Die jeweils richtige Antwort ist fett hinterlegt:

1. Welche Aussage zum Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus ist richtig? 

  • Beim Typ-1-Diabetes ist im Gegensatz zum Typ-2-Diabetes eine Restsekretion an Insulin vorhanden. 
  • Der Typ-2-Diabetes zeichnet sich durch einen absoluten Insulinmangel aus. 
  • Im Unterschied zum Typ-2-Diabetes tritt der Typ-1-Diabetes nur bei Kindern auf. 
  • Kennzeichen des Typ-2-Diabetes ist eine Insulinresistenz verbunden mit einer unzureichenden Insulinsekretion.


2. Die MODY-Form des Diabetes mellitus …


  • bezeichnet einen Typ-1-Diabetes, der oft nach dem 40. Lebensjahr auftritt. 
  • bezeichnet einen Typ-2-Diabetes, der erstmalig während der Schwangerschaft auftritt. 
  • bezeichnet eine Unterform des Typ-2-Diabetes, die bereits im Kindesalter auftritt. 
  • bezeichnet eine Unterform des Typ-1-Diabetes, die erst im Alter auftritt.


3. Was kann die Ernährungstherapie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus nicht leisten?


  • Dem Patienten die Freude am Essen und Trinken und somit ein Stück Lebensqualität erhalten. 
  • Dem Patienten helfen, die Ernährungsweise ausgewogener zu gestalten. 
  • Diabetesspezifische Ernährungsbesonderheiten berücksichtigen. 
  • Durch eine bedarfsgerechte Ernährung können Typ-1- und Typ-2-Diabetiker langfristig ohne Insulingaben auskommen.



4. Was ist bei der Ernährung eines Patienten mit Typ-1-Diabetes mellitus zu beachten?


  • Die Ernährung sollte eiweißreich und kohlenhydratarm sein. 
  • Eine qualitativ hochwertige Ernährung ist bei der Durchführung einer intensiviert-konventionellen Therapie nicht nötig. 
  • Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index sollten bevorzugt werden.
  • Auf ballaststoffreiche Kost in Kombination mit langsam resorbierbaren Kohlenhydraten sollte weitestgehend verzichtet werden.


5. Worin besteht die Ernährungstherapie eines Typ-2-Diabetikers?


  • Da Typ-2-Diabetiker meist normalgewichtig sind, sollte man sich an den Grundsätzen einer vollwertigen Ernährung orientieren. 
  • Es soll eine Gewichtsabnahme durch eine Kalorienrestriktion bei Mischkost erreicht werden in Verbindung mit zusätzlicher körperlicher Betätigung und Verhaltenstherapie. 
  • Die Ernährungstherapie besteht darin, die Kohlenhydratzufuhr einzuschränken. 
  • Das Gewicht muss möglichst schnell reduziert werden.


6. „Diätetische Lebensmittel“ mit Zuckeraustauschstoffen für Diabetiker …


  • enthalten neben Zuckeraustauschstoffen oft auch große Mengen an Fett und Nahrungsenergie. 
  • sollten von Diabetikern bevorzugt verzehrt werden, da schon kleine Mengen Saccharose zu einer Stoffwechselverschlechterung führen. 
  • können in großen Mengen verzehrt werden, da sie keine Nebenwirkungen haben. 
  • sind laut der Europäischen Diabetes-Gesellschaft besonders empfehlenswert für Diabetiker. 


7. Welche Therapieform wird bei Typ-1-Diabetes mellitus nicht eingesetzt?



  • intensiviert-konventionelle Insulintherapie 
  • konventionelle Insulintherapie 
  • CSII 
  • initiale Kombinationstherapie mit OAD (orale Antidiabetika)



8. Indikationen für eine basal-unterstützte orale Therapie sind …



  • der Verdacht auf einen Typ-1-Diabetes mellitus. 
  • eine vorhandene Restsekretion an Insulin bei nicht ausreichender Wirksamkeit einer Therapie nur mit oralen Antidiabetika.
  • eine geplante Schwangerschaft bei einer Frau mit Typ-1-Diabetes mellitus. 
  • ein sehr hoher HbA1c-Wert mit hohen postprandialen Blutzuckerwerten.


