EHEC gehören zu den darmpathogenen E. coli-Stämmen, die als Lebensmittelinfektionserreger von Bedeutung sind. Aufgrund der Schwere der hervorgerufenen Erkrankung sind EHEC unter den intestinalen E. coli als am bedeutsamsten anzusehen.

EHEC können postinfektiöse Syndrome hervorrufen, so z. B. das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS). Dies ist charakterisiert durch hämolytische Anämie, Thrombozytopenie (Mangel an Thrombozyten [Blutplättchen]) und Nierenversagen bis zur Anurie (reduzierte Harnproduktion). Diese extraintestinalen Komplikationen, die mit einer hohen Letalität einhergehen, unterscheiden EHEC gegenüber anderen diarrhöischen E. coli-Pathovaren. In der Ernährungs Umschau 04/2010 und 07/2010 finden Sie ausführliche Informationen zu pathogenen E. coli-Stämmen. Zusatzinformationen und weiterführende Links finden Sie hier.

Quellen: Steinmüller R (2010) Escherichia coli (Teil 1). Enterobakterien und coliforme Bakterien. Ern Umsch 57(4): B13–B16 und Escherichia coli (Teil 2). Gesundheitlich bedenkliche E. coli-Stämme. Ern Umsch 57(7): B25–B28

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 06/11 auf Seite 284.





EHEC gehören zu den darmpathogenen E. coli-Stämmen, die als Lebensmittelinfektionserreger von Bedeutung sind. Aufgrund der Schwere der hervorgerufenen Erkrankung sind EHEC unter den intestinalen E. coli als am bedeutsamsten anzusehen.

EHEC können postinfektiöse Syndrome hervorrufen, so z. B. das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS). Dies ist charakterisiert durch hämolytische Anämie, Thrombozytopenie (Mangel an Thrombozyten [Blutplättchen]) und Nierenversagen bis zur Anurie (reduzierte Harnproduktion). Diese extraintestinalen Komplikationen, die mit einer hohen Letalität einhergehen, unterscheiden EHEC gegenüber anderen diarrhöischen E. coli-Pathovaren. In der Ernährungs Umschau 04/2010 und 07/2010 finden Sie ausführliche Informationen zu pathogenen E. coli-Stämmen. Zusatzinformationen und weiterführende Links finden Sie hier.

Quellen: Steinmüller R (2010) Escherichia coli (Teil 1). Enterobakterien und coliforme Bakterien. Ern Umsch 57(4): B13–B16 und Escherichia coli (Teil 2). Gesundheitlich bedenkliche E. coli-Stämme. Ern Umsch 57(7): B25–B28

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Hintergrundinformationen: EHEC – Enterohämorrhagische E. coli

EHEC gehören zu den darmpathogenen E. coli-Stämmen, die als Lebensmittelinfektionserreger von Bedeutung sind. Aufgrund der Schwere der hervorgerufenen Erkrankung sind EHEC unter den intestinalen E. coli als am bedeutsamsten anzusehen.

EHEC können postinfektiöse Syndrome hervorrufen, so z. B. das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS). Dies ist charakterisiert durch hämolytische Anämie, Thrombozytopenie (Mangel an Thrombozyten [Blutplättchen]) und Nierenversagen bis zur Anurie (reduzierte Harnproduktion). Diese extraintestinalen Komplikationen, die mit einer hohen Letalität einhergehen, unterscheiden EHEC gegenüber anderen diarrhöischen E. coli-Pathovaren. In der Ernährungs Umschau 04/2010 und 07/2010 finden Sie ausführliche Informationen zu pathogenen E. coli-Stämmen. Zusatzinformationen und weiterführende Links finden Sie hier.

Quellen: Steinmüller R (2010) Escherichia coli (Teil 1). Enterobakterien und coliforme Bakterien. Ern Umsch 57(4): B13–B16 und Escherichia coli (Teil 2). Gesundheitlich bedenkliche E. coli-Stämme. Ern Umsch 57(7): B25–B28

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 06/11 auf Seite 284.

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Veröffentlicht: 08.06.2011

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