kostenfreier Artikel-Downloadfree access to english version 






Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 18.05.2015 | Akzeptiert: 06.10.2015

Einleitung


Während der Schwangerschaft besteht u. a. bei Folat und Jodid ein höherer Bedarf verglichen mit Nicht-Schwangeren, der meist nicht über die Nahrungszufuhr gedeckt werden kann. Die Einnahme von entsprechenden Nährstoffsupplementen wird deshalb zusätzlich zu einer folatreichen und jodadäquaten Ernährung u. a. von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlen [1, 2].


Die Zufuhrempfehlungen für Jod betragen für Frauen im Alter von 19–51 Jahren 200 μg/Tag, bei Schwangeren 230 μg/Tag [3]. Laut den Ergebnissen der Nationalen Verzehrsstudie II liegt die Jodzufuhr in der Altersgruppe der Frauen von 19–50 Jahre bei 70–78 μg/ Tag, wobei Jodsalz und mit Jodsalz hergestellte Lebensmittel nicht enthalten sind [4]. Unter Berücksichtigung einer generellen Anreicherung aller Mischungen und Rezepte mit jodiertem Speisesalz wird eine Jodzufuhr von 173–200 μg/Tag (Altersgruppe 19–50 Jahre) berechnet. Es ist zu vermuten, dass die wahre Jodzufuhr innerhalb des Bereichs ohne und mit Berücksichtigung von jodiertem Speisesalz liegt [5]. Die Jodzufuhr liegt unterhalb des Referenzwertes. Die Zufuhr an Jod ist selbst bei Nicht-Schwangeren als kritisch einzustufen. Bei Frauen, die jodhaltige Supplemente verwenden, zeigt sich mit 160 μg/Tag dennoch eine Gesamtzufuhr unterhalb des entsprechenden DACH-Referenzwertes [4]. Gesunde Schwangere sollten von Beginn an täglich 100 (bis 150) μg Jod supplementieren. Bei Schilddrüsenerkrankungen soll eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen [6].

Zusammenfassung


Jod und Folat sind von besonderer Bedeutung für Schwangere. Zum Wissen über die Notwendigkeit und zur Anwendung von Jod- und Folsäuresupplementen während der Schwangerschaft wurden 65 schwangere Frauen und Mütter mit türkischem Migrationshintergrund in Fulda befragt. 89 % der Befragten gaben an, mindestens ein Supplement vor/während der Schwangerschaft genommen zu haben. Dieser Wert ist vergleichsweise hoch, jedoch besteht eine große Diskrepanz zur Anzahl der Frauen, die Folsäure und Jod gemäß den Empfehlungen eingenommen haben (27 %), was v. a. auf die niedrigen Raten präkonzeptioneller Supplementeinnahme zurückzuführen ist. Die Ergebnisse zeigen, dass bei Frauen mit Migrationshintergrund in Fulda Aufklärungsbedarf hinsichtlich einer ausreichenden Supplementation besteht, besonders vor der Konzeption.

Schlüsselwörter: Jodid, Folsäure, Schwangerschaft, Migrationshintergrund, Nahrungsergänzungsmittel




Evaluation of folic acid and iodide supplementation in women with Turkish migration background before and during pregnancy


Introduction


During pregnancy, the requirement of folate and iodide among other nutrients is increased compared to non-pregnant women. Mostly it cannot be met by food intake. Therefore, the German Nutrition Society (DGE) and the Federal Institute for Risk Assessment (BfR), inter alia, recommend the ingestion of suitable dietary supplements in addition to a folate-rich and iodine-adequate diet [1, 2].


