Im Special-Beitrag ab ⇒ Seite M562 in diesem Heft erläutert Peter Linsel den Grenzbereich zwischen Ernährungsberatung und psychologischer Beratung. Silvana Maibüchen ist sowohl Diätassistentin und Diabetesberaterin DDG als auch Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie1. Im ernährungstherapeutischen Bereich hat sie Fortbildungen in systemischer und tiefenpsychologischer Ernährungsberatung absolviert. Im Interview berichtet sie von ihrer Arbeit, bei der Essen und Psyche untrennbar sind.

Liebe Frau Maibüchen, wie sind Sie auf diese Berufs-Kombination gekommen bzw. wann haben Sie sich entschieden, die Ernährungspsychologie zu ergänzen?


Ich feiere in diesem Jahr mein 25-jähriges Jubiläum als Diätassistentin. In all der Zeit habe ich ernährungspsychologisch arbeiten wollen, da ich immer das Bedürfnis hatte „über den Tellerrand hinaus“ zu wirken. Glücklicherweise lernte ich tolle Lehrerinnen kennen, bei denen ich mich systemisch und tiefenpsychologisch fortbilden konnte und somit seit geraumer Zeit als „prof e.a.t. esspertin“ pädagogisch psychologische Ernährungsberatung durchführe und mich manchmal frage, wie ich die Jahre zuvor überhaupt (für mein jetziges Verständnis) sinnvoll beraten konnte.

Irgendwann verstärkte sich der Wunsch, dass ich ursachenorientiert arbeiten wollte und z. B. das oftmals zugrundeliegende Trauma einer Essstörung mit meinen Klient*innen angehen wollte. Ich persönlich kenne kaum jemanden mit emotionalem Essverhalten oder einer Essstörung, bei dem*der in der Vorgeschichte kein traumatisches Erlebnis vorliegt. Dies definiere ich an dieser Stelle aus traumatherapeutischer Sicht als ein Ereignis, das „zu schnell, zu viel und zu heftig“ war und noch im Körpergedächtnis gespeichert bzw. nicht vollständig entladen wurde und somit Symptome verursachen kann. ...




Das vollständige Interview finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2023 auf den Seiten M569 bis M571.


Interview mit Silvana Maibüchen


Im Special-Beitrag ab ⇒ Seite M562 in diesem Heft erläutert Peter Linsel den Grenzbereich zwischen Ernährungsberatung und psychologischer Beratung. Silvana Maibüchen ist sowohl Diätassistentin und Diabetesberaterin DDG als auch Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie1. Im ernährungstherapeutischen Bereich hat sie Fortbildungen in systemischer und tiefenpsychologischer Ernährungsberatung absolviert. Im Interview berichtet sie von ihrer Arbeit, bei der Essen und Psyche untrennbar sind.

Liebe Frau Maibüchen, wie sind Sie auf diese Berufs-Kombination gekommen bzw. wann haben Sie sich entschieden, die Ernährungspsychologie zu ergänzen?


Ich feiere in diesem Jahr mein 25-jähriges Jubiläum als Diätassistentin. In all der Zeit habe ich ernährungspsychologisch arbeiten wollen, da ich immer das Bedürfnis hatte „über den Tellerrand hinaus“ zu wirken. Glücklicherweise lernte ich tolle Lehrerinnen kennen, bei denen ich mich systemisch und tiefenpsychologisch fortbilden konnte und somit seit geraumer Zeit als „prof e.a.t. esspertin“ pädagogisch psychologische Ernährungsberatung durchführe und mich manchmal frage, wie ich die Jahre zuvor überhaupt (für mein jetziges Verständnis) sinnvoll beraten konnte.

Irgendwann verstärkte sich der Wunsch, dass ich ursachenorientiert arbeiten wollte und z. B. das oftmals zugrundeliegende Trauma einer Essstörung mit meinen Klient*innen angehen wollte. Ich persönlich kenne kaum jemanden mit emotionalem Essverhalten oder einer Essstörung, bei dem*der in der Vorgeschichte kein traumatisches Erlebnis vorliegt. Dies definiere ich an dieser Stelle aus traumatherapeutischer Sicht als ein Ereignis, das „zu schnell, zu viel und zu heftig“ war und noch im Körpergedächtnis gespeichert bzw. nicht vollständig entladen wurde und somit Symptome verursachen kann. ...




Das vollständige Interview finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2023 auf den Seiten M569 bis M571.


„Ich bin überzeugt davon, dass Beratung ohne den psychologischen Aspekt nicht möglich ist.“

Im Special-Beitrag ab ⇒ Seite M562 in diesem Heft erläutert Peter Linsel den Grenzbereich zwischen Ernährungsberatung und psychologischer Beratung. Silvana Maibüchen ist sowohl Diätassistentin und Diabetesberaterin DDG als auch Heilpraktikerin, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie1. Im ernährungstherapeutischen Bereich hat sie Fortbildungen in systemischer und tiefenpsychologischer Ernährungsberatung absolviert. Im Interview berichtet sie von ihrer Arbeit, bei der Essen und Psyche untrennbar sind.

Liebe Frau Maibüchen, wie sind Sie auf diese Berufs-Kombination gekommen bzw. wann haben Sie sich entschieden, die Ernährungspsychologie zu ergänzen?

Ich feiere in diesem Jahr mein 25-jähriges Jubiläum als Diätassistentin. In all der Zeit habe ich ernährungspsychologisch arbeiten wollen, da ich immer das Bedürfnis hatte „über den Tellerrand hinaus“ zu wirken. Glücklicherweise lernte ich tolle Lehrerinnen kennen, bei denen ich mich systemisch und tiefenpsychologisch fortbilden konnte und somit seit geraumer Zeit als „prof e.a.t. esspertin“ pädagogisch psychologische Ernährungsberatung durchführe und mich manchmal frage, wie ich die Jahre zuvor überhaupt (für mein jetziges Verständnis) sinnvoll beraten konnte.

Irgendwann verstärkte sich der Wunsch, dass ich ursachenorientiert arbeiten wollte und z. B. das oftmals zugrundeliegende Trauma einer Essstörung mit meinen Klient*innen angehen wollte. Ich persönlich kenne kaum jemanden mit emotionalem Essverhalten oder einer Essstörung, bei dem*der in der Vorgeschichte kein traumatisches Erlebnis vorliegt. Dies definiere ich an dieser Stelle aus traumatherapeutischer Sicht als ein Ereignis, das „zu schnell, zu viel und zu heftig“ war und noch im Körpergedächtnis gespeichert bzw. nicht vollständig entladen wurde und somit Symptome verursachen kann. …


Das vollständige Interview finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2023 auf den Seiten M569 bis M571.

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Rubrik: Special
Veröffentlicht: 13.09.2023

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