Die jeweils richtige Antwort ist fett hinterlegt:

1. Welche Aussage zur Mukoviszidose ist NICHT korrekt?


  • Ein Defekt im CFTR wird autosomal-rezessiv vererbt.
  • Der funktionsfähige CFTR aktiviert epitheliale Natriumkanäle.
  • Der Defekt im CFTR führt zu einem osmotischen Einstrom von Wasser aus dem im Lumen befindlichen Sekret in die Zelle.
  • Die Mukostase begünstigt die Besiedlung mit Keimen.


2. Welche Symptome können im Kindesalter auf eine CF hinweisen?


1. postpartaler Mekoniumileus

2. Gedeihstörung und/oder Steatorrhö

3. rezidivierende Bronchitiden, reduzierte Lungenfunktion

4. ausgeprägte Maldigestion


  • Nur Antwort 3 ist richtig.
  • Nur die Antworten 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Antworten 1, 2 und 3 sind richtig.
  • Alle Antworten sind richtig.


3. Welches sind die vier Therapiesäulen bei CF?


  • Physiotherapie, Probiotika, Inhalationstherapie, Enzymsubstitution
  • Antibiotika, Physiotherapie, Inhalationstherapie, Ernährungstherapie
  • Antiphlogistika, Ernährungstherapie, Physiotherapie, Ausdauertraining
  • Antibiotika, Säureblocker, Inhalationstherapie, Ernährungstherapie


4. Welche Pathomechanismen beeinflussen die Ernährung und Verdauung bei CF?


1. Mangel an Pankreasenzymen

2. verringerter Gallenfluss

3. Bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms

4. Inflammation/Entzündungsreaktionen


  • Nur die Antworten 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Antworten 1, 2 und 4 sind richtig.
  • Nur die Antworten 1, 3 und 4 sind richtig.
  • Alle Antworten sind richtig.


5. Zur Malnutrition bei CF tragen folgende Faktoren NICHT bei:


  • erhöhter Energiebedarf durch u. a. erhöhte Atemarbeit und Inflammation
  • Hypercholesterinämie
  • Energieverluste durch u. a. Maldigestion
  • Appetitverlust durch rezidivierende oder chronische Atemweginfektionen


6. Welche Aussage zur Verabreichung von Enzympräparaten bei Pankreasinsuffizienz ist

    richtig?


  • Das Pankreasenzympräparat muss eine halbe Stunde vor der Mahlzeit eingenommen werden.
  • Die Dosierung richtet sich nach dem Kohlenhydratgehalt der Mahlzeit.
  • Die Höchstdosierung von 10 000 Einheiten Lipase pro Kilogramm Körpergewicht darf dauerhaft nicht überschritten werden.
  • Das Präparat wird zerkleinert und in Milch eingerührt.


7. Welche Aussage zum CF-assoziierten Diabetes mellitus (CFRD) ist NICHT korrekt?


  • Die reaktive Hypoglykämie wirkt sich ausgleichend auf den HbA1c aus.
  • Aufgrund der basalen Insulinausschüttung ist als diätetische Maßnahme die Reduktion von Mono- und Disacchariden grundsätzlich ausreichend.
  • Ein ungewollter Gewichtsverlust kann auf einen CFRD hinweisen.
  • Die basale Insulinausschüttung verhindert typische Anzeichen des Typ-1-Diabetes mellitus.


8. Welche Aussage zur hepatobiliären Beteiligung ist korrekt?


  • Eine hepatobiliäre Beteiligung tritt nur bei Erwachsenen auf.
  • Eine energetische Anreicherung auf 150 % des jeweiligen D-A-CH-Referenzwerts für die Energiezufuhr und die Verwendung von MCT-Fetten sind bei Cholestase zu empfehlen.
  • Das gleichzeitige Auftreten eines CFRD ist bei Lebererkrankungen ausgeschlossen.
  • Auch bei einer Leberinsuffizienz sollten 3 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht berechnet werden, um einer Protein-Energie-Malnutrition vorzubeugen.



9. Welche Aussage ist NICHT richtig? Säuglinge mit CF …


  • sollten grundsätzlich nicht gestillt, sondern mit einer normalen Säuglingsmilch-nahrung ernährt werden.
  • können eine speziell für CF hergestellte hochkalorische Säuglingsmilchnahrung, die mit Natrium, MCT-Fett und fettlöslichen Vitaminen angereichert ist, erhalten.
  • benötigen bei Pankreasinsuffizienz eine Pankreasenzymsubstitution.
  • können in den ersten Monaten gestillt werden; das Stillen wirkt präventiv gegen u. a. Pseudomonas-Infektionen.



