Lesetipp Heft 6/2026: Süßgetränkesteuern und ihre Wirksamkeit aus wissenschaftlicher Sicht
Wirksamkeit von Süßgetränkesteuern: Ein aktueller Beitrag ordnet die wissenschaftliche Evidenz zur Debatte in Deutschland ein …
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In der Onkologie ist die Mangelernährung ein weit verbreitetes Problem. Sie ist dabei nicht auf untergewichtige PatientInnen beschränkt, auch bei übergewichtigen oder adipösen Erkrankten liegt nicht selten eine Mangelernährung vor. Diese kann einzelne oder mehrere Makro- und Mikronährstoffe betreffen. Eine Minderversorgung mit Makro- und Mikronährstoffen im Sinne einer Mangelernährung hat dabei sowohl medizinische als auch prognostische Folgen.
Als Basis und Orientierung sowohl in der Diagnostik als auch bei der ernährungsmedizinischen Behandlung von Mangelernährung bei onkologischen PatientInnen dienen die Leitlinien der European Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN) [1, 2]. Besonders wichtig bei dieser PatientInnengruppe ist es, genauestens zu unterscheiden, ob eine Mangelernährung, eine Anorexie (ungewollter Appetitverlust und die damit verbundene Gewichtsabnahme) oder eine Kachexie (ungewollter Gewichtsverlust aufgrund eines veränderten Metabolismus) im Rahmen der Tumorerkrankung bzw. der Tumortherapie vorliegt (• Übersicht 1). Dabei sollte eine Gewichtsveränderung aufgrund von Wassereinlagerung ausgeschlossen werden.
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