free access to english version



Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 28.04.2024; Überarbeitung angenommen: 21.10.2024

Eine deskriptive Studie aus der Perspektive des Pflegepersonals


Einleitung


Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wird Schätzungen zufolge auf 6,5 Mio. im Jahr 2050 steigen [1]. Der Anteil vollstationär in Heimen versorgter Pflegebedürftiger wächst mit zunehmendem Alter an und lag in 2021 bei 16 % von insgesamt 4,96 Mio. Pflegebedürftigen [2]. Bewohner*innen von Senior*inneneinrichtungen wird eine umfassende pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung angeboten [3], zu der auch die Vollverpflegung zählt [4]. Neben der Qualität des Verpflegungsangebots spielen auch die Beobachtung des Essverhaltens und die Unterstützung bei der Essensaufnahme durch das Pflegepersonal eine wichtige Rolle. Durch die Bezugspflege1 kennt dieses die Bedürfnisse der Senior*innen und ist mit ihren Wünschen vertraut. Mit pflegerischer Kompetenz schätzt das Pflegepersonal die individuelle Ernährungssituation ein und nimmt Abweichungen, die im Zusammenhang mit der Essensaufnahme und Essensmenge der Bewohner*innen2 stehen, als Ernährungsversorgungsprobleme wahr. Da die Bewohner*innen meist bis zu ihrem Lebensende in den Einrichtungen wohnen, sind eine kontinuierlich individuelle und bedarfsdeckende Ernährungsversorgung und passgenaue Ernährungsintervention von großer Bedeutung [4].

In Pflegeheimen besteht ein erhöhtes Risiko für Mangelernährung und deren gravierende Folgen. Appetitlosigkeit, Schluckstörungen und kognitive Beeinträchtigungen erschweren die Nahrungsaufnahme pflegebedürftiger Menschen oder machen sie (teilweise) sogar unmöglich. Vorliegende Erkrankungen gehen häufig mit einer gestörten Nährstoffverwertung und/oder einem erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf einher [5]. Die Auswertungen der nutritionDay-Daten 2018 für Deutschland zeigten eine Prävalenz von Untergewicht bei 23 % der Pflegeheimbewohner*innen, 14 % wiesen einen unbeabsichtigten Gewichtsverlust auf und 10,5 % wurden vom Pflegepersonal als mangelernährt eingestuft [5]. ...

Abstract


In stationären Senior*inneneinrichtungen ist die Prävalenz von Ernährungsproblemen hoch. Ziel der quantitativen Studie war es, die Ernährungsversorgung sowie den Umgang mit Ernährungsversorgungsproblemen aus der Perspektive des Pflegepersonals zu erheben.

Die Paper-Pencil-Befragung richtete sich an Pflegefachkräfte, Pflegehelfer*innen und zusätzliche Betreuungskräfte aus sechs stationären Senior*inneneinrichtungen eines Trägers. Von den 104 Datensätzen konnten 80 statistisch ausgewertet werden, offene Fragen wurden durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert.

Insbesondere Pflegefachkräfte und -helfer*innen geben an, für die Erfassung und Lösung von Ernährungsversorgungsproblemen der Bewohner*innen zuständig zu sein. Dazu kommen vielfältige Methoden wie Beobachtungen des Ess- und Trinkverhaltens oder Ernährungs-/Tellerprotokolle zum Einsatz. Ernährungsversorgungsprobleme der Bewohner*innen zu lösen, gelingt ihrer Einschätzung nach 18,7 % der Teilnehmenden häufig, 40,0 % eher häufig. Die Mehrheit ordnet ihr Ernährungswissen als mittelmäßig ein.

Zur Erfassung und Lösung von Ernährungsversorgungsproblemen der Bewohner*innen besteht Schulungsbedarf für das Pflegepersonal. Die Expertise von Ernährungsfachkräften sollte stärker integriert werden, um die Ernährungsversorgung der Bewohner*innen zu verbessern.




