Der menschliche Darm beherbergt ein komplexes Ökosystem aus Billionen Mikroorganismen, das Verdauung, Immunsystem und Stoffwechsel beeinflusst. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien zeigt mit dem Analyseansatz „Reverse Ökologie“, dass viele bekannte Darmbakterienarten aus mehreren evolutionär differenzierten Gruppen bestehen, die sich an unterschiedliche Bedingungen im Darm angepasst haben [1]. Einige dieser Populationen stehen mit höherem Alter, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Darmkrebs und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang. Mikrobiomstudien ordnen Bakterien meist ganzen Arten oder genetisch ähnlichen Gruppen zu. Diese Kategorien sind praktisch, bilden aber nicht unbedingt jene Populationen ab, die an unterschiedliche Bedingungen im menschlichen Körper angepasst sind. So bleibt oft unklar, welche Bakterien mit Erkrankungen in Zusammenhang stehen, welche lediglich Begleiterscheinungen sind – und welche möglicherweise schützen. Daraus ergibt sich die Frage: Lassen sich präzisere biologische Einheiten finden, die durch Anpassung entstanden sind und verschiedene ökologische Nischen im Darm besetzen? Das Forschungsteam analysierte tausende bakterielle Isolate aus dem menschlichen Darm sowie umfangreiche Metagenomdaten – also die gesamte Erbinformation mikrobieller Gemeinschaften in der Probe – von Menschen aus unterschiedlichen Ländern sowie verschiedenen Alters- und Gesundheitsgruppen. Mithilfe eines neu entwickelten bioinformatischen Verfahrens im Rahmen der „Reverse Ökologie“ – einem Ansatz, der aus Genomdaten auf ökologische Anpassungen schließt – suchten die Forschenden nach genetischen Spuren erfolgreicher Anpassung. Besonders interessant waren Hinweise auf sog. „genomweite selektive Sweeps“ – Prozesse, bei denen ein Individuum eine begünstigende Mutation erhält und dadurch andere, nahverwandte Individuen verdrängt. Dadurch geht einerseits Diversität verloren und andererseits entstehen Populationen von Individuen, die verwandtschaftlich und funktionell sehr homogen sind und sich daher im Datensatz klar voneinander unterscheiden. Die Analyse zeigte, dass sich viele bekannte Darmbakterienarten in mehrere solcher Linien aufgliedern. Diese Populationen unterscheiden sich offenbar darin, unter welchen Bedingungen sie besonders gut gedeihen. „Wenn man nicht nur Arten zählt, sondern evolutionäre Anpassung berücksichtigt, erkennt man die biologisch relevanten Einheiten im Mikrobiom deutlich genauer“, sagt Erstautorin Xiaoqian Annie Yu, Centre for Microbiology and Environmental Systems Science (CeMESS), Universität Wien. „Selbst  innerhalb derselben Bakterienart kommen manche Populationen bei bestimmten Erkrankungen häufiger vor als andere. Werden alle gemeinsam betrachtet, bleibt das oft verborgen.“ Die Forschenden fanden zudem Hinweise darauf, dass sich konkurrenzstarke Populationen über Kontinente hinweg rasch verbreiten können – teils innerhalb weniger Jahrzehnte. Ein solches Muster ist bislang v. a. von Krankheitserregern bekannt. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass auch Darmbakterien dynamischer sind als lange angenommen. Gut angepasste Linien können sich international verbreiten und neue ökologische Nischen besetzen“, sagt Studienleiter Martin F. Polz von der Universität  Wien. Das deutet darauf hin, dass nicht nur Ernährung, Medikamente oder Lebensstil das Mikrobiom formen, sondern auch Übertragungsprozesse zwischen Menschen eine wichtige Rolle spielen könnten. Die Studie eröffnet neue Möglichkeiten für die Mikrobiomforschung. Statt ganze Bakterienarten mit Erkrankungen zu verknüpfen, könnten künftig gezielt jene Populationen erfasst werden, die tatsächlich von Bedeutung sind. Das könnte die Suche nach Biomarkern verbessern und langfristig präzisere Therapien ermöglichen – etwa durch die gezielte Förderung nützlicher oder die Verdrängung problematischer Bakterienlinien. Als nächsten Schritt will das Team untersuchen, welche Gene die identifizierten Populationen voneinander unterscheiden und welche biologischen Funktionen damit verbunden sind. Literatur 1. Xiaoqian AY, et al.: Genome-wide sweeps create ecological units in the human gut microbiome. Nature 2026. Quelle: Universität Wien, Pressemeldung vom 06.05.2026
Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2026 auf Seite M326.
Der menschliche Darm beherbergt ein komplexes Ökosystem aus Billionen Mikroorganismen, das Verdauung, Immunsystem und Stoffwechsel beeinflusst. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien zeigt mit dem Analyseansatz „Reverse Ökologie“, dass viele bekannte Darmbakterienarten aus mehreren evolutionär differenzierten Gruppen bestehen, die sich an unterschiedliche Bedingungen im Darm angepasst haben [1]. Einige dieser Populationen stehen mit höherem Alter, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Darmkrebs und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang.
