Hintergrund

Mangelernährung in Gesundheitseinrichtungen ist ein unterschätztes Problem. In zahlreichen Studien wird auf die Wichtigkeit einer adäquaten Ernährung in Krankenhäusern und Pflegeheimen hingewiesen, da diese mit positiven Konsequenzen für Betroffene und das Gesundheitssystem assoziiert ist. Eine gute ernährungsmedizinische Betreuung kann den Genesungsprozess und die Pflegebedürftigkeit positiv beeinflussen sowie zu verbesserter Lebensqualität, kürzeren Krankenhausaufenthalten und geringeren Komplikationsraten bei Operationen beitragen. Kosten für das Gesundheitssystem reduzieren sich1. ESPEN (European Society for Clinical Nutrition and Metabolism) initiierte ein Projekt namens nutritionDay, um detaillierteres Wissen und größere Aufmerksamkeit für das Thema zu erreichen.

Das Projekt nutritionDay


nutritionDay ist eine eintägige Querschnitterhebung, die weltweit für Krankenhausabteilungen, Intensivstationen und Pflegeheime angeboten wird. Das Projekt bietet Institutionen die Möglichkeit, die Ernährungssituation ihrer Patienten/Bewohner zu evaluieren. Damit können das Bewusstsein für Mangelernährung erhöht und die Versorgung verbessert werden. Die Durchführung von nutritionDay findet auf Stationsebene, mit jeweils angepassten Fragebögen, statt. Die teilnehmenden Stationen bekommen nach Beantwortung der Fragebögen (Patienten/-innen, Medizinisches, Strukturelles) ein strukturiertes Feedback über ihre Ernährungsversorgung im nationalen und internationalen Vergleich.

Antworten von nutritonDay


nutritionDay untersucht Mangelernährung anhand von fünf Parametern: „ungewollter Gewichtsverlust in den letzten drei Monaten“, „Nahrungsaufnahme in der Vorwoche“, „Nahrungsaufnahme am nutritionDay“, „Nahrungsaufnahme nicht erlaubt“ und „BMI < 18,5 kg/m²“. Seit 2006 sind Daten von über 5 500 Stationen und 180 000 Patienten/-innen aus insgesamt 60 Ländern erhoben worden. Die erfassten Daten der nutritionDay-Studie von 2006–2014 zeigen, dass 45 % der im Krankenhaus aufgenommenen Patienten/-innen einen ungewollten Gewichtsverlust in den letzten 3 Monaten angeben. 25 % haben über 9 kg Körpergewicht verloren.

Die Hälfte der Patienten/-innen gaben an, in der Woche vor dem nutritionDay „nicht normal“ gegessen zu haben. Über ein Viertel gab sogar an, ungenügend („weniger als die Hälfte“ oder „weniger als ein Viertel“ des Üblichen) gegessen zu haben. Häufigster Grund für die reduzierte Nahrungsaufnahme war bei über 50 % der Patienten Appetitverlust. Diese Zahlen lassen viele Fälle von Mangelernährung bei stationär aufgenommenen Patienten vermuten. Dennoch haben lediglich 8 % der Patienten einen BMI < 18,5 kg/m². Die alleinige Berücksichtigung des BMI zur Diagnose von Mangelernährung reicht daher nicht aus, um diese bei allen Patienten zu erkennen. Das Ausmaß des Problems würde damit stark unterschätzt werden.

Welche Ernährung bekommen Patienten/-innen im Krankenhaus?


Der Großteil der Patienten/-innen erhält Krankenhauskost oder eine für seine Krankheit geeignete Spezialdiät. Nur zirka 30 % der Patienten, die nicht essen, erhalten künstliche Ernährung. Besonders die Gruppe, die angibt nur 25 % zu essen, wird häufig übersehen.

Nutzen von nutritionDay


nutritionDay ist zu einem erprobten Messinstrument der Ernährungssituation von Patienten in Krankenhäusern, Intensivstationen und Pflegeheimen geworden. Eine Wiederholung der Befragung in Folgejahren kann langfristig einen Verbesserungsprozess dokumentieren, der Patienten/Bewohnern zu schnellerer Genesung und mehr Lebensqualität verhelfen kann.

Der diesjährige nutritionDay findet am 19. November 2015 statt. Für mehr Informationen besuchen Sie die Website -> www.nutritionday.org oder kontaktieren Sie uns gerne unter office@nutritionday.org oder Tel: 0043/ 680 55 24 917.

