Claudia Menebröcker, Duisburg

In Deutschland sind über 1,2 Mio. Menschen an Demenz erkrankt, und die Zahl steigt. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für diese Krankheit, bei den über 90-Jährigen sind über 30 % betroffen. Ein großer Teil der Erkrankten wird in stationären Einrichtungen der Altenhilfe versorgt. Demenz-Kranke haben ein ausgesprochen hohes Risiko für Mangelernährung und Dehydratation.

Bei Menschen mit Demenz führen vor allem kognitive Veränderungen zu zusätzlichen Problemen. Speisen werden nicht mehr als solche erkannt. Besonders bei unbekannten Speisen oder püriertem Essen sitzen die Betroffenen dann vor dem gedeckten Tisch und wissen nicht, was sie dort tun sollen. Die Einsicht in die Notwendigkeit von Essen und Trinken ist möglicherweise nicht da und Signale wie Hunger oder Durst können nicht gedeutet werden. Längeres Fasten führt sogar zu einer Stimmungsverbesserung.

So benötigen sie beispielsweise gegenüber dem durchschnittlichen täglichen Bedarf von etwa 1800 kcal für ältere Personen ohne erhöhten Bewegungsdrang bis zu 3500 kcal am Tag. Auf Grund der genannten Veränderungen wird deutlich, dass ein sehr hohes Risiko für Mangelernährung und Dehydratation besteht. Hieraus ergibt sich für die betreuenden Personen, dass sie der ausreichenden Versorgung große Beachtung schenken müssen. Sie können die Probleme nur durch genaue Beobachtung identifizieren und müssen für jeden Einzelnen genau prüfen, wie die Versorgung verbessert werden kann. Beispiele für die Speiseplanung
VollkostWeiche KostFingerfoodTomatencremesuppeGrießbreimit Zimt und ZuckerAprikosenkompottPürierte TomatencremesuppeGrießbreimit Zimt und ZuckerAprikosenkompottPürierte TomatencremesuppeGebratene Grießschnittenmit Zimt und ZuckerObststückeHühnerbrühe mit NudelnGebratene FrikadelleMöhrengemüseKartoffelpüreeErdbeerjoghurtHühnercremesuppeHackfleischbällchenMöhrengemüseKartoffelpüreePürierter ErdbeerjoghurtHühnercremesuppeKleine FrikadellenMöhrengemüseKartoffelkrokettenErdbeer-MixmilchSelleriecremesuppeGebratenes FischfiletGurkensalatSalzkartoffelnSchokoladencremeSelleriecremesuppeGedämpftes FischfiletGurkengemüseSalzkartoffeln oder PüreeSchokoladencremeSelleriecremesuppeGebratene FischstückeFrische GurkenstückeKleine Kartoffeln Schokoladen-Riegel

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 07/04 ab Seite B 29.




Claudia Menebröcker, Duisburg

In Deutschland sind über 1,2 Mio. Menschen an Demenz erkrankt, und die Zahl steigt. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für diese Krankheit, bei den über 90-Jährigen sind über 30 % betroffen. Ein großer Teil der Erkrankten wird in stationären Einrichtungen der Altenhilfe versorgt. Demenz-Kranke haben ein ausgesprochen hohes Risiko für Mangelernährung und Dehydratation.

Bei Menschen mit Demenz führen vor allem kognitive Veränderungen zu zusätzlichen Problemen. Speisen werden nicht mehr als solche erkannt. Besonders bei unbekannten Speisen oder püriertem Essen sitzen die Betroffenen dann vor dem gedeckten Tisch und wissen nicht, was sie dort tun sollen. Die Einsicht in die Notwendigkeit von Essen und Trinken ist möglicherweise nicht da und Signale wie Hunger oder Durst können nicht gedeutet werden. Längeres Fasten führt sogar zu einer Stimmungsverbesserung.