9. Was ist der Vorteil einer intensiviertkonventionellen Insulintherapie (ICT)?


  • Es wird weniger Insulin verbraucht. 
  • Sie ermöglicht durch ihre hohe Flexibilität ein hohes Maß an Lebensqualität. 
  • Die Insulinpumpe ermöglicht eine kontinuierliche Insulinzufuhr. 
  • Die Patienten müssen nur morgens Blutzucker messen.




10. Indikationen für eine Insulinpumpentherapie (CSII) sind … 

1. ausgeprägte Blutzuckerschwankungen unter einer intensiviert-konventionellen Insulintherapie. 

2. Vorliegen eines Dawn-Phänomens. 

3. nächtliche Hypoglykämien. 

4. beginnende diabetische Sekundärveränderungen (insbesondere schmerzhafte periphere sensomotorische Neuropathie oder Gastroparese).


  • Die Antworten 1. und 2. sind richtig. 
  • Die Antworten 1., 2. und 3. sind richtig. 
  • Die Antworten 1., 3. und 4. sind richtig. 
  • Alle Antworten sind richtig.




Die jeweils richtige Antwort ist fett hinterlegt:

1. Welche Aussage zum Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus ist richtig? 

  • Beim Typ-1-Diabetes ist im Gegensatz zum Typ-2-Diabetes eine Restsekretion an Insulin vorhanden. 
  • Der Typ-2-Diabetes zeichnet sich durch einen absoluten Insulinmangel aus. 
  • Im Unterschied zum Typ-2-Diabetes tritt der Typ-1-Diabetes nur bei Kindern auf. 
  • Kennzeichen des Typ-2-Diabetes ist eine Insulinresistenz verbunden mit einer unzureichenden Insulinsekretion.


2. Die MODY-Form des Diabetes mellitus …


  • bezeichnet einen Typ-1-Diabetes, der oft nach dem 40. Lebensjahr auftritt. 
  • bezeichnet einen Typ-2-Diabetes, der erstmalig während der Schwangerschaft auftritt. 
  • bezeichnet eine Unterform des Typ-2-Diabetes, die bereits im Kindesalter auftritt. 
  • bezeichnet eine Unterform des Typ-1-Diabetes, die erst im Alter auftritt.


3. Was kann die Ernährungstherapie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus nicht leisten?


  • Dem Patienten die Freude am Essen und Trinken und somit ein Stück Lebensqualität erhalten. 
  • Dem Patienten helfen, die Ernährungsweise ausgewogener zu gestalten. 
  • Diabetesspezifische Ernährungsbesonderheiten berücksichtigen. 
  • Durch eine bedarfsgerechte Ernährung können Typ-1- und Typ-2-Diabetiker langfristig ohne Insulingaben auskommen.



4. Was ist bei der Ernährung eines Patienten mit Typ-1-Diabetes mellitus zu beachten?


  • Die Ernährung sollte eiweißreich und kohlenhydratarm sein. 
  • Eine qualitativ hochwertige Ernährung ist bei der Durchführung einer intensiviert-konventionellen Therapie nicht nötig. 
  • Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index sollten bevorzugt werden.
  • Auf ballaststoffreiche Kost in Kombination mit langsam resorbierbaren Kohlenhydraten sollte weitestgehend verzichtet werden.


5. Worin besteht die Ernährungstherapie eines Typ-2-Diabetikers?


  • Da Typ-2-Diabetiker meist normalgewichtig sind, sollte man sich an den Grundsätzen einer vollwertigen Ernährung orientieren. 
  • Es soll eine Gewichtsabnahme durch eine Kalorienrestriktion bei Mischkost erreicht werden in Verbindung mit zusätzlicher körperlicher Betätigung und Verhaltenstherapie. 
  • Die Ernährungstherapie besteht darin, die Kohlenhydratzufuhr einzuschränken. 
  • Das Gewicht muss möglichst schnell reduziert werden.