1 Zum Thema „Mangelernährung im Krankenhaus“ lesen Sie auch das Special + Online Fortbildung in Heft 7/2015 ab S. M404 und S. M416.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 10/15 auf Seite M564.




Hintergrund

Mangelernährung in Gesundheitseinrichtungen ist ein unterschätztes Problem. In zahlreichen Studien wird auf die Wichtigkeit einer adäquaten Ernährung in Krankenhäusern und Pflegeheimen hingewiesen, da diese mit positiven Konsequenzen für Betroffene und das Gesundheitssystem assoziiert ist. Eine gute ernährungsmedizinische Betreuung kann den Genesungsprozess und die Pflegebedürftigkeit positiv beeinflussen sowie zu verbesserter Lebensqualität, kürzeren Krankenhausaufenthalten und geringeren Komplikationsraten bei Operationen beitragen. Kosten für das Gesundheitssystem reduzieren sich1. ESPEN (European Society for Clinical Nutrition and Metabolism) initiierte ein Projekt namens nutritionDay, um detaillierteres Wissen und größere Aufmerksamkeit für das Thema zu erreichen.

Das Projekt nutritionDay


nutritionDay ist eine eintägige Querschnitterhebung, die weltweit für Krankenhausabteilungen, Intensivstationen und Pflegeheime angeboten wird. Das Projekt bietet Institutionen die Möglichkeit, die Ernährungssituation ihrer Patienten/Bewohner zu evaluieren. Damit können das Bewusstsein für Mangelernährung erhöht und die Versorgung verbessert werden. Die Durchführung von nutritionDay findet auf Stationsebene, mit jeweils angepassten Fragebögen, statt. Die teilnehmenden Stationen bekommen nach Beantwortung der Fragebögen (Patienten/-innen, Medizinisches, Strukturelles) ein strukturiertes Feedback über ihre Ernährungsversorgung im nationalen und internationalen Vergleich.

Antworten von nutritonDay


nutritionDay untersucht Mangelernährung anhand von fünf Parametern: „ungewollter Gewichtsverlust in den letzten drei Monaten“, „Nahrungsaufnahme in der Vorwoche“, „Nahrungsaufnahme am nutritionDay“, „Nahrungsaufnahme nicht erlaubt“ und „BMI < 18,5 kg/m²“. Seit 2006 sind Daten von über 5 500 Stationen und 180 000 Patienten/-innen aus insgesamt 60 Ländern erhoben worden. Die erfassten Daten der nutritionDay-Studie von 2006–2014 zeigen, dass 45 % der im Krankenhaus aufgenommenen Patienten/-innen einen ungewollten Gewichtsverlust in den letzten 3 Monaten angeben. 25 % haben über 9 kg Körpergewicht verloren.

Die Hälfte der Patienten/-innen gaben an, in der Woche vor dem nutritionDay „nicht normal“ gegessen zu haben. Über ein Viertel gab sogar an, ungenügend („weniger als die Hälfte“ oder „weniger als ein Viertel“ des Üblichen) gegessen zu haben. Häufigster Grund für die reduzierte Nahrungsaufnahme war bei über 50 % der Patienten Appetitverlust. Diese Zahlen lassen viele Fälle von Mangelernährung bei stationär aufgenommenen Patienten vermuten. Dennoch haben lediglich 8 % der Patienten einen BMI < 18,5 kg/m². Die alleinige Berücksichtigung des BMI zur Diagnose von Mangelernährung reicht daher nicht aus, um diese bei allen Patienten zu erkennen. Das Ausmaß des Problems würde damit stark unterschätzt werden.

Welche Ernährung bekommen Patienten/-innen im Krankenhaus?


Der Großteil der Patienten/-innen erhält Krankenhauskost oder eine für seine Krankheit geeignete Spezialdiät. Nur zirka 30 % der Patienten, die nicht essen, erhalten künstliche Ernährung. Besonders die Gruppe, die angibt nur 25 % zu essen, wird häufig übersehen.

Nutzen von nutritionDay


nutritionDay ist zu einem erprobten Messinstrument der Ernährungssituation von Patienten in Krankenhäusern, Intensivstationen und Pflegeheimen geworden. Eine Wiederholung der Befragung in Folgejahren kann langfristig einen Verbesserungsprozess dokumentieren, der Patienten/Bewohnern zu schnellerer Genesung und mehr Lebensqualität verhelfen kann.

Der diesjährige nutritionDay findet am 19. November 2015 statt. Für mehr Informationen besuchen Sie die Website -> www.nutritionday.org oder kontaktieren Sie uns gerne unter office@nutritionday.org oder Tel: 0043/ 680 55 24 917.