So benötigen sie beispielsweise gegenüber dem durchschnittlichen täglichen Bedarf von etwa 1800 kcal für ältere Personen ohne erhöhten Bewegungsdrang bis zu 3500 kcal am Tag. Auf Grund der genannten Veränderungen wird deutlich, dass ein sehr hohes Risiko für Mangelernährung und Dehydratation besteht. Hieraus ergibt sich für die betreuenden Personen, dass sie der ausreichenden Versorgung große Beachtung schenken müssen. Sie können die Probleme nur durch genaue Beobachtung identifizieren und müssen für jeden Einzelnen genau prüfen, wie die Versorgung verbessert werden kann. Beispiele für die Speiseplanung
VollkostWeiche KostFingerfoodTomatencremesuppeGrießbreimit Zimt und ZuckerAprikosenkompottPürierte TomatencremesuppeGrießbreimit Zimt und ZuckerAprikosenkompottPürierte TomatencremesuppeGebratene Grießschnittenmit Zimt und ZuckerObststückeHühnerbrühe mit NudelnGebratene FrikadelleMöhrengemüseKartoffelpüreeErdbeerjoghurtHühnercremesuppeHackfleischbällchenMöhrengemüseKartoffelpüreePürierter ErdbeerjoghurtHühnercremesuppeKleine FrikadellenMöhrengemüseKartoffelkrokettenErdbeer-MixmilchSelleriecremesuppeGebratenes FischfiletGurkensalatSalzkartoffelnSchokoladencremeSelleriecremesuppeGedämpftes FischfiletGurkengemüseSalzkartoffeln oder PüreeSchokoladencremeSelleriecremesuppeGebratene FischstückeFrische GurkenstückeKleine Kartoffeln Schokoladen-Riegel

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 07/04 ab Seite B 29.


Ernährungsprobleme bei Senioren mit Demenz

Claudia Menebröcker, Duisburg

In Deutschland sind über 1,2 Mio. Menschen an Demenz erkrankt, und die Zahl steigt. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für diese Krankheit, bei den über 90-Jährigen sind über 30 % betroffen. Ein großer Teil der Erkrankten wird in stationären Einrichtungen der Altenhilfe versorgt. Demenz-Kranke haben ein ausgesprochen hohes Risiko für Mangelernährung und Dehydratation.

Bei Menschen mit Demenz führen vor allem kognitive Veränderungen zu zusätzlichen Problemen. Speisen werden nicht mehr als solche erkannt. Besonders bei unbekannten Speisen oder püriertem Essen sitzen die Betroffenen dann vor dem gedeckten Tisch und wissen nicht, was sie dort tun sollen. Die Einsicht in die Notwendigkeit von Essen und Trinken ist möglicherweise nicht da und Signale wie Hunger oder Durst können nicht gedeutet werden. Längeres Fasten führt sogar zu einer Stimmungsverbesserung.

So benötigen sie beispielsweise gegenüber dem durchschnittlichen täglichen Bedarf von etwa 1800 kcal für ältere Personen ohne erhöhten Bewegungsdrang bis zu 3500 kcal am Tag. Auf Grund der genannten Veränderungen wird deutlich, dass ein sehr hohes Risiko für Mangelernährung und Dehydratation besteht. Hieraus ergibt sich für die betreuenden Personen, dass sie der ausreichenden Versorgung große Beachtung schenken müssen. Sie können die Probleme nur durch genaue Beobachtung identifizieren und müssen für jeden Einzelnen genau prüfen, wie die Versorgung verbessert werden kann. Beispiele für die Speiseplanung
VollkostWeiche KostFingerfoodTomatencremesuppeGrießbreimit Zimt und ZuckerAprikosenkompottPürierte TomatencremesuppeGrießbreimit Zimt und ZuckerAprikosenkompottPürierte TomatencremesuppeGebratene Grießschnittenmit Zimt und ZuckerObststückeHühnerbrühe mit NudelnGebratene FrikadelleMöhrengemüseKartoffelpüreeErdbeerjoghurtHühnercremesuppeHackfleischbällchenMöhrengemüseKartoffelpüreePürierter ErdbeerjoghurtHühnercremesuppeKleine FrikadellenMöhrengemüseKartoffelkrokettenErdbeer-MixmilchSelleriecremesuppeGebratenes FischfiletGurkensalatSalzkartoffelnSchokoladencremeSelleriecremesuppeGedämpftes FischfiletGurkengemüseSalzkartoffeln oder PüreeSchokoladencremeSelleriecremesuppeGebratene FischstückeFrische GurkenstückeKleine Kartoffeln Schokoladen-Riegel

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 07/04 ab Seite B 29.

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Veröffentlicht: 12.07.2004

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