Interview mit Prof. Dr. Sascha Rohn
Herr Rohn, im Beitrag stellen Sie fest: „Die verbreitete Skepsis gegenüber Zusatzstoffen beruht häufig auf Unwissenheit zu den individuellen Funktionalitäten und nicht auf tatsächlichen Risiken.“ Welche Möglichkeiten sehen Sie, hier mehr Verbraucherkompetenz zu erreichen? Sendungen, die vermeintlich „Tricks“ entlarven, bespielen diese Thematik ja teilweise sehr einseitig?
Wie im Beitrag erwähnt, sind Zusatzstoffe vor ihrer Zulassung zu prüfen, mögliche Risiken zu identifizieren und unter Umständen Höchstmengen festzulegen. Das machen Profis der nationalen und europäischen Lebensmittelsicherheit tagein, tagaus. Begriffe wie „Tricks“ sind suggestiv und führen nicht zu einer wirklichen Aufklärung und einem notwendigen dialektischen Abwägen, dem Gegenüberstellen von Nutzen und Risiko. Verbrauchende werden in dem Denken bestärkt, dass mangelhafte Rohstoffe mit Zusatzstoffen maskiert und die Verbrauchenden dadurch getäuscht werden. …
Das vollständige Interview finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2026 auf den Seite M357.