Der menschliche Darm beherbergt ein komplexes Ökosystem aus Billionen Mikroorganismen, das Verdauung, Immunsystem und Stoffwechsel beeinflusst. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien zeigt mit dem Analyseansatz „Reverse Ökologie“, dass viele bekannte Darmbakterienarten aus mehreren evolutionär differenzierten Gruppen bestehen, die sich an unterschiedliche Bedingungen im Darm angepasst haben [1]. Einige dieser Populationen stehen mit höherem Alter, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Darmkrebs und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang. Mikrobiomstudien ordnen Bakterien meist ganzen Arten oder genetisch ähnlichen Gruppen zu. Diese Kategorien sind praktisch, bilden aber nicht unbedingt jene Populationen ab, die an unterschiedliche Bedingungen im menschlichen Körper angepasst sind. So bleibt oft unklar, welche Bakterien mit Erkrankungen in Zusammenhang stehen, welche lediglich Begleiterscheinungen sind – und welche möglicherweise schützen. Daraus ergibt sich die Frage: Lassen sich präzisere biologische Einheiten finden, die durch Anpassung entstanden sind und verschiedene ökologische Nischen im Darm besetzen? Das Forschungsteam analysierte tausende bakterielle Isolate aus dem menschlichen Darm sowie umfangreiche Metagenomdaten – also die gesamte Erbinformation mikrobieller Gemeinschaften in der Probe – von Menschen aus unterschiedlichen Ländern sowie verschiedenen Alters- und Gesundheitsgruppen. Mithilfe eines neu entwickelten bioinformatischen Verfahrens im Rahmen der „Reverse Ökologie“ – einem Ansatz, der aus Genomdaten auf ökologische Anpassungen schließt – suchten die Forschenden nach genetischen Spuren erfolgreicher Anpassung. Besonders interessant waren Hinweise auf sog. „genomweite selektive Sweeps“ – Prozesse, bei denen ein Individuum eine begünstigende Mutation erhält und dadurch andere, nahverwandte Individuen verdrängt. Dadurch geht einerseits Diversität verloren und andererseits entstehen Populationen von Individuen, die verwandtschaftlich und funktionell sehr homogen sind und sich daher im Datensatz klar voneinander unterscheiden. Die Analyse zeigte, dass sich viele bekannte Darmbakterienarten in mehrere solcher Linien aufgliedern. Diese Populationen unterscheiden sich offenbar darin, unter welchen Bedingungen sie besonders gut gedeihen. „Wenn man nicht nur Arten zählt, sondern evolutionäre Anpassung berücksichtigt, erkennt man die biologisch relevanten Einheiten im Mikrobiom deutlich genauer“, sagt Erstautorin Xiaoqian Annie Yu, Centre for Microbiology and Environmental Systems Science (CeMESS), Universität Wien. „Selbst  innerhalb derselben Bakterienart kommen manche Populationen bei bestimmten Erkrankungen häufiger vor als andere. Werden alle gemeinsam betrachtet, bleibt das oft verborgen.“ Die Forschenden fanden zudem Hinweise darauf, dass sich konkurrenzstarke Populationen über Kontinente hinweg rasch verbreiten können – teils innerhalb weniger Jahrzehnte. Ein solches Muster ist bislang v. a. von Krankheitserregern bekannt. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass auch Darmbakterien dynamischer sind als lange angenommen. Gut angepasste Linien können sich international verbreiten und neue ökologische Nischen besetzen“, sagt Studienleiter Martin F. Polz von der Universität  Wien. Das deutet darauf hin, dass nicht nur Ernährung, Medikamente oder Lebensstil das Mikrobiom formen, sondern auch Übertragungsprozesse zwischen Menschen eine wichtige Rolle spielen könnten. Die Studie eröffnet neue Möglichkeiten für die Mikrobiomforschung. Statt ganze Bakterienarten mit Erkrankungen zu verknüpfen, könnten künftig gezielt jene Populationen erfasst werden, die tatsächlich von Bedeutung sind. Das könnte die Suche nach Biomarkern verbessern und langfristig präzisere Therapien ermöglichen – etwa durch die gezielte Förderung nützlicher oder die Verdrängung problematischer Bakterienlinien. Als nächsten Schritt will das Team untersuchen, welche Gene die identifizierten Populationen voneinander unterscheiden und welche biologischen Funktionen damit verbunden sind. Literatur 1. Xiaoqian AY, et al.: Genome-wide sweeps create ecological units in the human gut microbiome. Nature 2026. Quelle: Universität Wien, Pressemeldung vom 06.05.2026
Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2026 auf Seite M326.