The intake recommendations for iodine for women aged 19–51 years are 200 μg/day, 230 μg/day for pregnant women [3]. According to the results of the National Nutrition Survey II, the intake of iodine is 70–78 μg/day in women aged 19 – 50 years, whereby io- dised salt and foods produced with iodised salt are not included [4]. Taking into account a general fortification of all mixtures and recipes with iodised salt, an intake of 173–200 μg/day iodine (age group 19–50 years) is calculated. It can be assumed that the real intake of iodine lies within the range with and without the consumption of iodised salt [5]. The intake of iodine is below the reference value. Even in non-pregnant women, the intake of iodine can be classified as critical. Women using supplements with iodide have an intake of 160 μg/day, which is, however, below the corresponding DACH reference value [4]. From the beginning of their pregnancy, healthy pregnant women should supplement 100 (to 150) μg iodide once a day. In case of thyroid diseases, the physician in charge is to be consulted [6].

Summary


Iodine and folate are of crucial importance for pregnant women. 65 pregnant women and mothers with Turkish migration background living in Fulda were interviewed concerning their knowledge in the necessity and the usage of iodine and folic acid supplements during pregnancy. 89 % of the respondents stated that they had been using at least one supplement before/during pregnancy. This proportion is relatively high but differs essentially from the proportion of women who had been taking folic acid and iodide according to the recommendations (27 %), which is particularly up to the low preconceptional rates. The results indicate a need for information on adequate supplementation especially before conception in women with Turkish migration background in Fulda.

Keywords: iodide, folic acid, pregnancy, migration background, dietary supplements




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 02/16 von Seite 32 bis 35.




kostenfreier Artikel-Downloadfree access to english version 






Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 18.05.2015 | Akzeptiert: 06.10.2015

Einleitung


Während der Schwangerschaft besteht u. a. bei Folat und Jodid ein höherer Bedarf verglichen mit Nicht-Schwangeren, der meist nicht über die Nahrungszufuhr gedeckt werden kann. Die Einnahme von entsprechenden Nährstoffsupplementen wird deshalb zusätzlich zu einer folatreichen und jodadäquaten Ernährung u. a. von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlen [1, 2].


Die Zufuhrempfehlungen für Jod betragen für Frauen im Alter von 19–51 Jahren 200 μg/Tag, bei Schwangeren 230 μg/Tag [3]. Laut den Ergebnissen der Nationalen Verzehrsstudie II liegt die Jodzufuhr in der Altersgruppe der Frauen von 19–50 Jahre bei 70–78 μg/ Tag, wobei Jodsalz und mit Jodsalz hergestellte Lebensmittel nicht enthalten sind [4]. Unter Berücksichtigung einer generellen Anreicherung aller Mischungen und Rezepte mit jodiertem Speisesalz wird eine Jodzufuhr von 173–200 μg/Tag (Altersgruppe 19–50 Jahre) berechnet. Es ist zu vermuten, dass die wahre Jodzufuhr innerhalb des Bereichs ohne und mit Berücksichtigung von jodiertem Speisesalz liegt [5]. Die Jodzufuhr liegt unterhalb des Referenzwertes. Die Zufuhr an Jod ist selbst bei Nicht-Schwangeren als kritisch einzustufen. Bei Frauen, die jodhaltige Supplemente verwenden, zeigt sich mit 160 μg/Tag dennoch eine Gesamtzufuhr unterhalb des entsprechenden DACH-Referenzwertes [4]. Gesunde Schwangere sollten von Beginn an täglich 100 (bis 150) μg Jod supplementieren. Bei Schilddrüsenerkrankungen soll eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen [6].

Zusammenfassung


Jod und Folat sind von besonderer Bedeutung für Schwangere. Zum Wissen über die Notwendigkeit und zur Anwendung von Jod- und Folsäuresupplementen während der Schwangerschaft wurden 65 schwangere Frauen und Mütter mit türkischem Migrationshintergrund in Fulda befragt. 89 % der Befragten gaben an, mindestens ein Supplement vor/während der Schwangerschaft genommen zu haben. Dieser Wert ist vergleichsweise hoch, jedoch besteht eine große Diskrepanz zur Anzahl der Frauen, die Folsäure und Jod gemäß den Empfehlungen eingenommen haben (27 %), was v. a. auf die niedrigen Raten präkonzeptioneller Supplementeinnahme zurückzuführen ist. Die Ergebnisse zeigen, dass bei Frauen mit Migrationshintergrund in Fulda Aufklärungsbedarf hinsichtlich einer ausreichenden Supplementation besteht, besonders vor der Konzeption.

