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Proteinreich, fermentiert und zu 90 % aus regional angebauten Erbsen: der Tempeh-Kräcker TempSta. © FEI



Proteinreich, fermentiert und zu 90 % aus regional angebauten Erbsen: der Tempeh-Kräcker TempSta. © FEI

Proteinreich, fermentiert und zu 90 % aus regional angebauten Erbsen: der Tempeh-Kräcker TempSta. © FEI
Entwickelt wurde TempSta von fünf Studentinnen, die an der TU Berlin Lebensmitteltechnologie studieren. Für das indonesische Fermentationsprodukt Tempeh werden traditionellerweise gekochte Sojabohnen mit einem Pilz kultiviert – in TempSta werden die Sojabohnen durch regional angebaute Erbsen ersetzt, um weite Transportwege für die Rohstoffe zu vermeiden. Nach der Fermentation der Erbsen mit dem Pilz Rhizopus oligosporus wird der Erbsen-Tempeh in dünne Scheiben geschnitten und heißluftfrittiert. Dabei wird Rapsöl sehr fein zerstäubt und mittels Luftzirkulation verteilt, sodass TempSta deutlich weniger Fett als durch herkömmliches Frittieren enthält. Der proteinreiche Kräcker hat einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt und ist gluten- und laktosefrei.
Bei der Entwicklung und Umsetzung der Idee wurden die Erfinderinnen unterstützt durch Prof. Dr. Cornelia Rauh sowie M. Sc. Nele Märtens.
Das Gewinnerteam wird Deutschland mit TempSta beim europäischen ECOTROPHELIA-Wettbewerb vertreten, der vom 6. bis 7. Oktober in Köln stattfinden wird.
-> www.fei-bonn.de/trophelia-2019
Quelle: Forschungskreis der Ernährungsindustrie e. V. (FEI), Pressemeldung vom 11.04.2019