Die jeweils richtige Antwort ist fett hinterlegt:

1. Welche der folgenden Aussagen ist falsch?


  • Chylomikronen transportieren Triglyzeride, aber auch Cholesterin vom Darm aus in die Blutbahn.
  • VLDL transportieren in der Leber z. T. neu synthetisierte Triglyzeride und Cholesterin in die Blutbahn.
  • HDL sind die eigentlich atherogenen Lipoproteine. Sie geben Cholesterin an die Gewebe und Arterienwände ab.
  • LDL entstehen aus VLDL und enthalten mehr Cholesterin als Triglyzeride.


2. Ein 38-jähriger Mann lässt sich untersuchen, weil sein Vater mit 58 Jahren an einem

Herzinfarkt gestorben ist.


  • In dem Alter ist das kardiovaskuläre Risiko so gering, dass man ihn beruhigt nach Hause schicken kann. Es sind keine weiteren Maßnahmen nötig.
  • Vor dem Hintergrund der Familienanamnese sollte man in jedem Fall sein LDL-Cholesterin deutlich senken.
  • Es sollten wesentliche Risikofaktoren gegebenenfalls einschließlich genetisch determinierter Faktoren wie Lipoprotein bestimmt werden, um das globale Risiko zu bestimmen und ihm einen gezielten individuellen Rat für die Prävention geben zu können.
  • Statt kostspielige Messungen durchzuführen, sollte er einfach hinsichtlich Ernährung und körperlicher Aktivität als die probaten Präventionsmaßnahmen in diesem Alter beraten werden.


3. Der Zielwert des LDL-Cholesterins richtet sich nach ...


  • ausschließlich dem Alter und dem Geschlecht
  • dem globalen, individuellen Risiko gemäß Algorithmen wie dem PROCAM-Score oder „Herzalter“
  • der Höhe des HDL-Cholesterins
  • dem LDL/HDL-Quotienten


4. Welche Lebensstilmaßnahme hat von den genannten den stärksten Effekt auf eine

Senkung des LDL-Cholesterins?


  • eine Erhöhung der Aufnahme mehrfach ungesättigter Fette
  • regelmäßige körperliche Aktivität
  • eine Reduktion der Aufnahme gesättigter Fette
  • die Gewichtsreduktion


5. Niedrige HDL-Cholesterinwerte …


  • sind immer durch hohe Triglyzeridwerte verursacht
  • bedeuten ein hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • haben keine Auswirkungen auf die Atherosklerose
  • werden durch mehrfach ungesättigte n6-Fette günstig beeinflusst


6. Körperliche Aktivität erhöht in der Regel …


  • das LDL-Cholesterin
  • die Triglyzeride
  • das HDL-Cholesterin
  • den Lipoprotein(a)-Spiegel


7. Eine Hypertriglyzeridämie …


  • beruht auf einer Erhöhung von Chylomikronen und/oder VLDL.
  • bedeutet auch ohne weitere Riskofaktoren immer ein hohes Arterioskleroserisiko.
  • ist meist familiär und selten alkoholbedingt.
  • geht immer mit hohem HDL-Cholesterin einher.


8. Mehrfach ungesättigte n3-Fette haben u. a. folgende Wirkung:


  • Sie erhöhen das LDL-Cholesterin.
  • Sie senken das HDL-Cholesterin.
  • Sie erhöhen das Lipoprotein(a).
  • Sie senken die Triglyzeride.


9. Eine Reduktion des Übergewichts hat vor allem folgende Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel:


1. Senkung der Triglyzeride

2. Senkung des HDL-Cholesterins

3. Erhöhung des HDL-Cholesterins

4. Erhöhung des LDL-Cholesterin


  • Nur Antwort 1 ist richtig.
  • Nur Antwort 2 ist richtig.
  • Die Antworten 1. und 3. sind richtig.
  • Die Antworten 3. und 4. sind richtigl


10. Diätetische Maßnahmen beeinflussen am wenigsten …


  • das HDL-Cholesterin
  • das LDL-Cholesterin
  • das Lipoprotein(a)
  • die Triglyzeride




Die jeweils richtige Antwort ist fett hinterlegt:

1. Welche der folgenden Aussagen ist falsch?


  • Chylomikronen transportieren Triglyzeride, aber auch Cholesterin vom Darm aus in die Blutbahn.
  • VLDL transportieren in der Leber z. T. neu synthetisierte Triglyzeride und Cholesterin in die Blutbahn.
  • HDL sind die eigentlich atherogenen Lipoproteine. Sie geben Cholesterin an die Gewebe und Arterienwände ab.
  • LDL entstehen aus VLDL und enthalten mehr Cholesterin als Triglyzeride.


