Nudging in der Gemeinschaftsgastronomie1

Seit Richard THALER im Oktober 2017 den Wirtschaftsnobelpreis erhalten hat, ist der Begriff „Nudge“ bekannter geworden. Zusammen mit Cass SUNSTEIN hatte er das Buch „Nudge – wie man kluge Entscheidungen anstößt“ (2011) verfasst. Das Potenzial dieses Prinzips haben schon die Politik und diverse Fachwissenschaften erkannt – inzwischen auch die Ernährungswissenschaft, um Individuen und Gesellschaften zu einem gesünderen Ernährungsverhalten zu bewegen. Das Prinzip des „Anstupsens“ lässt sich gut für die Prävention und Gesundheitsförderung nutzen. Dies ermöglicht Betrieben, z. B. im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie, ganz neue Möglichkeiten, die einfach und unkompliziert umgesetzt werden können und die Gesundheit aller unterstützen.


Prävention in der Gemeinschaftsgastronomie


Gesundheitsförderung und Präventionsmaßnahmen sind individuell und gesellschaftlich bedeutsame Themen, bei denen die Gemeinschaftsgastronomie einen wichtigen Beitrag leisten kann: Dies setzt die Übernahme von Verantwortung für das Thema „Gesundheit“ durch die Unternehmensleitung voraus und den Willen, die Umgebung so zu gestalten, dass die Gäste sich einfach für eine gesundheitsförderliche Ernährung entscheiden können. • Abbildung 1 verdeutlicht die zwei Säulen der Prävention, die ineinander greifen und sich gegenseitig beeinflussen. Verhältnisprävention in der Gemeinschaftsverpflegung kann das gesundheitsförderliche, individuelle Verhalten von Personen unterstützen – auch außerhalb der Gemeinschaftsverpflegung im privaten Alltag.

1 Dieser Beitrag basiert auf dem Poster „Analyse von Laufwegen in einer Cafeteria - Nudging als ein Element der Verhältnisprävention“ von Pfannes et al. auf dem 55. DGE-Kongress in Stuttgart Hohenheim vom 7.-9.3.2018.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 6/2018 von Seite M338 bis M341.




Nudging in der Gemeinschaftsgastronomie1

Seit Richard THALER im Oktober 2017 den Wirtschaftsnobelpreis erhalten hat, ist der Begriff „Nudge“ bekannter geworden. Zusammen mit Cass SUNSTEIN hatte er das Buch „Nudge – wie man kluge Entscheidungen anstößt“ (2011) verfasst. Das Potenzial dieses Prinzips haben schon die Politik und diverse Fachwissenschaften erkannt – inzwischen auch die Ernährungswissenschaft, um Individuen und Gesellschaften zu einem gesünderen Ernährungsverhalten zu bewegen. Das Prinzip des „Anstupsens“ lässt sich gut für die Prävention und Gesundheitsförderung nutzen. Dies ermöglicht Betrieben, z. B. im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie, ganz neue Möglichkeiten, die einfach und unkompliziert umgesetzt werden können und die Gesundheit aller unterstützen.


Prävention in der Gemeinschaftsgastronomie


Gesundheitsförderung und Präventionsmaßnahmen sind individuell und gesellschaftlich bedeutsame Themen, bei denen die Gemeinschaftsgastronomie einen wichtigen Beitrag leisten kann: Dies setzt die Übernahme von Verantwortung für das Thema „Gesundheit“ durch die Unternehmensleitung voraus und den Willen, die Umgebung so zu gestalten, dass die Gäste sich einfach für eine gesundheitsförderliche Ernährung entscheiden können. • Abbildung 1 verdeutlicht die zwei Säulen der Prävention, die ineinander greifen und sich gegenseitig beeinflussen. Verhältnisprävention in der Gemeinschaftsverpflegung kann das gesundheitsförderliche, individuelle Verhalten von Personen unterstützen – auch außerhalb der Gemeinschaftsverpflegung im privaten Alltag.

1 Dieser Beitrag basiert auf dem Poster „Analyse von Laufwegen in einer Cafeteria - Nudging als ein Element der Verhältnisprävention“ von Pfannes et al. auf dem 55. DGE-Kongress in Stuttgart Hohenheim vom 7.-9.3.2018.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 6/2018 von Seite M338 bis M341.


„Gäste auf gesunde Wege locken“

Nudging in der Gemeinschaftsgastronomie1

Seit Richard THALER im Oktober 2017 den Wirtschaftsnobelpreis erhalten hat, ist der Begriff „Nudge“ bekannter geworden. Zusammen mit Cass SUNSTEIN hatte er das Buch „Nudge – wie man kluge Entscheidungen anstößt“ (2011) verfasst. Das Potenzial dieses Prinzips haben schon die Politik und diverse Fachwissenschaften erkannt – inzwischen auch die Ernährungswissenschaft, um Individuen und Gesellschaften zu einem gesünderen Ernährungsverhalten zu bewegen. Das Prinzip des „Anstupsens“ lässt sich gut für die Prävention und Gesundheitsförderung nutzen. Dies ermöglicht Betrieben, z. B. im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie, ganz neue Möglichkeiten, die einfach und unkompliziert umgesetzt werden können und die Gesundheit aller unterstützen.
Prävention in der Gemeinschaftsgastronomie

Gesundheitsförderung und Präventionsmaßnahmen sind individuell und gesellschaftlich bedeutsame Themen, bei denen die Gemeinschaftsgastronomie einen wichtigen Beitrag leisten kann: Dies setzt die Übernahme von Verantwortung für das Thema „Gesundheit“ durch die Unternehmensleitung voraus und den Willen, die Umgebung so zu gestalten, dass die Gäste sich einfach für eine gesundheitsförderliche Ernährung entscheiden können. • Abbildung 1 verdeutlicht die zwei Säulen der Prävention, die ineinander greifen und sich gegenseitig beeinflussen. Verhältnisprävention in der Gemeinschaftsverpflegung kann das gesundheitsförderliche, individuelle Verhalten von Personen unterstützen – auch außerhalb der Gemeinschaftsverpflegung im privaten Alltag.

1 Dieser Beitrag basiert auf dem Poster „Analyse von Laufwegen in einer Cafeteria – Nudging als ein Element der Verhältnisprävention“ von Pfannes et al. auf dem 55. DGE-Kongress in Stuttgart Hohenheim vom 7.-9.3.2018.


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 6/2018 von Seite M338 bis M341.

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Rubrik: Im Fokus
Veröffentlicht: 13.06.2018

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