Azofarbstoffe sowie der Farbstoff Chinolingelb stehen als Lebensmittelfarbstoffe seit längerem in der Kritik. Jetzt müssen Lebensmittel, die die Farbstoffe Tartrazin , Chinolingelb (E 104), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Cochenillerot A (E 124) oder Allurarot AC (E 129) enthalten, mit dem Warnhinweis „kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen“ versehen werden.

Während der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) den Warnhinweis für „wissenschaftlich nicht begründbar hält”, gehen die meisten Verbraucherorganisationen davon aus, dass der seit längerem bestehende Streit um die Farbstoffe sich von selbst erledigt. Kaum ein Hersteller wolle seine Produkte mit abschreckenden Slogans versehen. Die EFSA hatte die sechs Farbstoffe im Herbst 2009 einer umfangreichen Neubewertung unterzogen. Im Rahmen der von ihr festgelegten akzeptablen Tagesverzehrsmengen (ADI-Werte) sei ihr Verzehr gesundheitlich unbedenklich, hieß es nachher. Aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes wurde trotzdem der Warnhinweis festgelegt. Quelle: aid, Meldung vom 28.07.2010

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 10/10 auf Seite 521.





Azofarbstoffe sowie der Farbstoff Chinolingelb stehen als Lebensmittelfarbstoffe seit längerem in der Kritik. Jetzt müssen Lebensmittel, die die Farbstoffe Tartrazin , Chinolingelb (E 104), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Cochenillerot A (E 124) oder Allurarot AC (E 129) enthalten, mit dem Warnhinweis „kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen“ versehen werden.

Während der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) den Warnhinweis für „wissenschaftlich nicht begründbar hält”, gehen die meisten Verbraucherorganisationen davon aus, dass der seit längerem bestehende Streit um die Farbstoffe sich von selbst erledigt. Kaum ein Hersteller wolle seine Produkte mit abschreckenden Slogans versehen. Die EFSA hatte die sechs Farbstoffe im Herbst 2009 einer umfangreichen Neubewertung unterzogen. Im Rahmen der von ihr festgelegten akzeptablen Tagesverzehrsmengen (ADI-Werte) sei ihr Verzehr gesundheitlich unbedenklich, hieß es nachher. Aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes wurde trotzdem der Warnhinweis festgelegt. Quelle: aid, Meldung vom 28.07.2010

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 10/10 auf Seite 521.



Lebensmittelrecht: Warnhinweis für Azo-Farbstoffe

Azofarbstoffe sowie der Farbstoff Chinolingelb stehen als Lebensmittelfarbstoffe seit längerem in der Kritik. Jetzt müssen Lebensmittel, die die Farbstoffe Tartrazin , Chinolingelb (E 104), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Cochenillerot A (E 124) oder Allurarot AC (E 129) enthalten, mit dem Warnhinweis „kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen“ versehen werden.

Während der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) den Warnhinweis für „wissenschaftlich nicht begründbar hält”, gehen die meisten Verbraucherorganisationen davon aus, dass der seit längerem bestehende Streit um die Farbstoffe sich von selbst erledigt. Kaum ein Hersteller wolle seine Produkte mit abschreckenden Slogans versehen. Die EFSA hatte die sechs Farbstoffe im Herbst 2009 einer umfangreichen Neubewertung unterzogen. Im Rahmen der von ihr festgelegten akzeptablen Tagesverzehrsmengen (ADI-Werte) sei ihr Verzehr gesundheitlich unbedenklich, hieß es nachher. Aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes wurde trotzdem der Warnhinweis festgelegt. Quelle: aid, Meldung vom 28.07.2010

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 10/10 auf Seite 521.

Artikelfakten

Veröffentlicht: 12.10.2010

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.