10. Welcher Nährstoff ist nach Mekoniumileusresektion ggf. zu substituieren?


  • Vitamin B6
  • Vitamin B12
  • Selen
  • Kalzium




Die jeweils richtige Antwort ist fett hinterlegt:

1. Welche Aussage zur Mukoviszidose ist NICHT korrekt?


  • Ein Defekt im CFTR wird autosomal-rezessiv vererbt.
  • Der funktionsfähige CFTR aktiviert epitheliale Natriumkanäle.
  • Der Defekt im CFTR führt zu einem osmotischen Einstrom von Wasser aus dem im Lumen befindlichen Sekret in die Zelle.
  • Die Mukostase begünstigt die Besiedlung mit Keimen.


2. Welche Symptome können im Kindesalter auf eine CF hinweisen?


1. postpartaler Mekoniumileus

2. Gedeihstörung und/oder Steatorrhö

3. rezidivierende Bronchitiden, reduzierte Lungenfunktion

4. ausgeprägte Maldigestion


  • Nur Antwort 3 ist richtig.
  • Nur die Antworten 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Antworten 1, 2 und 3 sind richtig.
  • Alle Antworten sind richtig.


3. Welches sind die vier Therapiesäulen bei CF?


  • Physiotherapie, Probiotika, Inhalationstherapie, Enzymsubstitution
  • Antibiotika, Physiotherapie, Inhalationstherapie, Ernährungstherapie
  • Antiphlogistika, Ernährungstherapie, Physiotherapie, Ausdauertraining
  • Antibiotika, Säureblocker, Inhalationstherapie, Ernährungstherapie


4. Welche Pathomechanismen beeinflussen die Ernährung und Verdauung bei CF?


1. Mangel an Pankreasenzymen

2. verringerter Gallenfluss

3. Bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms

4. Inflammation/Entzündungsreaktionen


  • Nur die Antworten 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Antworten 1, 2 und 4 sind richtig.
  • Nur die Antworten 1, 3 und 4 sind richtig.
  • Alle Antworten sind richtig.


5. Zur Malnutrition bei CF tragen folgende Faktoren NICHT bei:


  • erhöhter Energiebedarf durch u. a. erhöhte Atemarbeit und Inflammation
  • Hypercholesterinämie
  • Energieverluste durch u. a. Maldigestion
  • Appetitverlust durch rezidivierende oder chronische Atemweginfektionen


6. Welche Aussage zur Verabreichung von Enzympräparaten bei Pankreasinsuffizienz ist

    richtig?


  • Das Pankreasenzympräparat muss eine halbe Stunde vor der Mahlzeit eingenommen werden.
  • Die Dosierung richtet sich nach dem Kohlenhydratgehalt der Mahlzeit.
  • Die Höchstdosierung von 10 000 Einheiten Lipase pro Kilogramm Körpergewicht darf dauerhaft nicht überschritten werden.
  • Das Präparat wird zerkleinert und in Milch eingerührt.


7. Welche Aussage zum CF-assoziierten Diabetes mellitus (CFRD) ist NICHT korrekt?


  • Die reaktive Hypoglykämie wirkt sich ausgleichend auf den HbA1c aus.
  • Aufgrund der basalen Insulinausschüttung ist als diätetische Maßnahme die Reduktion von Mono- und Disacchariden grundsätzlich ausreichend.
  • Ein ungewollter Gewichtsverlust kann auf einen CFRD hinweisen.
  • Die basale Insulinausschüttung verhindert typische Anzeichen des Typ-1-Diabetes mellitus.


8. Welche Aussage zur hepatobiliären Beteiligung ist korrekt?


  • Eine hepatobiliäre Beteiligung tritt nur bei Erwachsenen auf.
  • Eine energetische Anreicherung auf 150 % des jeweiligen D-A-CH-Referenzwerts für die Energiezufuhr und die Verwendung von MCT-Fetten sind bei Cholestase zu empfehlen.
  • Das gleichzeitige Auftreten eines CFRD ist bei Lebererkrankungen ausgeschlossen.
  • Auch bei einer Leberinsuffizienz sollten 3 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht berechnet werden, um einer Protein-Energie-Malnutrition vorzubeugen.



9. Welche Aussage ist NICHT richtig? Säuglinge mit CF …


  • sollten grundsätzlich nicht gestillt, sondern mit einer normalen Säuglingsmilch-nahrung ernährt werden.
  • können eine speziell für CF hergestellte hochkalorische Säuglingsmilchnahrung, die mit Natrium, MCT-Fett und fettlöslichen Vitaminen angereichert ist, erhalten.
  • benötigen bei Pankreasinsuffizienz eine Pankreasenzymsubstitution.
  • können in den ersten Monaten gestillt werden; das Stillen wirkt präventiv gegen u. a. Pseudomonas-Infektionen.



