicht nur auf den Gastrointestinaltrakt beschränkt ist, sondern über die sogenannte Darm-Gehirn-Achse bis in das zentrale und periphere Nervensystem reicht.




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Nachwuchsgruppe: Ernährung und Mikrobiota

Die Nachwuchsgruppe „Ernährung und Mikrobiota (BonnGut)“ wird im Rahmen der Kompetenzcluster der Ernährungsforschung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Nachwuchsgruppe ist am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn etabliert und dem Ernährungscluster DietBB – Diet-Body-Brain – zugeordnet.

Hintergrund

Der dauerhafte Verzehr einer westlichen Diät, die reich an Fett (> 34 %) und Zucker mit hoher glykämischer Last (19 % der Gesamtenergie) ist, kann zur Entstehung von Fettleibigkeit, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kognitiven Einschränkungen führen. Außerdem kann eine westliche Ernährungsweise die Zusammensetzung der Mikrobiota im Darm verändern, was zu einer unausgewogenen mikrobiellen Besiedlung führt, ein Phänomen, das als Darm-Dysbiose bekannt ist. Assoziationen zwischen einer Darm-Dysbiose und einer Vielzahl von Erkrankungen, einschließlich neurodegenerative Erkrankungen wurden mittlerweile mehrfach nachgewiesen [1]. So weisen jüngste Ergebnisse darauf hin, dass der Einfluss der Mikrobiota nicht nur auf den Gastrointestinaltrakt beschränkt ist, sondern über die sogenannte Darm-Gehirn-Achse bis in das zentrale und periphere Nervensystem reicht.


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Artikelfakten

Rubrik: Im Fokus
Veröffentlicht: 10.06.2020

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