Eine Beere, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt wird, spielt auch bei den so genannten „Superfoods“ eine entscheidende Rolle: die Goji-Beere. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe stärke sie die Abwehrkräfte und das Wohlbefinden, sei gut für die Augen und verhelfe zu einem langen Leben. Bislang konnten diese Eigenschaften wissenschaftlich nicht belastbar belegt werden. Dieser Beitrag stellt Fakten und Mythen rund um die fernöstliche „Wunderbeere“ vor.


Herkunft und Verwendung


Die Früchte des Nachtschattengewächses Lycium barbarum L. – in Deutschland als gemeiner Bocksdorn bekannt – werden abgeleitet von ihrem chinesischen Namen gouqi, als Goji bezeichnet (im englischsprachigen Raum u. a. als wolfberry). Im Handel erhältliche Goji- Beeren stammen vornehmlich von Plantagen aus Nordzentral- und Westchina sowie der Mongolei. Die Sträucher von Lycium barbarum L. wachsen bis zu 3 m hoch, ihre Früchte sind 1–2 cm lang, orange-rot und ellipsenförmig (• Abbildung 1). Ihr Geschmack wird von bitter bis fruchtig- süß beschrieben, getrocknet sind sie in Größe und Textur vergleichbar mit Rosinen (• Abbildung 1). Sie werden zwischen August und Oktober geerntet und für die Weiterverarbeitung zunächst luft- und anschließend unter direkter Sonneneinstrahlung getrocknet. Die dadurch innerlich geschmeidige und äußerlich harte Beere wird als Trockenfrucht angeboten. Für die Herstellung von Goji-Saft werden reife Früchte umgehend nach der Ernte kalt gepresst [1–3].




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 7/17 auf den Seiten S29 bis S32.




Eine Beere, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt wird, spielt auch bei den so genannten „Superfoods“ eine entscheidende Rolle: die Goji-Beere. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe stärke sie die Abwehrkräfte und das Wohlbefinden, sei gut für die Augen und verhelfe zu einem langen Leben. Bislang konnten diese Eigenschaften wissenschaftlich nicht belastbar belegt werden. Dieser Beitrag stellt Fakten und Mythen rund um die fernöstliche „Wunderbeere“ vor.


Herkunft und Verwendung


Die Früchte des Nachtschattengewächses Lycium barbarum L. – in Deutschland als gemeiner Bocksdorn bekannt – werden abgeleitet von ihrem chinesischen Namen gouqi, als Goji bezeichnet (im englischsprachigen Raum u. a. als wolfberry). Im Handel erhältliche Goji- Beeren stammen vornehmlich von Plantagen aus Nordzentral- und Westchina sowie der Mongolei. Die Sträucher von Lycium barbarum L. wachsen bis zu 3 m hoch, ihre Früchte sind 1–2 cm lang, orange-rot und ellipsenförmig (• Abbildung 1). Ihr Geschmack wird von bitter bis fruchtig- süß beschrieben, getrocknet sind sie in Größe und Textur vergleichbar mit Rosinen (• Abbildung 1). Sie werden zwischen August und Oktober geerntet und für die Weiterverarbeitung zunächst luft- und anschließend unter direkter Sonneneinstrahlung getrocknet. Die dadurch innerlich geschmeidige und äußerlich harte Beere wird als Trockenfrucht angeboten. Für die Herstellung von Goji-Saft werden reife Früchte umgehend nach der Ernte kalt gepresst [1–3].




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 7/17 auf den Seiten S29 bis S32.


Goji-Beeren: Superfood aus der Traditionellen Chinesischen Medizin

Eine Beere, die in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt wird, spielt auch bei den so genannten „Superfoods“ eine entscheidende Rolle: die Goji-Beere. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe stärke sie die Abwehrkräfte und das Wohlbefinden, sei gut für die Augen und verhelfe zu einem langen Leben. Bislang konnten diese Eigenschaften wissenschaftlich nicht belastbar belegt werden. Dieser Beitrag stellt Fakten und Mythen rund um die fernöstliche „Wunderbeere“ vor.
Herkunft und Verwendung

Die Früchte des Nachtschattengewächses Lycium barbarum L. – in Deutschland als gemeiner Bocksdorn bekannt – werden abgeleitet von ihrem chinesischen Namen gouqi, als Goji bezeichnet (im englischsprachigen Raum u. a. als wolfberry). Im Handel erhältliche Goji- Beeren stammen vornehmlich von Plantagen aus Nordzentral- und Westchina sowie der Mongolei. Die Sträucher von Lycium barbarum L. wachsen bis zu 3 m hoch, ihre Früchte sind 1–2 cm lang, orange-rot und ellipsenförmig (• Abbildung 1). Ihr Geschmack wird von bitter bis fruchtig- süß beschrieben, getrocknet sind sie in Größe und Textur vergleichbar mit Rosinen (• Abbildung 1). Sie werden zwischen August und Oktober geerntet und für die Weiterverarbeitung zunächst luft- und anschließend unter direkter Sonneneinstrahlung getrocknet. Die dadurch innerlich geschmeidige und äußerlich harte Beere wird als Trockenfrucht angeboten. Für die Herstellung von Goji-Saft werden reife Früchte umgehend nach der Ernte kalt gepresst [1–3].


Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 7/17 auf den Seiten S29 bis S32.

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Veröffentlicht: 12.07.2017

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