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Die Messung des Gesamtcholesterins bei medizinischen Tests ist für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen Routine. Bei erhöhten LDL-Werten ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, wohingegen ein hoher HDL-Wert das Risiko verringert.
Forscher des INSERM (Institut national de la santé et de la recherche médicale) der Universität Toulouse berichten in The Journal of Lipid Research [1] von der Entdeckung eines neuen Blut-Markers (IF1), der mit dem HDL-Cholesterin in Verbindung steht und Aufschluss über die Funktionsfähigkeit der HDL-Partikel gibt. HDL-Partikel sind eine heterogene Mischung aus extrem komplexen und schwer zu untersuchenden Partikeln. Neueste Studien konnten zeigen, dass ein hoher HDL-Wert allein nicht ausreicht, um vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen.
Entscheidend ist, dass die HDL-Partikel funktionsfähig sind, um ihre protektiven Eigenschaften erfüllen zu können. Bei Diabetes-Patienten sind die HDL-Partikel bspw. dysfunktional, da ihre Zusammensetzung im Vergleich zu gesunden Menschen verändert ist. Eine Analyse bei 648 45- bis 74- jährigen Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 669 Kontrollpersonen zeigte, dass der Nachweis des Markers IF1 im Blut ein Indikator für das Vorhandensein funktionsfähiger HDL-Partikel ist. Je mehr Blutmarker gefunden werden, desto größer sind die Chancen bei der Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Optimierung bestehender und künftiger Therapien, die auf eine Erhöhung des HDL-Cholesterins abzielen.
Literatur: 1. Genoux A, Ruidavets J-B, Ferrières J (2013) Serum IF1 concentration is independently associated to HDL levels and to coronary heart disease: the GENES study. Journal of Lipid Research 54: 2550–2558
Quelle: INSERM, Pressemeldung vom 12.08.2013, zit. in: idw – Informationsdienst Wissenschaft, Meldung vom 27.08.2013
Den Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 10/13 auf Seite M553.


Die Messung des Gesamtcholesterins bei medizinischen Tests ist für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen Routine. Bei erhöhten LDL-Werten ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, wohingegen ein hoher HDL-Wert das Risiko verringert.
Forscher des INSERM (Institut national de la santé et de la recherche médicale) der Universität Toulouse berichten in The Journal of Lipid Research [1] von der Entdeckung eines neuen Blut-Markers (IF1), der mit dem HDL-Cholesterin in Verbindung steht und Aufschluss über die Funktionsfähigkeit der HDL-Partikel gibt. HDL-Partikel sind eine heterogene Mischung aus extrem komplexen und schwer zu untersuchenden Partikeln. Neueste Studien konnten zeigen, dass ein hoher HDL-Wert allein nicht ausreicht, um vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen.
Entscheidend ist, dass die HDL-Partikel funktionsfähig sind, um ihre protektiven Eigenschaften erfüllen zu können. Bei Diabetes-Patienten sind die HDL-Partikel bspw. dysfunktional, da ihre Zusammensetzung im Vergleich zu gesunden Menschen verändert ist. Eine Analyse bei 648 45- bis 74- jährigen Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 669 Kontrollpersonen zeigte, dass der Nachweis des Markers IF1 im Blut ein Indikator für das Vorhandensein funktionsfähiger HDL-Partikel ist. Je mehr Blutmarker gefunden werden, desto größer sind die Chancen bei der Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Optimierung bestehender und künftiger Therapien, die auf eine Erhöhung des HDL-Cholesterins abzielen.
Literatur: 1. Genoux A, Ruidavets J-B, Ferrières J (2013) Serum IF1 concentration is independently associated to HDL levels and to coronary heart disease: the GENES study. Journal of Lipid Research 54: 2550–2558
Quelle: INSERM, Pressemeldung vom 12.08.2013, zit. in: idw – Informationsdienst Wissenschaft, Meldung vom 27.08.2013
Den Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 10/13 auf Seite M553.
Die Messung des Gesamtcholesterins bei medizinischen Tests ist für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen Routine. Bei erhöhten LDL-Werten ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, wohingegen ein hoher HDL-Wert das Risiko verringert.
Forscher des INSERM (Institut national de la santé et de la recherche médicale) der Universität Toulouse berichten in The Journal of Lipid Research [1] von der Entdeckung eines neuen Blut-Markers (IF1), der mit dem HDL-Cholesterin in Verbindung steht und Aufschluss über die Funktionsfähigkeit der HDL-Partikel gibt. HDL-Partikel sind eine heterogene Mischung aus extrem komplexen und schwer zu untersuchenden Partikeln. Neueste Studien konnten zeigen, dass ein hoher HDL-Wert allein nicht ausreicht, um vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen.
Entscheidend ist, dass die HDL-Partikel funktionsfähig sind, um ihre protektiven Eigenschaften erfüllen zu können. Bei Diabetes-Patienten sind die HDL-Partikel bspw. dysfunktional, da ihre Zusammensetzung im Vergleich zu gesunden Menschen verändert ist. Eine Analyse bei 648 45- bis 74- jährigen Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 669 Kontrollpersonen zeigte, dass der Nachweis des Markers IF1 im Blut ein Indikator für das Vorhandensein funktionsfähiger HDL-Partikel ist. Je mehr Blutmarker gefunden werden, desto größer sind die Chancen bei der Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Optimierung bestehender und künftiger Therapien, die auf eine Erhöhung des HDL-Cholesterins abzielen.
Literatur: 1. Genoux A, Ruidavets J-B, Ferrières J (2013) Serum IF1 concentration is independently associated to HDL levels and to coronary heart disease: the GENES study. Journal of Lipid Research 54: 2550–2558
Quelle: INSERM, Pressemeldung vom 12.08.2013, zit. in: idw – Informationsdienst Wissenschaft, Meldung vom 27.08.2013
Den Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 10/13 auf Seite M553.