Mareike Banka, Karl-Heinz Bremer, Alexander Kunz, Annegret Schadeck, Gießen

Schüler1 verpflegen Schüler! Das ist das einfache Konzept, mit dem die Aliceschule – Berufliche Schule der Universitätsstadt Gießen – seit 2012 erfolgreich ihrer Schüler- und Lehrerschaft eine ausgewogene und schmackhafte Frühstücksund Mittagsverpflegung bietet. Doch wie wird das Selbstbewirtschaftungskonzept gestaltet, welche Geschichte hat es und welche Maßnahmen und Akteure stecken hinter dem scheinbar so einfachen Konzept? Diese Fragen beantwortet der folgende Artikel.


Einleitung


„Habitualisierungsprozesse2 spielen bei der Ernährungsbildung eine bedeutende Rolle, die Schule als ernährungsbildende Institution gewinnt also künftig an Relevanz und wird auch vor dem Hintergrund der zunehmenden ernährungsbedingten Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen (Essstörungen, Übergewicht etc.) gesundheitspolitisch verstärkt betrachtet“ (Lülfs-Baden und Spill er [2009], S. 506 [1]). Seit langem weisen zahlreiche Akteure der Ernährungsbildung eindringlich auf die gesellschaftliche und institutionelle Verantwortung für Ernährung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hin.

Dieser Verantwortung sind sich allerdings die wenigsten bewusst oder nicht in der Lage, sich dieser zu stellen, denn gerade im Kontext Schule bedarf es hierzu langfristiger Konzepte, Investitionen in Material und Personal, Kooperationen und damit einer Verankerung in bestehende Erziehungs- und Bildungssysteme. Gelingen kann ein funktionierendes Verpflegungsangebot nur, wenn Erziehungs- und Bildungsinstitutionen über ein gemeinsames Interesse und unterstützt durch entsprechende politische Entscheidungen vor Ort die nötigen Strukturen für Veränderungen schaffen. Das Entstehen neuer schulspezifischer Gewohnheiten braucht Zeit und einen langen Atem [2].




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 04/15 von Seite M229 bis M233.




Mareike Banka, Karl-Heinz Bremer, Alexander Kunz, Annegret Schadeck, Gießen

Schüler1 verpflegen Schüler! Das ist das einfache Konzept, mit dem die Aliceschule – Berufliche Schule der Universitätsstadt Gießen – seit 2012 erfolgreich ihrer Schüler- und Lehrerschaft eine ausgewogene und schmackhafte Frühstücksund Mittagsverpflegung bietet. Doch wie wird das Selbstbewirtschaftungskonzept gestaltet, welche Geschichte hat es und welche Maßnahmen und Akteure stecken hinter dem scheinbar so einfachen Konzept? Diese Fragen beantwortet der folgende Artikel.


Einleitung


„Habitualisierungsprozesse2 spielen bei der Ernährungsbildung eine bedeutende Rolle, die Schule als ernährungsbildende Institution gewinnt also künftig an Relevanz und wird auch vor dem Hintergrund der zunehmenden ernährungsbedingten Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen (Essstörungen, Übergewicht etc.) gesundheitspolitisch verstärkt betrachtet“ (Lülfs-Baden und Spill er [2009], S. 506 [1]). Seit langem weisen zahlreiche Akteure der Ernährungsbildung eindringlich auf die gesellschaftliche und institutionelle Verantwortung für Ernährung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hin.

Dieser Verantwortung sind sich allerdings die wenigsten bewusst oder nicht in der Lage, sich dieser zu stellen, denn gerade im Kontext Schule bedarf es hierzu langfristiger Konzepte, Investitionen in Material und Personal, Kooperationen und damit einer Verankerung in bestehende Erziehungs- und Bildungssysteme. Gelingen kann ein funktionierendes Verpflegungsangebot nur, wenn Erziehungs- und Bildungsinstitutionen über ein gemeinsames Interesse und unterstützt durch entsprechende politische Entscheidungen vor Ort die nötigen Strukturen für Veränderungen schaffen. Das Entstehen neuer schulspezifischer Gewohnheiten braucht Zeit und einen langen Atem [2].




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 04/15 von Seite M229 bis M233.


Innovatives Selbstbewirtschaftungskonzept einer Beruflichen Schule in Gießen

Mareike Banka, Karl-Heinz Bremer, Alexander Kunz, Annegret Schadeck, Gießen

Schüler1 verpflegen Schüler! Das ist das einfache Konzept, mit dem die Aliceschule – Berufliche Schule der Universitätsstadt Gießen – seit 2012 erfolgreich ihrer Schüler- und Lehrerschaft eine ausgewogene und schmackhafte Frühstücksund Mittagsverpflegung bietet. Doch wie wird das Selbstbewirtschaftungskonzept gestaltet, welche Geschichte hat es und welche Maßnahmen und Akteure stecken hinter dem scheinbar so einfachen Konzept? Diese Fragen beantwortet der folgende Artikel.
Einleitung

„Habitualisierungsprozesse2 spielen bei der Ernährungsbildung eine bedeutende Rolle, die Schule als ernährungsbildende Institution gewinnt also künftig an Relevanz und wird auch vor dem Hintergrund der zunehmenden ernährungsbedingten Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen (Essstörungen, Übergewicht etc.) gesundheitspolitisch verstärkt betrachtet“ (Lülfs-Baden und Spill er [2009], S. 506 [1]). Seit langem weisen zahlreiche Akteure der Ernährungsbildung eindringlich auf die gesellschaftliche und institutionelle Verantwortung für Ernährung und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hin.

Dieser Verantwortung sind sich allerdings die wenigsten bewusst oder nicht in der Lage, sich dieser zu stellen, denn gerade im Kontext Schule bedarf es hierzu langfristiger Konzepte, Investitionen in Material und Personal, Kooperationen und damit einer Verankerung in bestehende Erziehungs- und Bildungssysteme. Gelingen kann ein funktionierendes Verpflegungsangebot nur, wenn Erziehungs- und Bildungsinstitutionen über ein gemeinsames Interesse und unterstützt durch entsprechende politische Entscheidungen vor Ort die nötigen Strukturen für Veränderungen schaffen. Das Entstehen neuer schulspezifischer Gewohnheiten braucht Zeit und einen langen Atem [2].


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 04/15 von Seite M229 bis M233.

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Rubrik: Special
Veröffentlicht: 15.04.2015

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