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Da Reizdarmpatienten unter chronischen abdominalen Symptomen und unregelmäßigen Darmbewegungen leiden, für die sich keine organische Ursache finden lässt [1], sollen möglichst alle Stoffe aus der Ernährung eliminiert werden, die diese Symptome hervorrufen könnten. Nach der Theorie des FODMAP-Konzepts führt der Verzehr von schlecht resorbierbaren kurzkettigen Kohlenhydraten über osmotische Wirkungen und eine schnelle Fermentation im Darmlumen zu einer Dehnung von Dünn- und/oder Dickdarm [2]. Die bei RDS-Patienten bestehende viszerale Überempfindlichkeit und/oder die unregelmäßigen Darmbewegungen führen dann zu den typischen Symptomen wie Durchfall bzw. zur Wahrnehmung von Schmerzen. Verantwortlich gemacht werden Oligosaccharide wie Fruktane und Galaktooligosaccharide, das Disaccharid Laktose, das Monosaccharid Fruktose und Polyole, sprich Zuckeralkohole (z. B. Sorbitol oder Mannitol).