Mikrobiomforschung: Evolutionäre Prozesse formen Bakterienpopulationen im menschlichen Darm

Der menschliche Darm beherbergt ein komplexes Ökosystem aus Billionen Mikroorganismen, das Verdauung, Immunsystem und Stoffwechsel beeinflusst. Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien zeigt mit dem Analyseansatz „Reverse Ökologie“, dass viele bekannte Darmbakterienarten aus mehreren evolutionär differenzierten Gruppen bestehen, die sich an unterschiedliche Bedingungen im Darm angepasst haben [1]. Einige dieser Populationen stehen mit höherem Alter, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Darmkrebs und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang.

Mikrobiomstudien ordnen Bakterien meist ganzen Arten oder genetisch ähnlichen Gruppen zu. Diese Kategorien sind praktisch, bilden aber nicht unbedingt jene Populationen ab, die an unterschiedliche Bedingungen im menschlichen Körper angepasst sind. So bleibt oft unklar, welche Bakterien mit Erkrankungen in Zusammenhang stehen, welche lediglich Begleiterscheinungen sind – und welche möglicherweise schützen. Daraus ergibt sich die Frage: Lassen sich präzisere biologische Einheiten finden, die durch Anpassung entstanden sind und verschiedene ökologische Nischen im Darm besetzen?
Das Forschungsteam analysierte tausende bakterielle Isolate aus dem menschlichen Darm sowie umfangreiche Metagenomdaten – also die gesamte Erbinformation mikrobieller Gemeinschaften in der Probe – von Menschen aus unterschiedlichen Ländern sowie verschiedenen Alters- und Gesundheitsgruppen. Mithilfe eines neu entwickelten bioinformatischen Verfahrens im Rahmen der „Reverse Ökologie“ – einem Ansatz, der aus Genomdaten auf ökologische Anpassungen schließt – suchten die Forschenden nach genetischen Spuren erfolgreicher Anpassung. Besonders interessant waren Hinweise auf sog. „genomweite selektive Sweeps“ – Prozesse, bei denen ein Individuum eine begünstigende Mutation erhält und dadurch andere, nahverwandte Individuen verdrängt. Dadurch geht einerseits Diversität verloren und andererseits entstehen Populationen von Individuen, die verwandtschaftlich und funktionell sehr homogen sind und sich daher im Datensatz klar voneinander unterscheiden. Die Analyse zeigte, dass sich viele bekannte Darmbakterienarten in mehrere solcher Linien aufgliedern. Diese Populationen unterscheiden sich offenbar darin, unter welchen Bedingungen sie besonders gut gedeihen. „Wenn man nicht nur Arten zählt, sondern evolutionäre Anpassung berücksichtigt, erkennt man die biologisch relevanten Einheiten im Mikrobiom deutlich genauer“, sagt Erstautorin Xiaoqian Annie Yu, Centre for Microbiology and Environmental Systems Science (CeMESS), Universität Wien. „Selbst  innerhalb derselben Bakterienart kommen manche Populationen bei bestimmten Erkrankungen häufiger vor als andere. Werden alle gemeinsam betrachtet, bleibt das oft verborgen.“
Die Forschenden fanden zudem Hinweise darauf, dass sich konkurrenzstarke Populationen über Kontinente hinweg rasch verbreiten können – teils innerhalb weniger Jahrzehnte. Ein solches Muster ist bislang v. a. von Krankheitserregern bekannt. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass auch Darmbakterien dynamischer sind als lange angenommen. Gut angepasste Linien können sich international verbreiten und neue ökologische Nischen besetzen“, sagt Studienleiter Martin F. Polz von der Universität  Wien. Das deutet darauf hin, dass nicht nur Ernährung, Medikamente oder Lebensstil das Mikrobiom formen, sondern auch Übertragungsprozesse zwischen Menschen eine wichtige Rolle spielen könnten. Die Studie eröffnet neue Möglichkeiten für die Mikrobiomforschung. Statt ganze Bakterienarten mit Erkrankungen zu verknüpfen, könnten künftig gezielt jene Populationen erfasst werden, die tatsächlich von Bedeutung sind. Das könnte die Suche nach Biomarkern verbessern und langfristig präzisere Therapien ermöglichen – etwa durch die gezielte Förderung nützlicher oder die Verdrängung problematischer Bakterienlinien. Als nächsten Schritt will das Team untersuchen, welche Gene die identifizierten Populationen voneinander unterscheiden und welche biologischen Funktionen damit verbunden sind.

