Für sportlich aktive Personen, insbesondere LeistungssportlerInnen und deren betreuendes Personal, stellt Körpergewichtsmanagement bzw. -regulation eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund der ohnehin hohen körperlichen Aktivität lässt sich zur Körpergewichtsreduktion der Schwerpunkt meist nur auf Beeinflussung der Ernährung legen. Dieser zweiteilige Beitrag soll einen Überblick über Probleme und Herausforderungen beim Gewichtsmanagement von SportlerInnen geben, Möglichkeiten zur Festlegung und Bestimmung eines realistischen und gesunden Körpergewichts sowie Methoden und Strategien in der Ernährung zur Gewichtsregulation aufzeigen.


Erreichung einer gesunden und leistungsfördernden Körperzusammensetzung


Körpergewichtsmanagement bzw. -regulation für sportlich aktive Personen, insbesondere im Leistungssport, stellt für die SportlerInnen selbst und das betreuende Personal (z. B. TrainerInnen, MedizinerInnen, Ernährungsfachkräfte) aufgrund des hohen, täglichen Energieverbrauchs eine besondere Herausforderung dar. Selbst wenn sich die meisten sportlich aktiven Personen bzw. LeistungssportlerInnen im Bereich des Normalgewichts und Body-Mass-Index (BMI, kg/m2) bewegen, streben viele nach weiterem Körperfettabbau und möglichst Erhalt oder Aufbau körperfettfreier Masse, um konkurrenzfähig zu sein und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen – oder auch aus rein ästhetischen Gründen [1].

Grundsätzlich lassen sich in diesem Kontext zwei AthletInnentypen unterscheiden [1]:

  1. Übergewichtige bzw. SportlerInnen mit erhöhtem Körperfettanteil
  2. Schlanke SportlerInnen mit dem Wunsch, den Körperfettanteil weiter zu reduzieren in gewichtssensiblen Sportarten (z. B. Ausdauer, Skispringen), Gewichtsklassen (z. B. Kampfsportarten, Rudern) oder ästhetischen Sportarten (z. B. Turnen, Eiskunstlauf) [2]


Aufgrund der ohnehin hohen körperlichen Aktivität durch regelmäßiges Training lässt sich im Rahmen der Energiebilanz (Differenz aus Energiezufuhr und Energiebedarf) zur Körpergewichtsreduktion der Schwerpunkt bei SportlerInnen meist nur auf Beeinflussung der Ernährung legen [3].




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2021 von Seite M214 bis M223.




Für sportlich aktive Personen, insbesondere LeistungssportlerInnen und deren betreuendes Personal, stellt Körpergewichtsmanagement bzw. -regulation eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund der ohnehin hohen körperlichen Aktivität lässt sich zur Körpergewichtsreduktion der Schwerpunkt meist nur auf Beeinflussung der Ernährung legen. Dieser zweiteilige Beitrag soll einen Überblick über Probleme und Herausforderungen beim Gewichtsmanagement von SportlerInnen geben, Möglichkeiten zur Festlegung und Bestimmung eines realistischen und gesunden Körpergewichts sowie Methoden und Strategien in der Ernährung zur Gewichtsregulation aufzeigen.


Erreichung einer gesunden und leistungsfördernden Körperzusammensetzung


Körpergewichtsmanagement bzw. -regulation für sportlich aktive Personen, insbesondere im Leistungssport, stellt für die SportlerInnen selbst und das betreuende Personal (z. B. TrainerInnen, MedizinerInnen, Ernährungsfachkräfte) aufgrund des hohen, täglichen Energieverbrauchs eine besondere Herausforderung dar. Selbst wenn sich die meisten sportlich aktiven Personen bzw. LeistungssportlerInnen im Bereich des Normalgewichts und Body-Mass-Index (BMI, kg/m2) bewegen, streben viele nach weiterem Körperfettabbau und möglichst Erhalt oder Aufbau körperfettfreier Masse, um konkurrenzfähig zu sein und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen – oder auch aus rein ästhetischen Gründen [1].

Grundsätzlich lassen sich in diesem Kontext zwei AthletInnentypen unterscheiden [1]:

  1. Übergewichtige bzw. SportlerInnen mit erhöhtem Körperfettanteil
  2. Schlanke SportlerInnen mit dem Wunsch, den Körperfettanteil weiter zu reduzieren in gewichtssensiblen Sportarten (z. B. Ausdauer, Skispringen), Gewichtsklassen (z. B. Kampfsportarten, Rudern) oder ästhetischen Sportarten (z. B. Turnen, Eiskunstlauf) [2]


Aufgrund der ohnehin hohen körperlichen Aktivität durch regelmäßiges Training lässt sich im Rahmen der Energiebilanz (Differenz aus Energiezufuhr und Energiebedarf) zur Körpergewichtsreduktion der Schwerpunkt bei SportlerInnen meist nur auf Beeinflussung der Ernährung legen [3].




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2021 von Seite M214 bis M223.


Gewichtsmanagement im Sport – Teil 1

Für sportlich aktive Personen, insbesondere LeistungssportlerInnen und deren betreuendes Personal, stellt Körpergewichtsmanagement bzw. -regulation eine besondere Herausforderung dar. Aufgrund der ohnehin hohen körperlichen Aktivität lässt sich zur Körpergewichtsreduktion der Schwerpunkt meist nur auf Beeinflussung der Ernährung legen. Dieser zweiteilige Beitrag soll einen Überblick über Probleme und Herausforderungen beim Gewichtsmanagement von SportlerInnen geben, Möglichkeiten zur Festlegung und Bestimmung eines realistischen und gesunden Körpergewichts sowie Methoden und Strategien in der Ernährung zur Gewichtsregulation aufzeigen.
Erreichung einer gesunden und leistungsfördernden Körperzusammensetzung

Körpergewichtsmanagement bzw. -regulation für sportlich aktive Personen, insbesondere im Leistungssport, stellt für die SportlerInnen selbst und das betreuende Personal (z. B. TrainerInnen, MedizinerInnen, Ernährungsfachkräfte) aufgrund des hohen, täglichen Energieverbrauchs eine besondere Herausforderung dar. Selbst wenn sich die meisten sportlich aktiven Personen bzw. LeistungssportlerInnen im Bereich des Normalgewichts und Body-Mass-Index (BMI, kg/m2) bewegen, streben viele nach weiterem Körperfettabbau und möglichst Erhalt oder Aufbau körperfettfreier Masse, um konkurrenzfähig zu sein und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen – oder auch aus rein ästhetischen Gründen [1].

Grundsätzlich lassen sich in diesem Kontext zwei AthletInnentypen unterscheiden [1]:

  1. Übergewichtige bzw. SportlerInnen mit erhöhtem Körperfettanteil
  2. Schlanke SportlerInnen mit dem Wunsch, den Körperfettanteil weiter zu reduzieren in gewichtssensiblen Sportarten (z. B. Ausdauer, Skispringen), Gewichtsklassen (z. B. Kampfsportarten, Rudern) oder ästhetischen Sportarten (z. B. Turnen, Eiskunstlauf) [2]

Aufgrund der ohnehin hohen körperlichen Aktivität durch regelmäßiges Training lässt sich im Rahmen der Energiebilanz (Differenz aus Energiezufuhr und Energiebedarf) zur Körpergewichtsreduktion der Schwerpunkt bei SportlerInnen meist nur auf Beeinflussung der Ernährung legen [3].


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2021 von Seite M214 bis M223.

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Rubrik: Special
Veröffentlicht: 14.04.2021

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