Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 25.06.2025; Überarbeitung angenommen: 23.10.2025 Herausforderungen und Lösungsansätze Einleitung Bereits vor fast 20 Jahren wurde im Rahmen der „Deutschen Studie zur Mangelernährung im Krankenhaus“ (German Hospital Malnutrition Study) ermittelt, dass damals 27 % der Patient*innen am Aufnahmetag Anzeichen einer Mangelernährung aufwiesen [1], und aktuelle Daten des nutritionDay belegen die weite Verbreitung dieser Problematik nach wie vor [2,3]. Durch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten ist belegt, dass der Ernährungszustand und dessen Entwicklung während des stationären Aufenthalts den Krankheitsverlauf, die Komplikationsrate, Verweildauer, Rehospitalisierungs- und letztendlich auch Mortalitätsrate wesentlich beeinflussen [4–6]. Obwohl bestätigt ist, dass sich diese relevanten Zielgrößen durch Ernährungsmaßnahmen positiv verändern lassen – bspw. in der EFFORT-Studie [7] – ist der Stellenwert der Ernährung im Rahmen der Krankenversorgung nach wie vor gering. Strukturen und Prozesse der Ernährungsversorgung in Krankenhäusern sind überwiegend mangelhaft, beispielsweise fehlt es an Ernährungsfachkräften, und ein routinemäßiges Screening auf Mangelernährung hat sich bis dato nicht flächendeckend etablieren lassen [2,3]. ... Abstract Aktuelle Daten des nutritionDay belegen Defizite in der Ernährungsversorgungin Krankenhäusern und stationären Altenpflegeeinrichtungen. Die diesbezügliche Perspektive der beteiligten Berufsgruppen wurde in vier Online-Veranstaltungen zu Herausforderungen, Lösungsansätzen und Best-Practice-Beispielen erfragt1. Die kategorisierten Aussagen werden zusammenfassend beschrieben und durch ausgewählte Zitate der insgesamt 80 Teilnehmenden untermauert. Priorisierung von Ernährungsthemen, Ausbau der digitalen Unterstützung und fest vereinbarte Termine zum interdisziplinären Austausch sowie die Einbeziehung von Patient*innen/Bewohner*innen bzw. deren Vertretung wurden als wesentlich zur Verbesserung der aktuellen Situation genannt. Zahlreiche Best-Practice-Beispiele wie sogenannte Menü-Assistent*innen in Kliniken oder eine regelmäßige Küchensprechstunde im Pflegeheim zeigen, dass es trotz schwieriger Rahmenbedingungen diverse Möglichkeiten für eine gute Ernährungsversorgung gibt.
Den vollständigen Artikel finden Sie demnächst auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2026.
Bereits vor fast 20 Jahren wurde im Rahmen der „Deutschen Studie zur Mangelernährung im Krankenhaus“ (German Hospital Malnutrition Study) ermittelt, dass damals 27 % der Patient*innen am Aufnahmetag Anzeichen einer Mangelernährung aufwiesen [1], und aktuelle Daten des nutritionDay belegen die weite Verbreitung dieser Problematik nach wie vor [2,3].
Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 25.06.2025; Überarbeitung angenommen: 23.10.2025 Herausforderungen und Lösungsansätze Einleitung Bereits vor fast 20 Jahren wurde im Rahmen der „Deutschen Studie zur Mangelernährung im Krankenhaus“ (German Hospital Malnutrition Study) ermittelt, dass damals 27 % der Patient*innen am Aufnahmetag Anzeichen einer Mangelernährung aufwiesen [1], und aktuelle Daten des nutritionDay belegen die weite Verbreitung dieser Problematik nach wie vor [2,3]. Durch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten ist belegt, dass der Ernährungszustand und dessen Entwicklung während des stationären Aufenthalts den Krankheitsverlauf, die Komplikationsrate, Verweildauer, Rehospitalisierungs- und letztendlich auch Mortalitätsrate wesentlich beeinflussen [4–6]. Obwohl bestätigt ist, dass sich diese relevanten Zielgrößen durch Ernährungsmaßnahmen positiv verändern lassen – bspw. in der EFFORT-Studie [7] – ist der Stellenwert der Ernährung im Rahmen der Krankenversorgung nach wie vor gering. Strukturen und Prozesse der Ernährungsversorgung in Krankenhäusern sind überwiegend mangelhaft, beispielsweise fehlt es an Ernährungsfachkräften, und ein routinemäßiges Screening auf Mangelernährung hat sich bis dato nicht flächendeckend etablieren lassen [2,3]. ... Abstract Aktuelle Daten des nutritionDay belegen Defizite in der Ernährungsversorgungin Krankenhäusern und stationären Altenpflegeeinrichtungen. Die diesbezügliche Perspektive der beteiligten Berufsgruppen wurde in vier Online-Veranstaltungen zu Herausforderungen, Lösungsansätzen und Best-Practice-Beispielen erfragt1. Die kategorisierten Aussagen werden zusammenfassend beschrieben und durch ausgewählte Zitate der insgesamt 80 Teilnehmenden untermauert. Priorisierung von Ernährungsthemen, Ausbau der digitalen Unterstützung und fest vereinbarte Termine zum interdisziplinären Austausch sowie die Einbeziehung von Patient*innen/Bewohner*innen bzw. deren Vertretung wurden als wesentlich zur Verbesserung der aktuellen Situation genannt. Zahlreiche Best-Practice-Beispiele wie sogenannte Menü-Assistent*innen in Kliniken oder eine regelmäßige Küchensprechstunde im Pflegeheim zeigen, dass es trotz schwieriger Rahmenbedingungen diverse Möglichkeiten für eine gute Ernährungsversorgung gibt.
Den vollständigen Artikel finden Sie demnächst auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2026.

Ernährungsversorgung in Krankenhäusern und stationären Altenpflegeeinrichtungen

Bereits vor fast 20 Jahren wurde im Rahmen der „Deutschen Studie zur Mangelernährung im Krankenhaus“ (German Hospital Malnutrition Study) ermittelt, dass damals 27 % der Patient*innen am Aufnahmetag Anzeichen einer Mangelernährung aufwiesen [1], und aktuelle Daten des nutritionDay belegen die weite Verbreitung dieser Problematik nach wie vor [2,3].

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Artikelfakten

Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 23.03.2026

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