Die Rolle des Adipositas-Gens Ifi202b auf die Fettzellfunktion


Masterarbeit an der Universität Potsdam, Betreuerin: Prof. Dr. Annette Schürmann, Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE)

Hintergrund


Adipositas, eine po­lygene metabolische Erkrankung, erhöht maßgeblich das Risiko einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Um neue Adipositas- und Diabetesgene zu identifizieren, wurden in Vorarbei­ten zwei Mausstämme gekreuzt, die adipöse New Zealand Obese-(NZO) und die schlanke B6-Maus, und basierend auf Kopplungsanalysen der Quantita­tive Trait Locus (QTL) Nob3 auf Chro­mosom 1 identifiziert. Als verant­wortliches Gen wurde Ifi202b aufge­spürt, das in B6-Mäusen deletiert ist, wohl aber in Geweben der NZO-Maus exprimiert wird. Vorarbeiten hatten zudem gezeigt, dass adipöse Perso­nen im Vergleich zu schlanken eine gesteigerte Expression des humanen Ortholog IFI16 im viszeralen weißen Fettgewebe aufwiesen. Zur Bestäti­gung, dass Ifi202b ein Adipositasgen ist, wurde es in B6-Mäusen überex­primiert, d. h. Ifi202b transgene Tiere (Ifi202b-tg) generiert. Das übergeordnete Ziel dieser Mas­terarbeit war es, den Einfluss von Ifi202b auf die Entwicklung des Fett­gewebes in Ifi202b-tg-Männchen und -Weibchen zu untersuchen und mit entsprechenden Kontrolltieren (B6-wt) zu vergleichen.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 08/16 auf Seite M486.




Die Rolle des Adipositas-Gens Ifi202b auf die Fettzellfunktion


Masterarbeit an der Universität Potsdam, Betreuerin: Prof. Dr. Annette Schürmann, Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE)

Hintergrund


Adipositas, eine po­lygene metabolische Erkrankung, erhöht maßgeblich das Risiko einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Um neue Adipositas- und Diabetesgene zu identifizieren, wurden in Vorarbei­ten zwei Mausstämme gekreuzt, die adipöse New Zealand Obese-(NZO) und die schlanke B6-Maus, und basierend auf Kopplungsanalysen der Quantita­tive Trait Locus (QTL) Nob3 auf Chro­mosom 1 identifiziert. Als verant­wortliches Gen wurde Ifi202b aufge­spürt, das in B6-Mäusen deletiert ist, wohl aber in Geweben der NZO-Maus exprimiert wird. Vorarbeiten hatten zudem gezeigt, dass adipöse Perso­nen im Vergleich zu schlanken eine gesteigerte Expression des humanen Ortholog IFI16 im viszeralen weißen Fettgewebe aufwiesen. Zur Bestäti­gung, dass Ifi202b ein Adipositasgen ist, wurde es in B6-Mäusen überex­primiert, d. h. Ifi202b transgene Tiere (Ifi202b-tg) generiert. Das übergeordnete Ziel dieser Mas­terarbeit war es, den Einfluss von Ifi202b auf die Entwicklung des Fett­gewebes in Ifi202b-tg-Männchen und -Weibchen zu untersuchen und mit entsprechenden Kontrolltieren (B6-wt) zu vergleichen.




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Kurzvorstellungen: Mit dem OECOTROPHICA- Preis 2016 prämierte Arbeiten

Die Rolle des Adipositas-Gens Ifi202b auf die Fettzellfunktion

Masterarbeit an der Universität Potsdam, Betreuerin: Prof. Dr. Annette Schürmann, Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE)

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Adipositas, eine po­lygene metabolische Erkrankung, erhöht maßgeblich das Risiko einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Um neue Adipositas- und Diabetesgene zu identifizieren, wurden in Vorarbei­ten zwei Mausstämme gekreuzt, die adipöse New Zealand Obese-(NZO) und die schlanke B6-Maus, und basierend auf Kopplungsanalysen der Quantita­tive Trait Locus (QTL) Nob3 auf Chro­mosom 1 identifiziert. Als verant­wortliches Gen wurde Ifi202b aufge­spürt, das in B6-Mäusen deletiert ist, wohl aber in Geweben der NZO-Maus exprimiert wird. Vorarbeiten hatten zudem gezeigt, dass adipöse Perso­nen im Vergleich zu schlanken eine gesteigerte Expression des humanen Ortholog IFI16 im viszeralen weißen Fettgewebe aufwiesen. Zur Bestäti­gung, dass Ifi202b ein Adipositasgen ist, wurde es in B6-Mäusen überex­primiert, d. h. Ifi202b transgene Tiere (Ifi202b-tg) generiert. Das übergeordnete Ziel dieser Mas­terarbeit war es, den Einfluss von Ifi202b auf die Entwicklung des Fett­gewebes in Ifi202b-tg-Männchen und -Weibchen zu untersuchen und mit entsprechenden Kontrolltieren (B6-wt) zu vergleichen.


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Veröffentlicht: 15.08.2016

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