6. „Diätetische Lebensmittel“ mit Zuckeraustauschstoffen für Diabetiker …


  • enthalten neben Zuckeraustauschstoffen oft auch große Mengen an Fett und Nahrungsenergie. 
  • sollten von Diabetikern bevorzugt verzehrt werden, da schon kleine Mengen Saccharose zu einer Stoffwechselverschlechterung führen. 
  • können in großen Mengen verzehrt werden, da sie keine Nebenwirkungen haben. 
  • sind laut der Europäischen Diabetes-Gesellschaft besonders empfehlenswert für Diabetiker. 


7. Welche Therapieform wird bei Typ-1-Diabetes mellitus nicht eingesetzt?



  • intensiviert-konventionelle Insulintherapie 
  • konventionelle Insulintherapie 
  • CSII 
  • initiale Kombinationstherapie mit OAD (orale Antidiabetika)



8. Indikationen für eine basal-unterstützte orale Therapie sind …



  • der Verdacht auf einen Typ-1-Diabetes mellitus. 
  • eine vorhandene Restsekretion an Insulin bei nicht ausreichender Wirksamkeit einer Therapie nur mit oralen Antidiabetika.
  • eine geplante Schwangerschaft bei einer Frau mit Typ-1-Diabetes mellitus. 
  • ein sehr hoher HbA1c-Wert mit hohen postprandialen Blutzuckerwerten.


9. Was ist der Vorteil einer intensiviertkonventionellen Insulintherapie (ICT)?


  • Es wird weniger Insulin verbraucht. 
  • Sie ermöglicht durch ihre hohe Flexibilität ein hohes Maß an Lebensqualität. 
  • Die Insulinpumpe ermöglicht eine kontinuierliche Insulinzufuhr. 
  • Die Patienten müssen nur morgens Blutzucker messen.




10. Indikationen für eine Insulinpumpentherapie (CSII) sind … 

1. ausgeprägte Blutzuckerschwankungen unter einer intensiviert-konventionellen Insulintherapie. 

2. Vorliegen eines Dawn-Phänomens. 

3. nächtliche Hypoglykämien. 

4. beginnende diabetische Sekundärveränderungen (insbesondere schmerzhafte periphere sensomotorische Neuropathie oder Gastroparese).


  • Die Antworten 1. und 2. sind richtig. 
  • Die Antworten 1., 2. und 3. sind richtig. 
  • Die Antworten 1., 3. und 4. sind richtig. 
  • Alle Antworten sind richtig.


Lösungsbogen EU 10/2009: Therapie des Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus

Die jeweils richtige Antwort ist fett hinterlegt:

1. Welche Aussage zum Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus ist richtig? 

  • Beim Typ-1-Diabetes ist im Gegensatz zum Typ-2-Diabetes eine Restsekretion an Insulin vorhanden. 
  • Der Typ-2-Diabetes zeichnet sich durch einen absoluten Insulinmangel aus. 
  • Im Unterschied zum Typ-2-Diabetes tritt der Typ-1-Diabetes nur bei Kindern auf. 
  • Kennzeichen des Typ-2-Diabetes ist eine Insulinresistenz verbunden mit einer unzureichenden Insulinsekretion.
2. Die MODY-Form des Diabetes mellitus …
  • bezeichnet einen Typ-1-Diabetes, der oft nach dem 40. Lebensjahr auftritt. 
  • bezeichnet einen Typ-2-Diabetes, der erstmalig während der Schwangerschaft auftritt. 
  • bezeichnet eine Unterform des Typ-2-Diabetes, die bereits im Kindesalter auftritt. 
  • bezeichnet eine Unterform des Typ-1-Diabetes, die erst im Alter auftritt.
3. Was kann die Ernährungstherapie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes mellitus nicht leisten?
  • Dem Patienten die Freude am Essen und Trinken und somit ein Stück Lebensqualität erhalten. 
  • Dem Patienten helfen, die Ernährungsweise ausgewogener zu gestalten. 
  • Diabetesspezifische Ernährungsbesonderheiten berücksichtigen. 
  • Durch eine bedarfsgerechte Ernährung können Typ-1- und Typ-2-Diabetiker langfristig ohne Insulingaben auskommen.

