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Zum Gremium gehören neben dem Koordinator Prof. Dr. Lorkowski von der Universität Jena auch Prof. Dr. Gabriele Stangl (Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Peggy Braun (Universität Leipzig). Die nutriCARD-Forscher kooperieren mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, regionalen Partnern der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft sowie Multiplikatoren aus dem Bereich der Ernährungskommunikation.
Die Forschungsvorhaben sind:
• Entwicklung und Herstellung von traditionellen Lebensmitteln mit veränderter Rezeptur (bspw. die in der traditionellen Thüringer Bratwurst enthaltenen tierischen Fette teilweise durch pflanzliches Eiweiß oder Ballaststoffe ersetzen); schrittweise sei auch die Entwicklung verbesserter Milchprodukte, Backwaren, Snacks und Fertiggerichte geplant.
• Durch Untersuchungen an Zell- und Tiermodellen sowie in Studien am Menschen sollen Zusammenhänge zwischen Ernährung, genetischen Faktoren und dem Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgeklärt werden.
• Entwicklung und Umsetzung von Kommunikations- und Bildungskonzepten, die langfristig zu einem gesunden Ernährungs- und Lebensstil beitragen, u. a. für junge Familien und Kinder.
Das Cluster wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den ersten 3 Jahren mit knapp 5 Mio. € gefördert. Die Fördermaßnahme ist Teil des Aktionsplans „Präventions- und Ernährungsforschung: Forschung für ein gesundes Leben“ mit dem Ziel, die ernährungsrelevanten Kompetenzen von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Wirtschaft zusammenzuführen.
Quelle: Universität Jena, Pressemeldung vom 19.5.2015