Pflanzliche Lebensmittel und Alternativprodukte als Erweiterung therapeutischer Ernährungsoptionen?

Traditionell basiert die praktische Umsetzung ketogener Ernährungstherapien auf einem hohen Anteil tierischer Fett- und Proteinquellen. Zunehmend wächst jedoch das Interesse an pflanzenorientierten Formen der ketogenen Ernährung. Der vorliegende Übersichtsartikel beleuchtet die Rolle pflanzlicher Lebensmittel und Alternativprodukte im Kontext ketogener Ernährungstherapien und diskutiert deren Potenzial für die praktische Umsetzung. Dabei werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse den Erfahrungen aus der klinischen Praxis gegenübergestellt, um Chancen, Herausforderungen und offene Forschungsfragen an der Schnittstelle zwischen Evidenz und Versorgungspraxis herauszuarbeiten.

Einleitung

Ketogene Ernährungstherapien (KET) sind fettreiche, kohlenhydratarme Ernährungsformen, die den Stoffwechselzustand des Fastens imitieren und dadurch die Bildung von Ketonkörpern fördern [1]. Seit ihrer Einführung in den 1920er Jahren gehören sie zu den etablierten nicht-pharmakologischen Behandlungsoptionen bei pharmakoresistenter Epilepsie und haben sich darüber hinaus bei ausgewählten Epilepsien, Epilepsiesyndromen sowie bestimmten neurometabolischen Erkrankungen als wirksam erwiesen [2]. Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte wurden verschiedene Formen ketogener Ernährungstherapien entwickelt, die sich hinsichtlich Restriktionsgrad, Lebensmittelauswahl und praktischer Umsetzung unterscheiden [3]. Zu den am besten untersuchten Konzepten zählen die klassische ketogene Diät (kKD) und die Modified Atkins Diet (MAD)1 [3, 4]. Darüber hinaus stehen mit der MCT-basierten ketogenen Diät (MCT-KD) sowie der Low Glycemic Index Therapy (LGIT) weitere Varianten zur Verfügung, die eine größere Flexibilität im klinischen Alltag ermöglichen [5, 6]. Die MCT-KD gilt als therapeutisch vergleichbar wirksam zur klassischen ketogenen Diät und wird häufig besser toleriert [7, 8]. ...
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2026 auf den Seiten M472 bis M477.
Traditionell basiert die praktische Umsetzung ketogener Ernährungstherapien auf einem hohen Anteil tierischer Fett- und Proteinquellen. Zunehmend wächst jedoch das Interesse an pflanzenorientierten Formen der ketogenen Ernährung.

Pflanzliche Lebensmittel und Alternativprodukte als Erweiterung therapeutischer Ernährungsoptionen?

Traditionell basiert die praktische Umsetzung ketogener Ernährungstherapien auf einem hohen Anteil tierischer Fett- und Proteinquellen. Zunehmend wächst jedoch das Interesse an pflanzenorientierten Formen der ketogenen Ernährung. Der vorliegende Übersichtsartikel beleuchtet die Rolle pflanzlicher Lebensmittel und Alternativprodukte im Kontext ketogener Ernährungstherapien und diskutiert deren Potenzial für die praktische Umsetzung. Dabei werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse den Erfahrungen aus der klinischen Praxis gegenübergestellt, um Chancen, Herausforderungen und offene Forschungsfragen an der Schnittstelle zwischen Evidenz und Versorgungspraxis herauszuarbeiten.

Einleitung

Ketogene Ernährungstherapien (KET) sind fettreiche, kohlenhydratarme Ernährungsformen, die den Stoffwechselzustand des Fastens imitieren und dadurch die Bildung von Ketonkörpern fördern [1]. Seit ihrer Einführung in den 1920er Jahren gehören sie zu den etablierten nicht-pharmakologischen Behandlungsoptionen bei pharmakoresistenter Epilepsie und haben sich darüber hinaus bei ausgewählten Epilepsien, Epilepsiesyndromen sowie bestimmten neurometabolischen Erkrankungen als wirksam erwiesen [2]. Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte wurden verschiedene Formen ketogener Ernährungstherapien entwickelt, die sich hinsichtlich Restriktionsgrad, Lebensmittelauswahl und praktischer Umsetzung unterscheiden [3]. Zu den am besten untersuchten Konzepten zählen die klassische ketogene Diät (kKD) und die Modified Atkins Diet (MAD)1 [3, 4]. Darüber hinaus stehen mit der MCT-basierten ketogenen Diät (MCT-KD) sowie der Low Glycemic Index Therapy (LGIT) weitere Varianten zur Verfügung, die eine größere Flexibilität im klinischen Alltag ermöglichen [5, 6]. Die MCT-KD gilt als therapeutisch vergleichbar wirksam zur klassischen ketogenen Diät und wird häufig besser toleriert [7, 8]. ...
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2026 auf den Seiten M472 bis M477.

Ketogene Ernährungstherapien im Wandel

Pflanzliche Lebensmittel und Alternativprodukte als Erweiterung therapeutischer Ernährungsoptionen?

Traditionell basiert die praktische Umsetzung ketogener Ernährungstherapien auf einem hohen Anteil tierischer Fett- und Proteinquellen. Zunehmend wächst jedoch das Interesse an pflanzenorientierten Formen der ketogenen Ernährung.
Der vorliegende Übersichtsartikel beleuchtet die Rolle pflanzlicher Lebensmittel und Alternativprodukte im Kontext ketogener Ernährungstherapien und diskutiert deren Potenzial für die praktische Umsetzung. Dabei werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse den Erfahrungen aus der klinischen Praxis gegenübergestellt, um Chancen, Herausforderungen und offene Forschungsfragen an der Schnittstelle zwischen Evidenz und Versorgungspraxis herauszuarbeiten.

Einleitung

Ketogene Ernährungstherapien (KET) sind fettreiche, kohlenhydratarme Ernährungsformen, die den Stoffwechselzustand des Fastens imitieren und dadurch die Bildung von Ketonkörpern fördern [1]. Seit ihrer Einführung in den 1920er Jahren gehören sie zu den etablierten nicht-pharmakologischen Behandlungsoptionen bei pharmakoresistenter Epilepsie und haben sich darüber hinaus bei ausgewählten Epilepsien, Epilepsiesyndromen sowie bestimmten neurometabolischen Erkrankungen als wirksam erwiesen [2]. Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte wurden verschiedene Formen ketogener Ernährungstherapien entwickelt, die sich hinsichtlich Restriktionsgrad, Lebensmittelauswahl und praktischer Umsetzung unterscheiden [3]. Zu den am besten untersuchten Konzepten zählen die klassische ketogene Diät (kKD) und die Modified Atkins Diet (MAD)1 [3, 4]. Darüber hinaus stehen mit der MCT-basierten ketogenen Diät (MCT-KD) sowie der Low Glycemic Index Therapy (LGIT) weitere Varianten zur Verfügung, die eine größere Flexibilität im klinischen Alltag ermöglichen [5, 6]. Die MCT-KD gilt als therapeutisch vergleichbar wirksam zur klassischen ketogenen Diät und wird häufig besser toleriert [7, 8]. …



Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2026 auf den Seiten M472 bis M477.

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Rubrik: Im Fokus
Veröffentlicht: 12.08.2026

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