Schlüsselwörter: Jodid, Folsäure, Schwangerschaft, Migrationshintergrund, Nahrungsergänzungsmittel




Evaluation of folic acid and iodide supplementation in women with Turkish migration background before and during pregnancy


Introduction


During pregnancy, the requirement of folate and iodide among other nutrients is increased compared to non-pregnant women. Mostly it cannot be met by food intake. Therefore, the German Nutrition Society (DGE) and the Federal Institute for Risk Assessment (BfR), inter alia, recommend the ingestion of suitable dietary supplements in addition to a folate-rich and iodine-adequate diet [1, 2].


The intake recommendations for iodine for women aged 19–51 years are 200 μg/day, 230 μg/day for pregnant women [3]. According to the results of the National Nutrition Survey II, the intake of iodine is 70–78 μg/day in women aged 19 – 50 years, whereby io- dised salt and foods produced with iodised salt are not included [4]. Taking into account a general fortification of all mixtures and recipes with iodised salt, an intake of 173–200 μg/day iodine (age group 19–50 years) is calculated. It can be assumed that the real intake of iodine lies within the range with and without the consumption of iodised salt [5]. The intake of iodine is below the reference value. Even in non-pregnant women, the intake of iodine can be classified as critical. Women using supplements with iodide have an intake of 160 μg/day, which is, however, below the corresponding DACH reference value [4]. From the beginning of their pregnancy, healthy pregnant women should supplement 100 (to 150) μg iodide once a day. In case of thyroid diseases, the physician in charge is to be consulted [6].

Summary


Iodine and folate are of crucial importance for pregnant women. 65 pregnant women and mothers with Turkish migration background living in Fulda were interviewed concerning their knowledge in the necessity and the usage of iodine and folic acid supplements during pregnancy. 89 % of the respondents stated that they had been using at least one supplement before/during pregnancy. This proportion is relatively high but differs essentially from the proportion of women who had been taking folic acid and iodide according to the recommendations (27 %), which is particularly up to the low preconceptional rates. The results indicate a need for information on adequate supplementation especially before conception in women with Turkish migration background in Fulda.

Keywords: iodide, folic acid, pregnancy, migration background, dietary supplements




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 02/16 von Seite 32 bis 35.


Evaluierung der Einnahme von Folsäure und Jodid bei Frauen mit türkischem Migrationshintergrund vor und während der Schwangerschaft

kostenfreier Artikel-Downloadfree access to english version 


Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 18.05.2015 | Akzeptiert: 06.10.2015

Einleitung
Während der Schwangerschaft besteht u. a. bei Folat und Jodid ein höherer Bedarf verglichen mit Nicht-Schwangeren, der meist nicht über die Nahrungszufuhr gedeckt werden kann. Die Einnahme von entsprechenden Nährstoffsupplementen wird deshalb zusätzlich zu einer folatreichen und jodadäquaten Ernährung u. a. von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlen [1, 2].

Die Zufuhrempfehlungen für Jod betragen für Frauen im Alter von 19–51 Jahren 200 μg/Tag, bei Schwangeren 230 μg/Tag [3]. Laut den Ergebnissen der Nationalen Verzehrsstudie II liegt die Jodzufuhr in der Altersgruppe der Frauen von 19–50 Jahre bei 70–78 μg/ Tag, wobei Jodsalz und mit Jodsalz hergestellte Lebensmittel nicht enthalten sind [4]. Unter Berücksichtigung einer generellen Anreicherung aller Mischungen und Rezepte mit jodiertem Speisesalz wird eine Jodzufuhr von 173–200 μg/Tag (Altersgruppe 19–50 Jahre) berechnet. Es ist zu vermuten, dass die wahre Jodzufuhr innerhalb des Bereichs ohne und mit Berücksichtigung von jodiertem Speisesalz liegt [5]. Die Jodzufuhr liegt unterhalb des Referenzwertes. Die Zufuhr an Jod ist selbst bei Nicht-Schwangeren als kritisch einzustufen. Bei Frauen, die jodhaltige Supplemente verwenden, zeigt sich mit 160 μg/Tag dennoch eine Gesamtzufuhr unterhalb des entsprechenden DACH-Referenzwertes [4]. Gesunde Schwangere sollten von Beginn an täglich 100 (bis 150) μg Jod supplementieren. Bei Schilddrüsenerkrankungen soll eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen [6].

