Alle Eltern von für das Jahr 2015 angemeldeten zukünftigen Grundschülern im Raum Mainz erhielten dieses Jahr einen Fragebogen zur Erfassung der Gesundheit ihrer Kinder. Der Fragebogen ist Teil des Forschungsprojekts „ikidS“ , er wurde vom schulärztlichen Dienst der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz gemeinsam ausgearbeitet.

Die Ernährungs Umschau sprach mit Prof. Dr. Michael Urschitz – Kinderarzt, Epidemiologe und Leiter des Projekts – über den Ablauf und die Ziele von „ikidS“.

Für das Schuljahr 2015/16 haben Sie zur Teilnahme am Projekt ikidS aufgerufen. Warum sollten Eltern an der Befragung teilnehmen?

Urschitz: Es gibt bislang nur wenige Erkenntnisse darüber, welchen Einfluss der Schulbeginn auf die Gesundheit von Kindern hat oder welchen Einfluss der Gesundheitszustand auf den Schulerfolg der Kinder nimmt. Durch unser Projekt erfahren die Eltern etwas über gesundheitliche Veränderungen bei ihrem Kind rund um die Einschulung. Zum anderen können das Gesundheitsund das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz die Ergebnisse für künftige Planungen zur Verbesserung der Versorgung der Kinder beim Eintritt in die Schule nutzen.

Wie wollen Sie eine repräsentative Teilnehmerzahl erreichen?

Urschitz: In einer Pilotphase an 15 Schulen im Raum Mainz haben wir bereits eine Vorstudie durchgeführt. Hier gab es eine gute Teilnehmerquote von ca. 60 %. Für die Hauptphase wenden wir uns an alle rund 3 500 Eltern an den 78 Grund- und Förderschulen im Landkreis Mainz-Bingen und der Stadt Mainz, deren Kinder 2015 in die erste Klasse eingeschult werden, um für die Teilnahme an dem Projekt zu werben.

Wie gehen Sie danach weiter vor? 

Urschitz: Wir befinden uns jetzt bereits in der Hauptphase, das heißt, die Eltern haben den Fragebogen vom Gesundheitsamt bei der Anmeldung ihres Kindes an der Grundschule erhalten. In diesem Fragebogen machen sie unter anderem Angaben zu den Vorerkrankungen ihres Kindes und bringen ihn zur Schuleingangsuntersuchung mit. Bevor die Kinder 2015 in die Schule kommen, erfragen wir weitere gesundheitliche Aspekte mit einem eigenen Fragebogen.

Das Gespräch für die Ernährungs Umschau führte Myrna Apel.

Weitere Informationen zum ikidS-Projekt: www.unimedizin-mainz.de/pe/projekt/uebersicht.html

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 01/15 auf Seite M12.





Alle Eltern von für das Jahr 2015 angemeldeten zukünftigen Grundschülern im Raum Mainz erhielten dieses Jahr einen Fragebogen zur Erfassung der Gesundheit ihrer Kinder. Der Fragebogen ist Teil des Forschungsprojekts „ikidS“ , er wurde vom schulärztlichen Dienst der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz gemeinsam ausgearbeitet.

Die Ernährungs Umschau sprach mit Prof. Dr. Michael Urschitz – Kinderarzt, Epidemiologe und Leiter des Projekts – über den Ablauf und die Ziele von „ikidS“.

Für das Schuljahr 2015/16 haben Sie zur Teilnahme am Projekt ikidS aufgerufen. Warum sollten Eltern an der Befragung teilnehmen?

Urschitz: Es gibt bislang nur wenige Erkenntnisse darüber, welchen Einfluss der Schulbeginn auf die Gesundheit von Kindern hat oder welchen Einfluss der Gesundheitszustand auf den Schulerfolg der Kinder nimmt. Durch unser Projekt erfahren die Eltern etwas über gesundheitliche Veränderungen bei ihrem Kind rund um die Einschulung. Zum anderen können das Gesundheitsund das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz die Ergebnisse für künftige Planungen zur Verbesserung der Versorgung der Kinder beim Eintritt in die Schule nutzen.

Wie wollen Sie eine repräsentative Teilnehmerzahl erreichen?