Peer reviewed / Manuscript (original) submitted: 28.04.2024; revision accepted: 21.10.2024

Provision of adequate nutrition and dealing with obstacles to delivering adequate nutrition in care facilities for the elderly


A descriptive study from the perspective of care home staff


Abstract


The prevalence of nutritional problems is high in care homes for the elderly. The aim of the quantitative study was to investigate the provision of nutrition and how care home staff deal with nutritional supply problems from their perspective.

The paper-and-pencil survey was aimed at general nursing care staff, assistant care staff and other caregiving staff from six care homes for the elderly run by a single organization. Of the 104 datasets, 80 were able to be statistically assessed, and the open questions were analyzed using qualitative content analysis according to the Mayring method. General nursing care staff and nursing assistants in particular stated that they were responsible for identifying and solving problems with residents’ nutrition. To do this, they use a variety of methods such as observing eating and drinking behavior or nutrition/plate protocols. 18.7% of the respondents said they often succeeded in solving the residents’ nutritional supply problems, and 40.0% said they were quite often able to do so. The majority of respondents rated their nutrition knowledge as average.

Care home staff require training in identifying and solving residents’ nutritional supply problems. The expertise of nutrition professionals should be more fully integrated into care homes to improve residents’ nutrition.

Full text PDF (free version)

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2025 auf den Seiten M212 bis M221.




free access to english version



Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 28.04.2024; Überarbeitung angenommen: 21.10.2024

Eine deskriptive Studie aus der Perspektive des Pflegepersonals


Einleitung


Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wird Schätzungen zufolge auf 6,5 Mio. im Jahr 2050 steigen [1]. Der Anteil vollstationär in Heimen versorgter Pflegebedürftiger wächst mit zunehmendem Alter an und lag in 2021 bei 16 % von insgesamt 4,96 Mio. Pflegebedürftigen [2]. Bewohner*innen von Senior*inneneinrichtungen wird eine umfassende pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung angeboten [3], zu der auch die Vollverpflegung zählt [4]. Neben der Qualität des Verpflegungsangebots spielen auch die Beobachtung des Essverhaltens und die Unterstützung bei der Essensaufnahme durch das Pflegepersonal eine wichtige Rolle. Durch die Bezugspflege1 kennt dieses die Bedürfnisse der Senior*innen und ist mit ihren Wünschen vertraut. Mit pflegerischer Kompetenz schätzt das Pflegepersonal die individuelle Ernährungssituation ein und nimmt Abweichungen, die im Zusammenhang mit der Essensaufnahme und Essensmenge der Bewohner*innen2 stehen, als Ernährungsversorgungsprobleme wahr. Da die Bewohner*innen meist bis zu ihrem Lebensende in den Einrichtungen wohnen, sind eine kontinuierlich individuelle und bedarfsdeckende Ernährungsversorgung und passgenaue Ernährungsintervention von großer Bedeutung [4].

In Pflegeheimen besteht ein erhöhtes Risiko für Mangelernährung und deren gravierende Folgen. Appetitlosigkeit, Schluckstörungen und kognitive Beeinträchtigungen erschweren die Nahrungsaufnahme pflegebedürftiger Menschen oder machen sie (teilweise) sogar unmöglich. Vorliegende Erkrankungen gehen häufig mit einer gestörten Nährstoffverwertung und/oder einem erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf einher [5]. Die Auswertungen der nutritionDay-Daten 2018 für Deutschland zeigten eine Prävalenz von Untergewicht bei 23 % der Pflegeheimbewohner*innen, 14 % wiesen einen unbeabsichtigten Gewichtsverlust auf und 10,5 % wurden vom Pflegepersonal als mangelernährt eingestuft [5]. ...

Abstract


In stationären Senior*inneneinrichtungen ist die Prävalenz von Ernährungsproblemen hoch. Ziel der quantitativen Studie war es, die Ernährungsversorgung sowie den Umgang mit Ernährungsversorgungsproblemen aus der Perspektive des Pflegepersonals zu erheben.