Zusammenfassung

Jod und Folat sind von besonderer Bedeutung für Schwangere. Zum Wissen über die Notwendigkeit und zur Anwendung von Jod- und Folsäuresupplementen während der Schwangerschaft wurden 65 schwangere Frauen und Mütter mit türkischem Migrationshintergrund in Fulda befragt. 89 % der Befragten gaben an, mindestens ein Supplement vor/während der Schwangerschaft genommen zu haben. Dieser Wert ist vergleichsweise hoch, jedoch besteht eine große Diskrepanz zur Anzahl der Frauen, die Folsäure und Jod gemäß den Empfehlungen eingenommen haben (27 %), was v. a. auf die niedrigen Raten präkonzeptioneller Supplementeinnahme zurückzuführen ist. Die Ergebnisse zeigen, dass bei Frauen mit Migrationshintergrund in Fulda Aufklärungsbedarf hinsichtlich einer ausreichenden Supplementation besteht, besonders vor der Konzeption.

Schlüsselwörter: Jodid, Folsäure, Schwangerschaft, Migrationshintergrund, Nahrungsergänzungsmittel


Evaluation of folic acid and iodide supplementation in women with Turkish migration background before and during pregnancy
Introduction
During pregnancy, the requirement of folate and iodide among other nutrients is increased compared to non-pregnant women. Mostly it cannot be met by food intake. Therefore, the German Nutrition Society (DGE) and the Federal Institute for Risk Assessment (BfR), inter alia, recommend the ingestion of suitable dietary supplements in addition to a folate-rich and iodine-adequate diet [1, 2].

The intake recommendations for iodine for women aged 19–51 years are 200 μg/day, 230 μg/day for pregnant women [3]. According to the results of the National Nutrition Survey II, the intake of iodine is 70–78 μg/day in women aged 19 – 50 years, whereby io- dised salt and foods produced with iodised salt are not included [4]. Taking into account a general fortification of all mixtures and recipes with iodised salt, an intake of 173–200 μg/day iodine (age group 19–50 years) is calculated. It can be assumed that the real intake of iodine lies within the range with and without the consumption of iodised salt [5]. The intake of iodine is below the reference value. Even in non-pregnant women, the intake of iodine can be classified as critical. Women using supplements with iodide have an intake of 160 μg/day, which is, however, below the corresponding DACH reference value [4]. From the beginning of their pregnancy, healthy pregnant women should supplement 100 (to 150) μg iodide once a day. In case of thyroid diseases, the physician in charge is to be consulted [6].

Summary

Iodine and folate are of crucial importance for pregnant women. 65 pregnant women and mothers with Turkish migration background living in Fulda were interviewed concerning their knowledge in the necessity and the usage of iodine and folic acid supplements during pregnancy. 89 % of the respondents stated that they had been using at least one supplement before/during pregnancy. This proportion is relatively high but differs essentially from the proportion of women who had been taking folic acid and iodide according to the recommendations (27 %), which is particularly up to the low preconceptional rates. The results indicate a need for information on adequate supplementation especially before conception in women with Turkish migration background in Fulda.

Keywords: iodide, folic acid, pregnancy, migration background, dietary supplements


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 02/16 von Seite 32 bis 35.

