An vierter Stelle folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 34,2 Mrd. €. Damit war rund die Hälfte der Kosten auf vier Krankheitsklassen zurückzuführen.

Die Krankheitskosten pro Kopf der Bevölkerung lagen durchschnittlich bei 4 140 €. Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren bei Männern mit 600 € pro Kopf mit höheren Kosten verbunden als bei Frauen (540 €), ein umgekehrtes Bild zeigte sich bei Krankheiten der Psyche und Verhaltensstörungen. Hier lagen die Krankheitskosten pro Kopf bei Frauen mit 670 € rund 1,6- mal so hoch wie bei Männern (420 €). Etwa die Hälfte der Krankheitskosten entstand allein bei der Bevölkerung ab 65 Jahren. In der Altersgruppe 15–29 Jahre fielen mit 1 670 € die geringsten Pro-Kopf-Kosten an, die höchsten entstanden bei den 85-Jährigen und Älteren mit 19 790 €.

Quelle: Statistisches Bundesamt (DESTATIS), Pressemeldungvom 29.09.2017




Die Krankheitskostenrechnung schätzt die ökonomischen Folgen von Krankheiten für die deutsche Volkswirtschaft ab. Zu den Kosten zählen die unmittelbar mit einer medizinischen Heilbehandlung, Präventions-, Rehabilitations- oder Pflegemaßnahme verbundenen Ausgaben.




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 11/17 auf Seite M606.


Die Krankheitskosten durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen betrugen im Jahr 2015 in Deutschland 46,4 Mrd. €. Damit entfielen rund 13,7 % der gesamten Krankheitskosten in Höhe von 338,2 Mrd. € auf diese Krankheitsgruppe, dicht gefolgt von psychischen und Verhaltensstörungen mit 44,4 Mrd. € (13,1 %) und Krankheiten des Verdauungssystems, die mit 41,6 Mrd. € überwiegend von den Kosten für zahnärztliche Leistungen und Zahnersatz bestimmt wurden.


An vierter Stelle folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 34,2 Mrd. €. Damit war rund die Hälfte der Kosten auf vier Krankheitsklassen zurückzuführen.

Die Krankheitskosten pro Kopf der Bevölkerung lagen durchschnittlich bei 4 140 €. Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren bei Männern mit 600 € pro Kopf mit höheren Kosten verbunden als bei Frauen (540 €), ein umgekehrtes Bild zeigte sich bei Krankheiten der Psyche und Verhaltensstörungen. Hier lagen die Krankheitskosten pro Kopf bei Frauen mit 670 € rund 1,6- mal so hoch wie bei Männern (420 €). Etwa die Hälfte der Krankheitskosten entstand allein bei der Bevölkerung ab 65 Jahren. In der Altersgruppe 15–29 Jahre fielen mit 1 670 € die geringsten Pro-Kopf-Kosten an, die höchsten entstanden bei den 85-Jährigen und Älteren mit 19 790 €.

Quelle: Statistisches Bundesamt (DESTATIS), Pressemeldungvom 29.09.2017




Die Krankheitskostenrechnung schätzt die ökonomischen Folgen von Krankheiten für die deutsche Volkswirtschaft ab. Zu den Kosten zählen die unmittelbar mit einer medizinischen Heilbehandlung, Präventions-, Rehabilitations- oder Pflegemaßnahme verbundenen Ausgaben.




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 11/17 auf Seite M606.


Gesundheitsökonomie: Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen die höchsten Kosten

An vierter Stelle folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 34,2 Mrd. €. Damit war rund die Hälfte der Kosten auf vier Krankheitsklassen zurückzuführen.

Die Krankheitskosten pro Kopf der Bevölkerung lagen durchschnittlich bei 4 140 €. Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren bei Männern mit 600 € pro Kopf mit höheren Kosten verbunden als bei Frauen (540 €), ein umgekehrtes Bild zeigte sich bei Krankheiten der Psyche und Verhaltensstörungen. Hier lagen die Krankheitskosten pro Kopf bei Frauen mit 670 € rund 1,6- mal so hoch wie bei Männern (420 €). Etwa die Hälfte der Krankheitskosten entstand allein bei der Bevölkerung ab 65 Jahren. In der Altersgruppe 15–29 Jahre fielen mit 1 670 € die geringsten Pro-Kopf-Kosten an, die höchsten entstanden bei den 85-Jährigen und Älteren mit 19 790 €.

Quelle: Statistisches Bundesamt (DESTATIS), Pressemeldungvom 29.09.2017


Die Krankheitskostenrechnung schätzt die ökonomischen Folgen von Krankheiten für die deutsche Volkswirtschaft ab. Zu den Kosten zählen die unmittelbar mit einer medizinischen Heilbehandlung, Präventions-, Rehabilitations- oder Pflegemaßnahme verbundenen Ausgaben.


Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 11/17 auf Seite M606.

Artikelfakten

Veröffentlicht: 14.11.2017

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.