Die Paper-Pencil-Befragung richtete sich an Pflegefachkräfte, Pflegehelfer*innen und zusätzliche Betreuungskräfte aus sechs stationären Senior*inneneinrichtungen eines Trägers. Von den 104 Datensätzen konnten 80 statistisch ausgewertet werden, offene Fragen wurden durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert.

Insbesondere Pflegefachkräfte und -helfer*innen geben an, für die Erfassung und Lösung von Ernährungsversorgungsproblemen der Bewohner*innen zuständig zu sein. Dazu kommen vielfältige Methoden wie Beobachtungen des Ess- und Trinkverhaltens oder Ernährungs-/Tellerprotokolle zum Einsatz. Ernährungsversorgungsprobleme der Bewohner*innen zu lösen, gelingt ihrer Einschätzung nach 18,7 % der Teilnehmenden häufig, 40,0 % eher häufig. Die Mehrheit ordnet ihr Ernährungswissen als mittelmäßig ein.

Zur Erfassung und Lösung von Ernährungsversorgungsproblemen der Bewohner*innen besteht Schulungsbedarf für das Pflegepersonal. Die Expertise von Ernährungsfachkräften sollte stärker integriert werden, um die Ernährungsversorgung der Bewohner*innen zu verbessern.




Peer reviewed / Manuscript (original) submitted: 28.04.2024; revision accepted: 21.10.2024

Provision of adequate nutrition and dealing with obstacles to delivering adequate nutrition in care facilities for the elderly


A descriptive study from the perspective of care home staff


Abstract


The prevalence of nutritional problems is high in care homes for the elderly. The aim of the quantitative study was to investigate the provision of nutrition and how care home staff deal with nutritional supply problems from their perspective.

The paper-and-pencil survey was aimed at general nursing care staff, assistant care staff and other caregiving staff from six care homes for the elderly run by a single organization. Of the 104 datasets, 80 were able to be statistically assessed, and the open questions were analyzed using qualitative content analysis according to the Mayring method. General nursing care staff and nursing assistants in particular stated that they were responsible for identifying and solving problems with residents’ nutrition. To do this, they use a variety of methods such as observing eating and drinking behavior or nutrition/plate protocols. 18.7% of the respondents said they often succeeded in solving the residents’ nutritional supply problems, and 40.0% said they were quite often able to do so. The majority of respondents rated their nutrition knowledge as average.

Care home staff require training in identifying and solving residents’ nutritional supply problems. The expertise of nutrition professionals should be more fully integrated into care homes to improve residents’ nutrition.

Full text PDF (free version)

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2025 auf den Seiten M212 bis M221.


Ernährungsversorgung und Umgang mit Ernährungsversorgungsproblemen in stationären Senior*inneneinrichtungen

free access to english version

Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 28.04.2024; Überarbeitung angenommen: 21.10.2024

Eine deskriptive Studie aus der Perspektive des Pflegepersonals
Einleitung

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wird Schätzungen zufolge auf 6,5 Mio. im Jahr 2050 steigen [1]. Der Anteil vollstationär in Heimen versorgter Pflegebedürftiger wächst mit zunehmendem Alter an und lag in 2021 bei 16 % von insgesamt 4,96 Mio. Pflegebedürftigen [2]. Bewohner*innen von Senior*inneneinrichtungen wird eine umfassende pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung angeboten [3], zu der auch die Vollverpflegung zählt [4]. Neben der Qualität des Verpflegungsangebots spielen auch die Beobachtung des Essverhaltens und die Unterstützung bei der Essensaufnahme durch das Pflegepersonal eine wichtige Rolle. Durch die Bezugspflege1 kennt dieses die Bedürfnisse der Senior*innen und ist mit ihren Wünschen vertraut. Mit pflegerischer Kompetenz schätzt das Pflegepersonal die individuelle Ernährungssituation ein und nimmt Abweichungen, die im Zusammenhang mit der Essensaufnahme und Essensmenge der Bewohner*innen2 stehen, als Ernährungsversorgungsprobleme wahr. Da die Bewohner*innen meist bis zu ihrem Lebensende in den Einrichtungen wohnen, sind eine kontinuierlich individuelle und bedarfsdeckende Ernährungsversorgung und passgenaue Ernährungsintervention von großer Bedeutung [4].

