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Die ketogene Diät (KD) wurde erstmals 1921 durch Dr. WILDER, einen Arzt der Mayo Clinic in Minnesota, aufgrund ihrer Wirksamkeit im Verlauf der Epilepsie beschrieben [1]. Schon damals war bekannt, dass bei fastenden Epilepsie-Patienten die Anfälle zurückgingen. Die KD ist heute fester Therapiebestandteil bei therapieresistenten (d. h. nicht auf Medikamente ansprechenden) Epilepsien. Ein weiteres wichtiges klinisches Gebiet sind angeborene Stoffwechselerkrankungen, insbesondere im Bereich des Kohlenhydratstoffwechsels. Ein positiver Effekt von KD während der Chemotherapie bei Krebs, bei neurodegenerativen Erkrankungen, Diabetes mellitus und zur Gewichtsreduktion wird immer wieder und schon längere Zeit diskutiert, ist aber derzeit spekulativ [2, 3].
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