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Beim Erhitzen von Fleisch bilden sich zahlreiche, teilweise sehr intensive Geschmacksstoffe, die für das typische Fleischaroma verantwortlich sind. Diese Stoffe bilden sich einerseits durch Reaktion von freien Aminosäuren und Peptiden mit Zuckern und Nukleotiden . Andererseits kommt es beim Erhitzen von Fleisch zu einem Abbau von Fetten und anderen Lipiden sowie einem teilweisen Abbau von Thiamin (Vitamin B1).
Die Art der Zubereitung des Fleisches (z. B. Braten oder Grillen) hat maßgeblichen Einfluss auf das sich bildende Aroma. Die für den Fleischgrundgeschmack verantwortlichen Vorläufer der Aromastoffe finden sich im Muskelfleisch, sind polar (also wasserlöslich) und stellen Verbindungen mit einem geringen Molekulargewicht dar. Die tierartspezifischen Aromastoffe dagegen entstehen aus Fett und Phospholipiden.