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Ein partizipativer Ansatz zur informellen Ernährungsbildung im Setting Jugendzentrum im Rahmen des IN FORM-Projekts KlimaFood1

Hintergrund


Ernährungsmuster von Kindern und Jugendlichen mit niedrigerem sozioökonomischen Status und aus bildungsfernen Milieus weichen bisher oft von einer gesundheitsförderlichen, klimafreundlichen und somit pflanzenbasierten Ernährung ab [1, 2]. Zeitgleich weist diese Gruppe ein höheres Risiko für ernährungsmitbedingte Erkrankungen auf [3].


Neues Potenzial für zielgruppenwirksame Ernährungsbildung bieten die Nutzung von freizeitbezogenen Lebenswelten als Lernort [4, 5] sowie die pädagogische Verwendung von Hip-Hop2. Durch den Einsatz von Hip-Hop können zum einen Kompetenzen wie kreativer Selbstausdruck und politisch-gesellschaftliches Bewusstsein gefördert werden und zum anderen Vertrauen und Beziehung zwischen den Jugendlichen bzw. Kindern und Pädagog*innen aufgebaut werden. Hip-Hop wird hier als ,Sprache der Jugendlichen‘ verstanden, über die insbesondere marginalisierte und diskriminierte junge Menschen erreicht werden können. Im Bildungskontext werden zudem Hip-Hop-Songs als didaktisches Mittel zur Wissensvermittlung verwendet. Die Hip-Hop-Lernmittel basieren einerseits auf dem Prinzip der mnemonischen, also einer gedächtnisstützenden Technik („Eselsbrücken“), mit deren Hilfe die Merkbarkeit von Unterrichtsinhalten durch gereimte Sätze erleichtert wird. Andererseits beruht die Nutzung auf den lernpsychologischen Dimensionen von Emotionen und Ganzheitlichkeit [6–10]. ...

Abstract


Ernährungsmuster junger Menschen mit Bildungsbenachteiligung weichen häufig von einer gesundheitsförderlichen und klimafreundlichen Ernährung ab. Im wissenschaftlichen Projekt KlimaFood werden daher Hip- Hop und Ernährungsbildung miteinander verschränkt. Beobachtungen während eines Pilotprojektes in Form eines Workshops zeigen u. a. Chancen zur Kompetenzerweiterung und Interessensteigerung am Kochen.

Schlüsselwörter: Ernährungsbildung, pflanzenbasierte Ernährung, Nachhaltigkeit, Klima, partizipativer Ansatz, Kinder und Jugendliche, Lebenswelten, Hip-Hop




Peer reviewed / Manuskript (original) submitted: 13 February 2023 / Revision accepted: 02 March 2023

„Hip-Hop & Food“


A participatory approach to informal nutrition education in the youth center setting within the IN FORM project KlimaFood1

Abstract


Dietary patterns of young people with educational disadvantage often deviate from a healthy and climate-friendly diet. In the scientific project KlimaFood, hip-hop and nutrition education are therefore interlinked. Observations during a pilot project in the form of a workshop show, among other things, opportunities for expanding competence and increasing interest in cooking.

Keywords: nutrition education, plant-based nutrition, sustainability, climate, participatory approach, children and youth, living environments, hip-hop

Full text PDF (free version)

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2023 auf den Seiten M346 bis M349.




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Ein partizipativer Ansatz zur informellen Ernährungsbildung im Setting Jugendzentrum im Rahmen des IN FORM-Projekts KlimaFood1

Hintergrund


Ernährungsmuster von Kindern und Jugendlichen mit niedrigerem sozioökonomischen Status und aus bildungsfernen Milieus weichen bisher oft von einer gesundheitsförderlichen, klimafreundlichen und somit pflanzenbasierten Ernährung ab [1, 2]. Zeitgleich weist diese Gruppe ein höheres Risiko für ernährungsmitbedingte Erkrankungen auf [3].


Neues Potenzial für zielgruppenwirksame Ernährungsbildung bieten die Nutzung von freizeitbezogenen Lebenswelten als Lernort [4, 5] sowie die pädagogische Verwendung von Hip-Hop2. Durch den Einsatz von Hip-Hop können zum einen Kompetenzen wie kreativer Selbstausdruck und politisch-gesellschaftliches Bewusstsein gefördert werden und zum anderen Vertrauen und Beziehung zwischen den Jugendlichen bzw. Kindern und Pädagog*innen aufgebaut werden. Hip-Hop wird hier als ,Sprache der Jugendlichen‘ verstanden, über die insbesondere marginalisierte und diskriminierte junge Menschen erreicht werden können. Im Bildungskontext werden zudem Hip-Hop-Songs als didaktisches Mittel zur Wissensvermittlung verwendet. Die Hip-Hop-Lernmittel basieren einerseits auf dem Prinzip der mnemonischen, also einer gedächtnisstützenden Technik („Eselsbrücken“), mit deren Hilfe die Merkbarkeit von Unterrichtsinhalten durch gereimte Sätze erleichtert wird. Andererseits beruht die Nutzung auf den lernpsychologischen Dimensionen von Emotionen und Ganzheitlichkeit [6–10]. ...