In Pflegeheimen besteht ein erhöhtes Risiko für Mangelernährung und deren gravierende Folgen. Appetitlosigkeit, Schluckstörungen und kognitive Beeinträchtigungen erschweren die Nahrungsaufnahme pflegebedürftiger Menschen oder machen sie (teilweise) sogar unmöglich. Vorliegende Erkrankungen gehen häufig mit einer gestörten Nährstoffverwertung und/oder einem erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf einher [5]. Die Auswertungen der nutritionDay-Daten 2018 für Deutschland zeigten eine Prävalenz von Untergewicht bei 23 % der Pflegeheimbewohner*innen, 14 % wiesen einen unbeabsichtigten Gewichtsverlust auf und 10,5 % wurden vom Pflegepersonal als mangelernährt eingestuft [5]. …

Abstract

In stationären Senior*inneneinrichtungen ist die Prävalenz von Ernährungsproblemen hoch. Ziel der quantitativen Studie war es, die Ernährungsversorgung sowie den Umgang mit Ernährungsversorgungsproblemen aus der Perspektive des Pflegepersonals zu erheben.

Die Paper-Pencil-Befragung richtete sich an Pflegefachkräfte, Pflegehelfer*innen und zusätzliche Betreuungskräfte aus sechs stationären Senior*inneneinrichtungen eines Trägers. Von den 104 Datensätzen konnten 80 statistisch ausgewertet werden, offene Fragen wurden durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring analysiert.

Insbesondere Pflegefachkräfte und -helfer*innen geben an, für die Erfassung und Lösung von Ernährungsversorgungsproblemen der Bewohner*innen zuständig zu sein. Dazu kommen vielfältige Methoden wie Beobachtungen des Ess- und Trinkverhaltens oder Ernährungs-/Tellerprotokolle zum Einsatz. Ernährungsversorgungsprobleme der Bewohner*innen zu lösen, gelingt ihrer Einschätzung nach 18,7 % der Teilnehmenden häufig, 40,0 % eher häufig. Die Mehrheit ordnet ihr Ernährungswissen als mittelmäßig ein.

Zur Erfassung und Lösung von Ernährungsversorgungsproblemen der Bewohner*innen besteht Schulungsbedarf für das Pflegepersonal. Die Expertise von Ernährungsfachkräften sollte stärker integriert werden, um die Ernährungsversorgung der Bewohner*innen zu verbessern.


Peer reviewed / Manuscript (original) submitted: 28.04.2024; revision accepted: 21.10.2024

Provision of adequate nutrition and dealing with obstacles to delivering adequate nutrition in care facilities for the elderly
A descriptive study from the perspective of care home staff
Abstract

The prevalence of nutritional problems is high in care homes for the elderly. The aim of the quantitative study was to investigate the provision of nutrition and how care home staff deal with nutritional supply problems from their perspective.

The paper-and-pencil survey was aimed at general nursing care staff, assistant care staff and other caregiving staff from six care homes for the elderly run by a single organization. Of the 104 datasets, 80 were able to be statistically assessed, and the open questions were analyzed using qualitative content analysis according to the Mayring method. General nursing care staff and nursing assistants in particular stated that they were responsible for identifying and solving problems with residents’ nutrition. To do this, they use a variety of methods such as observing eating and drinking behavior or nutrition/plate protocols. 18.7% of the respondents said they often succeeded in solving the residents’ nutritional supply problems, and 40.0% said they were quite often able to do so. The majority of respondents rated their nutrition knowledge as average.

Care home staff require training in identifying and solving residents’ nutritional supply problems. The expertise of nutrition professionals should be more fully integrated into care homes to improve residents’ nutrition.

Full text PDF (free version)

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2025 auf den Seiten M212 bis M221.