10. Welcher Nährstoff ist nach Mekoniumileusresektion ggf. zu substituieren?


  • Vitamin B6
  • Vitamin B12
  • Selen
  • Kalzium


Lösungsbogen EU 12/11: Mukoviszidose

Die jeweils richtige Antwort ist fett hinterlegt:

1. Welche Aussage zur Mukoviszidose ist NICHT korrekt?
  • Ein Defekt im CFTR wird autosomal-rezessiv vererbt.
  • Der funktionsfähige CFTR aktiviert epitheliale Natriumkanäle.
  • Der Defekt im CFTR führt zu einem osmotischen Einstrom von Wasser aus dem im Lumen befindlichen Sekret in die Zelle.
  • Die Mukostase begünstigt die Besiedlung mit Keimen.
2. Welche Symptome können im Kindesalter auf eine CF hinweisen?

1. postpartaler Mekoniumileus

2. Gedeihstörung und/oder Steatorrhö

3. rezidivierende Bronchitiden, reduzierte Lungenfunktion

4. ausgeprägte Maldigestion

  • Nur Antwort 3 ist richtig.
  • Nur die Antworten 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Antworten 1, 2 und 3 sind richtig.
  • Alle Antworten sind richtig.
3. Welches sind die vier Therapiesäulen bei CF?
  • Physiotherapie, Probiotika, Inhalationstherapie, Enzymsubstitution
  • Antibiotika, Physiotherapie, Inhalationstherapie, Ernährungstherapie
  • Antiphlogistika, Ernährungstherapie, Physiotherapie, Ausdauertraining
  • Antibiotika, Säureblocker, Inhalationstherapie, Ernährungstherapie
4. Welche Pathomechanismen beeinflussen die Ernährung und Verdauung bei CF?

1. Mangel an Pankreasenzymen

2. verringerter Gallenfluss

3. Bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms

4. Inflammation/Entzündungsreaktionen

  • Nur die Antworten 1 und 3 sind richtig.
  • Nur die Antworten 1, 2 und 4 sind richtig.
  • Nur die Antworten 1, 3 und 4 sind richtig.
  • Alle Antworten sind richtig.
5. Zur Malnutrition bei CF tragen folgende Faktoren NICHT bei:
  • erhöhter Energiebedarf durch u. a. erhöhte Atemarbeit und Inflammation
  • Hypercholesterinämie
  • Energieverluste durch u. a. Maldigestion
  • Appetitverlust durch rezidivierende oder chronische Atemweginfektionen

6. Welche Aussage zur Verabreichung von Enzympräparaten bei Pankreasinsuffizienz ist

    richtig?

  • Das Pankreasenzympräparat muss eine halbe Stunde vor der Mahlzeit eingenommen werden.
  • Die Dosierung richtet sich nach dem Kohlenhydratgehalt der Mahlzeit.
  • Die Höchstdosierung von 10 000 Einheiten Lipase pro Kilogramm Körpergewicht darf dauerhaft nicht überschritten werden.
  • Das Präparat wird zerkleinert und in Milch eingerührt.
7. Welche Aussage zum CF-assoziierten Diabetes mellitus (CFRD) ist NICHT korrekt?
  • Die reaktive Hypoglykämie wirkt sich ausgleichend auf den HbA1c aus.
  • Aufgrund der basalen Insulinausschüttung ist als diätetische Maßnahme die Reduktion von Mono- und Disacchariden grundsätzlich ausreichend.
  • Ein ungewollter Gewichtsverlust kann auf einen CFRD hinweisen.
  • Die basale Insulinausschüttung verhindert typische Anzeichen des Typ-1-Diabetes mellitus.
8. Welche Aussage zur hepatobiliären Beteiligung ist korrekt?
  • Eine hepatobiliäre Beteiligung tritt nur bei Erwachsenen auf.
  • Eine energetische Anreicherung auf 150 % des jeweiligen D-A-CH-Referenzwerts für die Energiezufuhr und die Verwendung von MCT-Fetten sind bei Cholestase zu empfehlen.
  • Das gleichzeitige Auftreten eines CFRD ist bei Lebererkrankungen ausgeschlossen.
  • Auch bei einer Leberinsuffizienz sollten 3 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht berechnet werden, um einer Protein-Energie-Malnutrition vorzubeugen.
9. Welche Aussage ist NICHT richtig? Säuglinge mit CF …
  • sollten grundsätzlich nicht gestillt, sondern mit einer normalen Säuglingsmilch-nahrung ernährt werden.
  • können eine speziell für CF hergestellte hochkalorische Säuglingsmilchnahrung, die mit Natrium, MCT-Fett und fettlöslichen Vitaminen angereichert ist, erhalten.
  • benötigen bei Pankreasinsuffizienz eine Pankreasenzymsubstitution.
  • können in den ersten Monaten gestillt werden; das Stillen wirkt präventiv gegen u. a. Pseudomonas-Infektionen.
10. Welcher Nährstoff ist nach Mekoniumileusresektion ggf. zu substituieren?
  • Vitamin B6
  • Vitamin B12
  • Selen
  • Kalzium
Verschlagwortet mit: Lösungsbogen

Artikelfakten

Rubrik: Fortbildung
Veröffentlicht: 04.07.2012

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