Urschitz: In einer Pilotphase an 15 Schulen im Raum Mainz haben wir bereits eine Vorstudie durchgeführt. Hier gab es eine gute Teilnehmerquote von ca. 60 %. Für die Hauptphase wenden wir uns an alle rund 3 500 Eltern an den 78 Grund- und Förderschulen im Landkreis Mainz-Bingen und der Stadt Mainz, deren Kinder 2015 in die erste Klasse eingeschult werden, um für die Teilnahme an dem Projekt zu werben.

Wie gehen Sie danach weiter vor? 

Urschitz: Wir befinden uns jetzt bereits in der Hauptphase, das heißt, die Eltern haben den Fragebogen vom Gesundheitsamt bei der Anmeldung ihres Kindes an der Grundschule erhalten. In diesem Fragebogen machen sie unter anderem Angaben zu den Vorerkrankungen ihres Kindes und bringen ihn zur Schuleingangsuntersuchung mit. Bevor die Kinder 2015 in die Schule kommen, erfragen wir weitere gesundheitliche Aspekte mit einem eigenen Fragebogen.

Das Gespräch für die Ernährungs Umschau führte Myrna Apel.

Weitere Informationen zum ikidS-Projekt: www.unimedizin-mainz.de/pe/projekt/uebersicht.html

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 01/15 auf Seite M12.



ikidS-Projekt: Welchen Einfluss hat der Schuleintritt auf die Gesundheit von Kindern?

Alle Eltern von für das Jahr 2015 angemeldeten zukünftigen Grundschülern im Raum Mainz erhielten dieses Jahr einen Fragebogen zur Erfassung der Gesundheit ihrer Kinder. Der Fragebogen ist Teil des Forschungsprojekts „ikidS“ , er wurde vom schulärztlichen Dienst der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und Wissenschaftlern des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz gemeinsam ausgearbeitet.

Die Ernährungs Umschau sprach mit Prof. Dr. Michael Urschitz – Kinderarzt, Epidemiologe und Leiter des Projekts – über den Ablauf und die Ziele von „ikidS“.

Für das Schuljahr 2015/16 haben Sie zur Teilnahme am Projekt ikidS aufgerufen. Warum sollten Eltern an der Befragung teilnehmen?

Urschitz: Es gibt bislang nur wenige Erkenntnisse darüber, welchen Einfluss der Schulbeginn auf die Gesundheit von Kindern hat oder welchen Einfluss der Gesundheitszustand auf den Schulerfolg der Kinder nimmt. Durch unser Projekt erfahren die Eltern etwas über gesundheitliche Veränderungen bei ihrem Kind rund um die Einschulung. Zum anderen können das Gesundheitsund das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz die Ergebnisse für künftige Planungen zur Verbesserung der Versorgung der Kinder beim Eintritt in die Schule nutzen.

Wie wollen Sie eine repräsentative Teilnehmerzahl erreichen?

Urschitz: In einer Pilotphase an 15 Schulen im Raum Mainz haben wir bereits eine Vorstudie durchgeführt. Hier gab es eine gute Teilnehmerquote von ca. 60 %. Für die Hauptphase wenden wir uns an alle rund 3 500 Eltern an den 78 Grund- und Förderschulen im Landkreis Mainz-Bingen und der Stadt Mainz, deren Kinder 2015 in die erste Klasse eingeschult werden, um für die Teilnahme an dem Projekt zu werben.

Wie gehen Sie danach weiter vor? 

Urschitz: Wir befinden uns jetzt bereits in der Hauptphase, das heißt, die Eltern haben den Fragebogen vom Gesundheitsamt bei der Anmeldung ihres Kindes an der Grundschule erhalten. In diesem Fragebogen machen sie unter anderem Angaben zu den Vorerkrankungen ihres Kindes und bringen ihn zur Schuleingangsuntersuchung mit. Bevor die Kinder 2015 in die Schule kommen, erfragen wir weitere gesundheitliche Aspekte mit einem eigenen Fragebogen.

Das Gespräch für die Ernährungs Umschau führte Myrna Apel.

Weitere Informationen zum ikidS-Projekt: www.unimedizin-mainz.de/pe/projekt/uebersicht.html

Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 01/15 auf Seite M12.

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Veröffentlicht: 14.01.2015

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