2. Ein 38-jähriger Mann lässt sich untersuchen, weil sein Vater mit 58 Jahren an einem

Herzinfarkt gestorben ist.


  • In dem Alter ist das kardiovaskuläre Risiko so gering, dass man ihn beruhigt nach Hause schicken kann. Es sind keine weiteren Maßnahmen nötig.
  • Vor dem Hintergrund der Familienanamnese sollte man in jedem Fall sein LDL-Cholesterin deutlich senken.
  • Es sollten wesentliche Risikofaktoren gegebenenfalls einschließlich genetisch determinierter Faktoren wie Lipoprotein bestimmt werden, um das globale Risiko zu bestimmen und ihm einen gezielten individuellen Rat für die Prävention geben zu können.
  • Statt kostspielige Messungen durchzuführen, sollte er einfach hinsichtlich Ernährung und körperlicher Aktivität als die probaten Präventionsmaßnahmen in diesem Alter beraten werden.


3. Der Zielwert des LDL-Cholesterins richtet sich nach ...


  • ausschließlich dem Alter und dem Geschlecht
  • dem globalen, individuellen Risiko gemäß Algorithmen wie dem PROCAM-Score oder „Herzalter“
  • der Höhe des HDL-Cholesterins
  • dem LDL/HDL-Quotienten


4. Welche Lebensstilmaßnahme hat von den genannten den stärksten Effekt auf eine

Senkung des LDL-Cholesterins?


  • eine Erhöhung der Aufnahme mehrfach ungesättigter Fette
  • regelmäßige körperliche Aktivität
  • eine Reduktion der Aufnahme gesättigter Fette
  • die Gewichtsreduktion


5. Niedrige HDL-Cholesterinwerte …


  • sind immer durch hohe Triglyzeridwerte verursacht
  • bedeuten ein hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • haben keine Auswirkungen auf die Atherosklerose
  • werden durch mehrfach ungesättigte n6-Fette günstig beeinflusst


6. Körperliche Aktivität erhöht in der Regel …


  • das LDL-Cholesterin
  • die Triglyzeride
  • das HDL-Cholesterin
  • den Lipoprotein(a)-Spiegel


7. Eine Hypertriglyzeridämie …


  • beruht auf einer Erhöhung von Chylomikronen und/oder VLDL.
  • bedeutet auch ohne weitere Riskofaktoren immer ein hohes Arterioskleroserisiko.
  • ist meist familiär und selten alkoholbedingt.
  • geht immer mit hohem HDL-Cholesterin einher.


8. Mehrfach ungesättigte n3-Fette haben u. a. folgende Wirkung:


  • Sie erhöhen das LDL-Cholesterin.
  • Sie senken das HDL-Cholesterin.
  • Sie erhöhen das Lipoprotein(a).
  • Sie senken die Triglyzeride.


9. Eine Reduktion des Übergewichts hat vor allem folgende Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel:


1. Senkung der Triglyzeride

2. Senkung des HDL-Cholesterins

3. Erhöhung des HDL-Cholesterins

4. Erhöhung des LDL-Cholesterin


  • Nur Antwort 1 ist richtig.
  • Nur Antwort 2 ist richtig.
  • Die Antworten 1. und 3. sind richtig.
  • Die Antworten 3. und 4. sind richtigl


10. Diätetische Maßnahmen beeinflussen am wenigsten …


  • das HDL-Cholesterin
  • das LDL-Cholesterin
  • das Lipoprotein(a)
  • die Triglyzeride


Lösungsbogen EU 12/10: Fettstoffwechselstörungen

Die jeweils richtige Antwort ist fett hinterlegt:

1. Welche der folgenden Aussagen ist falsch?
  • Chylomikronen transportieren Triglyzeride, aber auch Cholesterin vom Darm aus in die Blutbahn.
  • VLDL transportieren in der Leber z. T. neu synthetisierte Triglyzeride und Cholesterin in die Blutbahn.
  • HDL sind die eigentlich atherogenen Lipoproteine. Sie geben Cholesterin an die Gewebe und Arterienwände ab.
  • LDL entstehen aus VLDL und enthalten mehr Cholesterin als Triglyzeride.