Abstract


Ernährungsmuster junger Menschen mit Bildungsbenachteiligung weichen häufig von einer gesundheitsförderlichen und klimafreundlichen Ernährung ab. Im wissenschaftlichen Projekt KlimaFood werden daher Hip- Hop und Ernährungsbildung miteinander verschränkt. Beobachtungen während eines Pilotprojektes in Form eines Workshops zeigen u. a. Chancen zur Kompetenzerweiterung und Interessensteigerung am Kochen.

Schlüsselwörter: Ernährungsbildung, pflanzenbasierte Ernährung, Nachhaltigkeit, Klima, partizipativer Ansatz, Kinder und Jugendliche, Lebenswelten, Hip-Hop




Peer reviewed / Manuskript (original) submitted: 13 February 2023 / Revision accepted: 02 March 2023

„Hip-Hop & Food“


A participatory approach to informal nutrition education in the youth center setting within the IN FORM project KlimaFood1

Abstract


Dietary patterns of young people with educational disadvantage often deviate from a healthy and climate-friendly diet. In the scientific project KlimaFood, hip-hop and nutrition education are therefore interlinked. Observations during a pilot project in the form of a workshop show, among other things, opportunities for expanding competence and increasing interest in cooking.

Keywords: nutrition education, plant-based nutrition, sustainability, climate, participatory approach, children and youth, living environments, hip-hop

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„Hip-Hop & Food“

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Ein partizipativer Ansatz zur informellen Ernährungsbildung im Setting Jugendzentrum im Rahmen des IN FORM-Projekts KlimaFood1

Hintergrund
Ernährungsmuster von Kindern und Jugendlichen mit niedrigerem sozioökonomischen Status und aus bildungsfernen Milieus weichen bisher oft von einer gesundheitsförderlichen, klimafreundlichen und somit pflanzenbasierten Ernährung ab [1, 2]. Zeitgleich weist diese Gruppe ein höheres Risiko für ernährungsmitbedingte Erkrankungen auf [3].

Neues Potenzial für zielgruppenwirksame Ernährungsbildung bieten die Nutzung von freizeitbezogenen Lebenswelten als Lernort [4, 5] sowie die pädagogische Verwendung von Hip-Hop2. Durch den Einsatz von Hip-Hop können zum einen Kompetenzen wie kreativer Selbstausdruck und politisch-gesellschaftliches Bewusstsein gefördert werden und zum anderen Vertrauen und Beziehung zwischen den Jugendlichen bzw. Kindern und Pädagog*innen aufgebaut werden. Hip-Hop wird hier als ,Sprache der Jugendlichen‘ verstanden, über die insbesondere marginalisierte und diskriminierte junge Menschen erreicht werden können. Im Bildungskontext werden zudem Hip-Hop-Songs als didaktisches Mittel zur Wissensvermittlung verwendet. Die Hip-Hop-Lernmittel basieren einerseits auf dem Prinzip der mnemonischen, also einer gedächtnisstützenden Technik („Eselsbrücken“), mit deren Hilfe die Merkbarkeit von Unterrichtsinhalten durch gereimte Sätze erleichtert wird. Andererseits beruht die Nutzung auf den lernpsychologischen Dimensionen von Emotionen und Ganzheitlichkeit [6–10]. …

Abstract

Ernährungsmuster junger Menschen mit Bildungsbenachteiligung weichen häufig von einer gesundheitsförderlichen und klimafreundlichen Ernährung ab. Im wissenschaftlichen Projekt KlimaFood werden daher Hip- Hop und Ernährungsbildung miteinander verschränkt. Beobachtungen während eines Pilotprojektes in Form eines Workshops zeigen u. a. Chancen zur Kompetenzerweiterung und Interessensteigerung am Kochen.

Schlüsselwörter: Ernährungsbildung, pflanzenbasierte Ernährung, Nachhaltigkeit, Klima, partizipativer Ansatz, Kinder und Jugendliche, Lebenswelten, Hip-Hop


Peer reviewed / Manuskript (original) submitted: 13 February 2023 / Revision accepted: 02 March 2023

„Hip-Hop & Food“

A participatory approach to informal nutrition education in the youth center setting within the IN FORM project KlimaFood1

Abstract

Dietary patterns of young people with educational disadvantage often deviate from a healthy and climate-friendly diet. In the scientific project KlimaFood, hip-hop and nutrition education are therefore interlinked. Observations during a pilot project in the form of a workshop show, among other things, opportunities for expanding competence and increasing interest in cooking.

Keywords: nutrition education, plant-based nutrition, sustainability, climate, participatory approach, children and youth, living environments, hip-hop

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Artikelfakten

Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 14.06.2023

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