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Die Familie Leguminosae, auch Hülsenfrüchtler genannt, umfasst in der Unterfamilie Faboideae (früher auch Papilionataei = Schmetterlingsblütler) eine große Zahl von Gattungen und Arten, die seit alters her als Kulturpflanzen genutzt werden. Ihre reifen Samen sind eine relativ kostengünstige Quelle von Proteinen mit hoher biologischer Wertigkeit, von Ölen sowie weiteren Nährstoffen. Weltweit bilden sie einen wichtigen Teil einer pflanzenbetonten bzw. veganen Ernährung.
Hülsenfrüchte machen knapp ein Drittel der weltweiten Primärproduktion aus und folgen somit an zweiter Stelle direkt hinter den Getreidearten [7]. Bei den meisten Arten variiert der Proteingehalt der Samen mit 20–30 % des Gesamttrockengewichts. Der Ölgehalt ist variabler und reicht von 2 % (z. B. Linse) bis etwa 50 % (z. B. Erdnuss). Darüber hinaus sind Hülsenfrüchte eine wichtige Quelle für Tierfutter und industrielle Öle [8].