2. Ein 38-jähriger Mann lässt sich untersuchen, weil sein Vater mit 58 Jahren an einem

Herzinfarkt gestorben ist.

  • In dem Alter ist das kardiovaskuläre Risiko so gering, dass man ihn beruhigt nach Hause schicken kann. Es sind keine weiteren Maßnahmen nötig.
  • Vor dem Hintergrund der Familienanamnese sollte man in jedem Fall sein LDL-Cholesterin deutlich senken.
  • Es sollten wesentliche Risikofaktoren gegebenenfalls einschließlich genetisch determinierter Faktoren wie Lipoprotein bestimmt werden, um das globale Risiko zu bestimmen und ihm einen gezielten individuellen Rat für die Prävention geben zu können.
  • Statt kostspielige Messungen durchzuführen, sollte er einfach hinsichtlich Ernährung und körperlicher Aktivität als die probaten Präventionsmaßnahmen in diesem Alter beraten werden.
3. Der Zielwert des LDL-Cholesterins richtet sich nach …
  • ausschließlich dem Alter und dem Geschlecht
  • dem globalen, individuellen Risiko gemäß Algorithmen wie dem PROCAM-Score oder „Herzalter“
  • der Höhe des HDL-Cholesterins
  • dem LDL/HDL-Quotienten

4. Welche Lebensstilmaßnahme hat von den genannten den stärksten Effekt auf eine

Senkung des LDL-Cholesterins?

  • eine Erhöhung der Aufnahme mehrfach ungesättigter Fette
  • regelmäßige körperliche Aktivität
  • eine Reduktion der Aufnahme gesättigter Fette
  • die Gewichtsreduktion
5. Niedrige HDL-Cholesterinwerte …
  • sind immer durch hohe Triglyzeridwerte verursacht
  • bedeuten ein hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • haben keine Auswirkungen auf die Atherosklerose
  • werden durch mehrfach ungesättigte n6-Fette günstig beeinflusst
6. Körperliche Aktivität erhöht in der Regel …
  • das LDL-Cholesterin
  • die Triglyzeride
  • das HDL-Cholesterin
  • den Lipoprotein(a)-Spiegel
7. Eine Hypertriglyzeridämie …
  • beruht auf einer Erhöhung von Chylomikronen und/oder VLDL.
  • bedeutet auch ohne weitere Riskofaktoren immer ein hohes Arterioskleroserisiko.
  • ist meist familiär und selten alkoholbedingt.
  • geht immer mit hohem HDL-Cholesterin einher.
8. Mehrfach ungesättigte n3-Fette haben u. a. folgende Wirkung:
  • Sie erhöhen das LDL-Cholesterin.
  • Sie senken das HDL-Cholesterin.
  • Sie erhöhen das Lipoprotein(a).
  • Sie senken die Triglyzeride.
9. Eine Reduktion des Übergewichts hat vor allem folgende Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel:

1. Senkung der Triglyzeride

2. Senkung des HDL-Cholesterins

3. Erhöhung des HDL-Cholesterins

4. Erhöhung des LDL-Cholesterin

  • Nur Antwort 1 ist richtig.
  • Nur Antwort 2 ist richtig.
  • Die Antworten 1. und 3. sind richtig.
  • Die Antworten 3. und 4. sind richtigl
10. Diätetische Maßnahmen beeinflussen am wenigsten …
  • das HDL-Cholesterin
  • das LDL-Cholesterin
  • das Lipoprotein(a)
  • die Triglyzeride
Verschlagwortet mit: Lösungsbogen

Artikelfakten

Rubrik: Fortbildung
Veröffentlicht: 18.04.2011

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