News zum Thema des Artikels

Zwei Personen sitzen am Tisch und prüfen ein Schriftstück

Online News: Leopoldina veröffentlicht Positionspapier zur Prävention und Therapie von Adipositas

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat einen Policy Brief zur Eindämmung der Adipositas-Epidemie in Deutschland veröffentlicht. Darin empfiehlt sie Strategien zur Prävention und Therapie von Adipositas …
weiterlesen

5 Grafiken von Menschen in unetrschiedlichen Essumgebungen

Lesetipp Heft 2/2026: Wie Ernährungsumgebungen in grafischen Modellen dargestellt werden

Das Konzept der Ernährungsumgebungen versucht die verschieden Einflussebenen auf das individuelle Ernährungsverhalten zu verdeutlichen. Der Special Beitrag stellt verschiedene Modelle mit ihren Stärken und Limitationen für Public Health-Aufgaben vor …
weiterlesen

Online News: Pflanzenbasierte Ernährung kann das Risiko von Multimorbidität senken

In einer groß angelegten multinationalen Studie mit mehr als 400.000 Personen wurden Ernährungsgewohnheiten und Krankheitsverläufe analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine vorwiegend pflanzliche Ernährungsweise mit einem geringeren Risiko für Krebs, Diabetes mellitu …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.02.2016

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Regionale Hülsenfrüchte in der Ernährung

Teil 1 Einführung: Mehr Hülsenfrüchte auf den Teller Es gibt viele Gründe, warum weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte auf dem Teller nachhaltig und gesund sind. Hülsenfrüchte liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß (nicht nur) für eine vegetarische oder vegane Ernähr … weiterlesen

15.09.2025

Lebensmittelbasierte Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche und Planetare Gesundheit

Update der Optimierten Mischkost Der globale Klimawandel erfordert einen Paradigmenwechsel in der Ernährung. In der vorliegenden Studie wurde die Nachhaltigkeit des lebensmittelbasierten Ernährungskonzepts der Optimierten Mischkost (OMK) für Kinder und Jugendliche unter … weiterlesen

15.09.2025

Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch

Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung Im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erläutern die Beiratsmitglieder Prof. Dr. Monika Pischetsrieder, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. D … weiterlesen

Der Bildungsort Esstisch

Gemeinsames Essen als Bildungsanlass  Mahlzeiten bieten Kindern die Möglichkeit für zahlreiche Lernerfahrungen. Sie lernen verschiedene Lebensmittel kennen und üben durch Ausprobieren und Selber-Machen, ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu spüren. Wichtig ist ein … weiterlesen

13.08.2025

Alternative Ernährungsformen

Teil 3: Ernährungsformen mit Gesundheitsversprechen im Vordergrund In Teil 3 der Artikelreihe zu alternativen Ernährungsformen (AE) (Teile 1 [1] und 2 [2]) liegt der Fokus auf Ernährungsformen, bei denen Gesundheitsversprechen bzw. -aspekte im Vordergrund stehen. Im Geg … weiterlesen

13.08.2025

Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in einer Hochschule

free access to english version Peer-Review-Verfahren /  Manuskript (Original) eingereicht: 25.10.2024; Überarbeitung angenommen: 25.03.2025 Faktoren der (Nicht-)Verstetigung1 Hintergrund und Fragestellung Die Gemeinschaftsverpflegung in den verschiedenen Lebenswelt … weiterlesen

14.07.2025

Pflanzliche Speisefette und -öle, Teil 10

Teil 10: Leindotteröl Leindotteröl ist in den letzten Jahrzehnten etwas in Vergessenheit geraten, obwohl es sich um ein wertvolles, heimisches Öl handelt. Die wirtschaftliche und ernährungsphysiologische Bedeutung sowie die Besonderheiten dieses Öls werden im vorliegend … weiterlesen

14.07.2025

Hitze in der stationären Gesundheitsversorgung

Ernährungsbasierte Hitzeschutzmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen Der fortschreitende Klimawandel stellt eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. In Deutschland ist Hitze mit aktuell rund 3000 Todesfällen im Jahr die tödlichste Folgeerscheinung. A … weiterlesen