4. Was ist bei der Ernährung eines Patienten mit Typ-1-Diabetes mellitus zu beachten?
  • Die Ernährung sollte eiweißreich und kohlenhydratarm sein. 
  • Eine qualitativ hochwertige Ernährung ist bei der Durchführung einer intensiviert-konventionellen Therapie nicht nötig. 
  • Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Index sollten bevorzugt werden.
  • Auf ballaststoffreiche Kost in Kombination mit langsam resorbierbaren Kohlenhydraten sollte weitestgehend verzichtet werden.
5. Worin besteht die Ernährungstherapie eines Typ-2-Diabetikers?
  • Da Typ-2-Diabetiker meist normalgewichtig sind, sollte man sich an den Grundsätzen einer vollwertigen Ernährung orientieren. 
  • Es soll eine Gewichtsabnahme durch eine Kalorienrestriktion bei Mischkost erreicht werden in Verbindung mit zusätzlicher körperlicher Betätigung und Verhaltenstherapie. 
  • Die Ernährungstherapie besteht darin, die Kohlenhydratzufuhr einzuschränken. 
  • Das Gewicht muss möglichst schnell reduziert werden.
6. „Diätetische Lebensmittel“ mit Zuckeraustauschstoffen für Diabetiker …
  • enthalten neben Zuckeraustauschstoffen oft auch große Mengen an Fett und Nahrungsenergie. 
  • sollten von Diabetikern bevorzugt verzehrt werden, da schon kleine Mengen Saccharose zu einer Stoffwechselverschlechterung führen. 
  • können in großen Mengen verzehrt werden, da sie keine Nebenwirkungen haben. 
  • sind laut der Europäischen Diabetes-Gesellschaft besonders empfehlenswert für Diabetiker. 

7. Welche Therapieform wird bei Typ-1-Diabetes mellitus nicht eingesetzt?

  • intensiviert-konventionelle Insulintherapie 
  • konventionelle Insulintherapie 
  • CSII 
  • initiale Kombinationstherapie mit OAD (orale Antidiabetika)

8. Indikationen für eine basal-unterstützte orale Therapie sind …

  • der Verdacht auf einen Typ-1-Diabetes mellitus. 
  • eine vorhandene Restsekretion an Insulin bei nicht ausreichender Wirksamkeit einer Therapie nur mit oralen Antidiabetika.
  • eine geplante Schwangerschaft bei einer Frau mit Typ-1-Diabetes mellitus. 
  • ein sehr hoher HbA1c-Wert mit hohen postprandialen Blutzuckerwerten.
9. Was ist der Vorteil einer intensiviertkonventionellen Insulintherapie (ICT)?
  • Es wird weniger Insulin verbraucht. 
  • Sie ermöglicht durch ihre hohe Flexibilität ein hohes Maß an Lebensqualität. 
  • Die Insulinpumpe ermöglicht eine kontinuierliche Insulinzufuhr. 
  • Die Patienten müssen nur morgens Blutzucker messen.

10. Indikationen für eine Insulinpumpentherapie (CSII) sind … 

1. ausgeprägte Blutzuckerschwankungen unter einer intensiviert-konventionellen Insulintherapie. 

2. Vorliegen eines Dawn-Phänomens. 

3. nächtliche Hypoglykämien. 

4. beginnende diabetische Sekundärveränderungen (insbesondere schmerzhafte periphere sensomotorische Neuropathie oder Gastroparese).

  • Die Antworten 1. und 2. sind richtig. 
  • Die Antworten 1., 2. und 3. sind richtig. 
  • Die Antworten 1., 3. und 4. sind richtig. 
  • Alle Antworten sind richtig.
Verschlagwortet mit: Lösungsbogen

Artikelfakten

Rubrik: Fortbildung
Veröffentlicht: 28.01.2010

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