Warum moderate Ernährungskonzepte überlegen sind
Das Lipödem stellt Ernährungsfachkräfte vor eine besondere Herausforderung. Neben metabolischen Aspekten sind es insbesondere der chronische Schmerz als Leitsymptom, funktionelle Mobilitätseinschränkungen, eine oft lange Vorgeschichte nicht nachhaltiger Diätversuche und erhebliche psychische Belastung, die den Alltag von Lipödem-Patientinnen prägen. Dies erfordert von Ernährungsfachkräften nicht nur Fachkompetenz, sondern auch Sensibilität für die psychosoziale Dimension der Erkrankung sowie ein strukturiertes und differenziertes ernährungstherapeutisches Vorgehen.
Ziel dieses Artikels ist es, die Chancen und Grenzen der Ernährungstherapie beim Lipödem evidenzbasiert darzustellen und praxisnahe Orientierung für die Beratung von Betroffenen zu geben. Gleichzeitig werden die pathophysiologischen Grundlagen des Lipödems vermittelt, um Ernährungsfachkräfte als kompetente und glaubwürdige Ansprechpartner*innen zu positionieren – für eine Patientinnengruppe, die oft bereits aus vielen Quellen sehr widersprüchliche und häufig auch extreme Informationen erhalten hat. …
Das Literaturverzeichnis finden Sie im eSupplement.
Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2026 auf den Seiten M422 bis M431.