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Die Ergebnisse einer deutschen Studie mit Daten der Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation (DPV) zeigen, dass junge PatientInnen mit Insulinpumpe bessere Glukosewerte und weniger schwere Unterzuckerungen aufweisen sowie seltener in eine diabetische Ketoazidose kommen als solche, die eine herkömmliche Injektionstherapie erhalten [1].
Eine weitere Studie der Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) zeigt, dass der Einsatz von Insulinpumpen darüber hinaus einen günstigen psychosozialen Effekt bei Kindern mit Diabetes und ihren Eltern hat [2]. Eltern und Kinder werden durch die Pumpe entlastet und haben mehr Sicherheit durch die kontinuierliche Insulinabgabe, denn der Blutglukosespiegel von Kindern ist durch Wachstum, Bewegungsspitzen und unregelmäßiges Essen besonders häufigen, manchmal gefährlich hohen Schwankungen ausgesetzt, die Insulinpumpen besser und schneller auffangen. Aufgrund dieser Vorteile empfiehlt auch die S3-Leitlinie zur Therapie des Typ-1-Diabetes [3] insbesondere bei häufigen Unterzuckerungen, stark schwankenden Blutglukosewerten und unzureichender glykämischer Kontrolle eine Therapie mit Insulinpumpe. Wichtige Voraussetzung für ihren Einsatz ist eine umfassende Schulung der PatientInnen und Eltern.
Literatur
Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Pressemeldung vom 10.12.2018