News zum Thema des Artikels

Glasflachen mit bunter Limonade gefüllt

Lesetipp Heft 6/2026: Süßgetränkesteuern und ihre Wirksamkeit aus wissenschaftlicher Sicht

Wirksamkeit von Süßgetränkesteuern: Ein aktueller Beitrag ordnet die wissenschaftliche Evidenz zur Debatte in Deutschland ein …
weiterlesen

Teller mit Haferflocken, daneben Kinderhände mit einem Löffel.

Lesetipp Heft 6/2026: Mangan-, Molybdän- und Zinkzufuhr bei Kindern in Deutschland

Kinder in Deutschland sind über ihre Ernährung meist ausreichend mit Mangan, Molybdän und Zink versorgt. Das zeigen aktuelle Daten aus der BfR-MEAL- und KiESEL-Studie …
weiterlesen

Zwei Personen sitzen am Tisch und prüfen ein Schriftstück

Online News: Leopoldina veröffentlicht Positionspapier zur Prävention und Therapie von Adipositas

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat einen Policy Brief zur Eindämmung der Adipositas-Epidemie in Deutschland veröffentlicht. Darin empfiehlt sie Strategien zur Prävention und Therapie von Adipositas …
weiterlesen

Artikelfakten

Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 15.04.2025

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

12.08.2026

Zufuhr freier Zucker bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 1–17 Jahren in Deutschland

Eine hohe Zuckerzufuhr in Kindheit und Jugend kann Ernährungsgewohnheiten prägen [1] und bis ins Erwachsenenalter zu einem erhöhten Risiko für Gesundheitsbeeinträchtigungen wie Adipositas, kardiovaskulären Erkrankungen und Karies führen [2, 3]. Nach Ergebnissen der Stud … weiterlesen

12.08.2026

Soziale Unterschiede in der nachhaltigen Ernährung junger Menschen in Deutschland

Die vorliegende Studie untersucht nachhaltige Ernährungspraktiken junger Menschen in Deutschland unter der Fragestellung, welche Unterschiede es innerhalb der sogenannten jungen Generation insbesondere mit Blick auf den Fleischverzehr und -verzicht gibt. weiterlesen

Regionale Hülsenfrüchte in der Ernährung

Teil 1 Einführung: Mehr Hülsenfrüchte auf den Teller Es gibt viele Gründe, warum weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte auf dem Teller nachhaltig und gesund sind. Hülsenfrüchte liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß (nicht nur) für eine vegetarische oder vegane Ernähr … weiterlesen

15.09.2025

Lebensmittelbasierte Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche und Planetare Gesundheit

Update der Optimierten Mischkost Der globale Klimawandel erfordert einen Paradigmenwechsel in der Ernährung. In der vorliegenden Studie wurde die Nachhaltigkeit des lebensmittelbasierten Ernährungskonzepts der Optimierten Mischkost (OMK) für Kinder und Jugendliche unter … weiterlesen

15.09.2025

Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch

Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung Im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erläutern die Beiratsmitglieder Prof. Dr. Monika Pischetsrieder, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. D … weiterlesen

Der Bildungsort Esstisch

Gemeinsames Essen als Bildungsanlass  Mahlzeiten bieten Kindern die Möglichkeit für zahlreiche Lernerfahrungen. Sie lernen verschiedene Lebensmittel kennen und üben durch Ausprobieren und Selber-Machen, ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu spüren. Wichtig ist ein … weiterlesen

13.08.2025

Alternative Ernährungsformen

Teil 3: Ernährungsformen mit Gesundheitsversprechen im Vordergrund In Teil 3 der Artikelreihe zu alternativen Ernährungsformen (AE) (Teile 1 [1] und 2 [2]) liegt der Fokus auf Ernährungsformen, bei denen Gesundheitsversprechen bzw. -aspekte im Vordergrund stehen. Im Geg … weiterlesen

13.08.2025

Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in einer Hochschule

free access to english version Peer-Review-Verfahren /  Manuskript (Original) eingereicht: 25.10.2024; Überarbeitung angenommen: 25.03.2025 Faktoren der (Nicht-)Verstetigung1 Hintergrund und Fragestellung Die Gemeinschaftsverpflegung in den verschiedenen Lebenswelt … weiterlesen