Etwa 37 % der weltweiten Landfläche, ca. 5 Mrd. ha, sind landwirtschaftliche Nutzfläche. 1 Bei rund 8 Mrd. Menschen stehen also jedem Menschen rechnerisch 0,625 Hektar (= 6 250 m2) zur Verfügung. Bezogen auf Ackerland (weltweit ca. 1,45 Mrd. ha) sind es sogar nur 1800 m2 (ein Fußballfeld hat 7140 m2). Projekte wie „Weltacker“ [2] versuchen diese Begrenzung unserer natürlichen Ressourcen erlebbar zu machen.

In der Debatte um die Bekämpfung des Hungers in der Welt kommt die Diskussion immer wieder auch auf das Thema Flächenkonkurrenz: Auf der ackerbaulich nutzbaren Fläche können entweder Lebensmittel für die einheimische Bevölkerung oder z. B. Genussmittel für den Export angebaut werden – für viele Länder eine wichtige Devisenquelle. Auch der Anbau von Futtermitteln, Energiepflanzen oder Rohstoffen wie Baumwolle kann in Flächennutzungskonkurrenz zum Anbau von Lebensmitteln für den direkten menschlichen Konsum stehen. Aufgrund des weltweit vernetzten Ernährungssystems ist es für VerbraucherInnen nicht leicht, all diese Aspekte in ihrem Einkaufsverhalten abzuwägen und zu berücksichtigen.

Prof. Dr. Matin Qaim, Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF) an der Universität Bonn, beleuchtet im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU Aspekte rund um diese Herausforderungen. ...




Das vollständige Interview finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2023 auf den Seiten M158 bis M162.




Etwa 37 % der weltweiten Landfläche, ca. 5 Mrd. ha, sind landwirtschaftliche Nutzfläche. 1 Bei rund 8 Mrd. Menschen stehen also jedem Menschen rechnerisch 0,625 Hektar (= 6 250 m2) zur Verfügung. Bezogen auf Ackerland (weltweit ca. 1,45 Mrd. ha) sind es sogar nur 1800 m2 (ein Fußballfeld hat 7140 m2). Projekte wie „Weltacker“ [2] versuchen diese Begrenzung unserer natürlichen Ressourcen erlebbar zu machen.

In der Debatte um die Bekämpfung des Hungers in der Welt kommt die Diskussion immer wieder auch auf das Thema Flächenkonkurrenz: Auf der ackerbaulich nutzbaren Fläche können entweder Lebensmittel für die einheimische Bevölkerung oder z. B. Genussmittel für den Export angebaut werden – für viele Länder eine wichtige Devisenquelle. Auch der Anbau von Futtermitteln, Energiepflanzen oder Rohstoffen wie Baumwolle kann in Flächennutzungskonkurrenz zum Anbau von Lebensmitteln für den direkten menschlichen Konsum stehen. Aufgrund des weltweit vernetzten Ernährungssystems ist es für VerbraucherInnen nicht leicht, all diese Aspekte in ihrem Einkaufsverhalten abzuwägen und zu berücksichtigen.

Prof. Dr. Matin Qaim, Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF) an der Universität Bonn, beleuchtet im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU Aspekte rund um diese Herausforderungen. ...




Das vollständige Interview finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2023 auf den Seiten M158 bis M162.


Lebensmittel: Genuss – Nutzen – Nachhaltigkeit

Etwa 37 % der weltweiten Landfläche, ca. 5 Mrd. ha, sind landwirtschaftliche Nutzfläche. 1 Bei rund 8 Mrd. Menschen stehen also jedem Menschen rechnerisch 0,625 Hektar (= 6 250 m2) zur Verfügung. Bezogen auf Ackerland (weltweit ca. 1,45 Mrd. ha) sind es sogar nur 1800 m2 (ein Fußballfeld hat 7140 m2). Projekte wie „Weltacker“ [2] versuchen diese Begrenzung unserer natürlichen Ressourcen erlebbar zu machen.

In der Debatte um die Bekämpfung des Hungers in der Welt kommt die Diskussion immer wieder auch auf das Thema Flächenkonkurrenz: Auf der ackerbaulich nutzbaren Fläche können entweder Lebensmittel für die einheimische Bevölkerung oder z. B. Genussmittel für den Export angebaut werden – für viele Länder eine wichtige Devisenquelle. Auch der Anbau von Futtermitteln, Energiepflanzen oder Rohstoffen wie Baumwolle kann in Flächennutzungskonkurrenz zum Anbau von Lebensmitteln für den direkten menschlichen Konsum stehen. Aufgrund des weltweit vernetzten Ernährungssystems ist es für VerbraucherInnen nicht leicht, all diese Aspekte in ihrem Einkaufsverhalten abzuwägen und zu berücksichtigen.

Prof. Dr. Matin Qaim, Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF) an der Universität Bonn, beleuchtet im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU Aspekte rund um diese Herausforderungen. …


Das vollständige Interview finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2023 auf den Seiten M158 bis M162.
Verschlagwortet mit: Anbaufläche, Hunger, Genussmittel

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Artikelfakten

Rubrik: Im Fokus
Veröffentlicht: 13.03.2023

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