Micaela Schmidt, Bonn
Der neue Gesundheitsfonds bringt große Veränderungen – auch für mittelbar und unmittelbar im Gesundheitswesen Beschäftigte, zu denen auch viele Oecotrophologen gehören. Grundsätzlich gilt: Unabhängig von der Einführung des Fonds gibt es weiterhin einen großen Bedarf an qualifizierten Präventionsanbietern und damit Ernährungsberatungsfachkräften. Die goldenen Jahre sind jedoch vorbei. Neben guten Qualifikationen werden ab 2009 noch mehr als bisher unternehmerisches Geschick, gute Eigenvermarktung und strategisches Netzwerken gefragt sein.
Potenzial gibt es am ehesten im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung. Auch Netzwerke mit Haus- und Fachärzten sowie Präventionsfachkräften eröffnen interessante Perspektiven.
Grundsätzliche Neuerungen
Der Gesundheitsfonds bringt grundsätzliche Neuerungen: so bedeutet der neue einheitliche Beitragssatz in Höhe von 15,5 % für die meisten Versicherten gesetzlicher Krankenkassen eine mehr oder weniger deutliche Beitragserhöhung. Auch Arbeitgeber klagen über die zusätzliche Belastung.
Die Einnahmen aus dem einheitlichen Beitragssatz werden den Kassen über ein neues Verteilungssystem zur Verfügung gestellt. Für abhängig beschäftigte Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse werden die Krankenversicherungsbeiträge nach wie vor von den Arbeitgebern an die jeweilige Kasse überwiesen.
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 03/09 ab Seite 184. Weitere Mitteilungen der Verbände lesen Sie ab Seite 180.

