Keine Ergebnisse gefunden
Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.
Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 11/03 ab Seite 444, weitere Mitteilungen der Verbände ab Seite 441.


Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 11/03 ab Seite 444, weitere Mitteilungen der Verbände ab Seite 441.
Helmut Heseker, Paderborn
Unterernährung und Untergewicht sind besonders im hohen Alter nicht nur weit verbreitet, sondern sind auch mit zahlreichen, teilweise schweren Folgen für den Gesundheits- und Allgemeinzustand, das Wohlbefinden und die Lebensqualität verbunden [1, 2]. Ernährungsdefizite treten besonders häufig bei akut oder chronisch kranken Senioren/innen sowohl im Krankenhaus oder Altenheim als auch in Privathaushalten auf.
Häufig wird beobachtet, dass nur kleine Nahrungsmengen gegessen werden. Mit einer stark reduzierten Nahrungszufuhr von oft weniger als 1 500 kcal/Tag ist eine bedarfsdeckende Aufnahme essentieller Nährstoffe mit herkömmlichen Lebensmitteln fast nicht möglich. In der Nationalen Verzehrsstudie wurde bei 10–15 % der in Privathaushalten lebenden über 80-jährigen Untersuchungsteilnehmer/innen eine Energiezufuhr unter dem berechneten Grundumsatz festgestellt. Dies hat zwangsläufig zur Folge, dass die Inzidenz von Untergewicht mit steigendem Alter deutlich zunimmt. Untersuchungen in Altenheimen und geriatrischen Krankenhäusern, die überwiegend an hochbetagten Bewohnern bzw. Patienten durchgeführt wurden, deuten auf die besonders ungünstige Gesundheits- und Ernährungssituation dieser Bevölkerungsgruppen hin. In der Heidelberger Bethanienstudie wurden bei der Aufnahmeuntersuchung 25 % der untersuchten Patienten/-innen auf Grund des äußeren klinischen Eindrucks als unterernährt beurteilt.
Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs-Umschau 11/03 ab Seite 444, weitere Mitteilungen der Verbände ab Seite 441.