Literatur
1. Xiaoqian AY, et al.: Genome-wide sweeps create ecological units in the human gut microbiome. Nature 2026.

Quelle: Universität Wien, Pressemeldung vom 06.05.2026


Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2026 auf Seite M326.

Verschlagwortet mit: Darmbakterien

News zum Thema des Artikels

buntes Bild von verschiedenenen Darmbakterien

Online News: Im Alter verändert sich das Darmmikrobiom

Das Darmmikrobiom verliert im Alter sein Gleichgewicht. Forschende haben nun eine neue Erklärung vorgestellt. Demnach ist die alternsbedingte Destabilisierung des Mikrobioms nicht in erster Linie auf Veränderungen der Mikroorganismen selbst zurückzuführen, sondern auf e …
weiterlesen

Frau formt mit Fingern Herz vor dem Bauch

Online News: Internationales Gremium definiert den Begriff Darmgesundheit

Ein internationales Fachgremium hat erstmals eine einheitliche Definition des Begriffs „Darmgesundheit“ vorgelegt und damit eine wissenschaftliche Grundlage für dessen künftige Verwendung geschaffen. Die einheitliche Definition soll für mehr Klarheit in Forschung, Medie …
weiterlesen

Schüssel mit Haferflocken

Online News: Kurzzeitige Haferkur senkt den Cholesterinspiegel

Eine zweitägige Haferkur kann den Cholesterinspiegel deutlich senken, darauf weist eine aktuelle Studie der Universität Bonn hin. Die Effekte waren auch sechs Wochen nach der kalorienreduzierten Haferdiät noch nachweisbar und scheinen mit Veränderungen im Darmmikrobiom …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.06.2026

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

DGE-Kongress 2026: Ernährung und Mikrobiom als Schlüssel für unsere Gesundheit

Rund 820 Teilnehmende diskutierten auf dem 63. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) vom 4. bis 6. März 2026 in Kassel, was ein gesundes Mikrobiom ausmacht und welchen Einfluss die Wechselwirkung zwischen Ernährung und Mikrobio … weiterlesen

14.01.2026

Mikrobiomforschung: Warum gesunde Ernährung bei jedem anders wirkt

© piotr_malczyk/iStock/GettyImages Plus Forschende des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) haben gemeinsam mit internationalen Par … weiterlesen

12.11.2025

Mikrobiomforschung: Mikrobiomtypisierung per Speicheltest

Eine einfache Speichelprobe könnte künftig wertvolle Hinweise auf die Zusammensetzung des Magen- und Dünndarmmikrobioms liefern – und damit helfen, das individuelle Risiko für bestimmte Erkrankungen abzuschätzen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Universität … weiterlesen

15.10.2025

Darmmikrobiom: Die Vorlieben der Darmbakterien

Das Darmmikrobiom spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Die komplexe und dynamische Gemeinschaft von Mikroorganismen wird durch zahlreiche chemische Wechselwirkungen gesteuert – sowohl unter den Mikroorganismen als auch mit dem Wirt. Welche Nährstoffe und Signa … weiterlesen

15.09.2025

Darmmikrobiom: Mikrobiom beeinflusst unseren Hormonhaushalt

Das Darmmikrobiom steuert die Verdauung, es beeinflusst die Menge an Energie, die wir aus unserer Nahrung aufnehmen und es produziert Stoffe, die wie Hormone wirken. Außerdem beeinflusst es den Blutglucosespiegel und die Verteilung von Körperfett. Damit gewinnt es auch … weiterlesen

14.07.2025

FAO-Report: Einfluss von Lebensmittelzusatzstoffen auf das Darmmikrobiom und die menschliche Gesundheit

Die Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) hat kürzlich eine wissenschaftliche Literaturübersicht durchgeführt, um zu bewerten, wie bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe das Darmmikrobiom und damit die menschliche Gesundheit beeinflussen können [1] … weiterlesen

14.07.2025

Darmmikrobiota: Darmbakterien beeinflussen Alterung der Blutgefäße

Die Alterung der innersten Zellschicht von Blutgefäßen führt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten als weltweit häufigste Todesursache. Selbst wenn klassische Risikofaktoren wie Diabetes mellitus oder Bluthochdruck behandelt werden, verschli … weiterlesen

15.04.2025

Morbus Crohn: Mikrobiom als möglicher Schlüsselfaktor bei der Behandlung

Wesentlicher Bestandteil einer Morbus-Crohn-Therapie kann eine spezielle Trinknahrung sein. Betroffene ernähren sich 6–8 Wochen ausschließlich von diesem Produkt und verzichten vollständig auf feste Nahrung. Warum genau das hilft, war allerdings bislang unklar. Forschen … weiterlesen