1 Zum Thema „Mangelernährung im Krankenhaus“ lesen Sie auch das Special + Online Fortbildung in Heft 7/2015 ab S. M404 und S. M416.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 10/15 auf Seite M564.


Mangelernährung: nutritionDay – Ein Projekt zur Bekämpfung von Mangelernährung in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Hintergrund

Mangelernährung in Gesundheitseinrichtungen ist ein unterschätztes Problem. In zahlreichen Studien wird auf die Wichtigkeit einer adäquaten Ernährung in Krankenhäusern und Pflegeheimen hingewiesen, da diese mit positiven Konsequenzen für Betroffene und das Gesundheitssystem assoziiert ist. Eine gute ernährungsmedizinische Betreuung kann den Genesungsprozess und die Pflegebedürftigkeit positiv beeinflussen sowie zu verbesserter Lebensqualität, kürzeren Krankenhausaufenthalten und geringeren Komplikationsraten bei Operationen beitragen. Kosten für das Gesundheitssystem reduzieren sich1. ESPEN (European Society for Clinical Nutrition and Metabolism) initiierte ein Projekt namens nutritionDay, um detaillierteres Wissen und größere Aufmerksamkeit für das Thema zu erreichen.

Das Projekt nutritionDay

nutritionDay ist eine eintägige Querschnitterhebung, die weltweit für Krankenhausabteilungen, Intensivstationen und Pflegeheime angeboten wird. Das Projekt bietet Institutionen die Möglichkeit, die Ernährungssituation ihrer Patienten/Bewohner zu evaluieren. Damit können das Bewusstsein für Mangelernährung erhöht und die Versorgung verbessert werden. Die Durchführung von nutritionDay findet auf Stationsebene, mit jeweils angepassten Fragebögen, statt. Die teilnehmenden Stationen bekommen nach Beantwortung der Fragebögen (Patienten/-innen, Medizinisches, Strukturelles) ein strukturiertes Feedback über ihre Ernährungsversorgung im nationalen und internationalen Vergleich.

Antworten von nutritonDay

nutritionDay untersucht Mangelernährung anhand von fünf Parametern: „ungewollter Gewichtsverlust in den letzten drei Monaten“, „Nahrungsaufnahme in der Vorwoche“, „Nahrungsaufnahme am nutritionDay“, „Nahrungsaufnahme nicht erlaubt“ und „BMI < 18,5 kg/m²“. Seit 2006 sind Daten von über 5 500 Stationen und 180 000 Patienten/-innen aus insgesamt 60 Ländern erhoben worden. Die erfassten Daten der nutritionDay-Studie von 2006–2014 zeigen, dass 45 % der im Krankenhaus aufgenommenen Patienten/-innen einen ungewollten Gewichtsverlust in den letzten 3 Monaten angeben. 25 % haben über 9 kg Körpergewicht verloren.

Die Hälfte der Patienten/-innen gaben an, in der Woche vor dem nutritionDay „nicht normal“ gegessen zu haben. Über ein Viertel gab sogar an, ungenügend („weniger als die Hälfte“ oder „weniger als ein Viertel“ des Üblichen) gegessen zu haben. Häufigster Grund für die reduzierte Nahrungsaufnahme war bei über 50 % der Patienten Appetitverlust. Diese Zahlen lassen viele Fälle von Mangelernährung bei stationär aufgenommenen Patienten vermuten. Dennoch haben lediglich 8 % der Patienten einen BMI < 18,5 kg/m². Die alleinige Berücksichtigung des BMI zur Diagnose von Mangelernährung reicht daher nicht aus, um diese bei allen Patienten zu erkennen. Das Ausmaß des Problems würde damit stark unterschätzt werden.

Welche Ernährung bekommen Patienten/-innen im Krankenhaus?

Der Großteil der Patienten/-innen erhält Krankenhauskost oder eine für seine Krankheit geeignete Spezialdiät. Nur zirka 30 % der Patienten, die nicht essen, erhalten künstliche Ernährung. Besonders die Gruppe, die angibt nur 25 % zu essen, wird häufig übersehen.

Nutzen von nutritionDay

nutritionDay ist zu einem erprobten Messinstrument der Ernährungssituation von Patienten in Krankenhäusern, Intensivstationen und Pflegeheimen geworden. Eine Wiederholung der Befragung in Folgejahren kann langfristig einen Verbesserungsprozess dokumentieren, der Patienten/Bewohnern zu schnellerer Genesung und mehr Lebensqualität verhelfen kann.

Der diesjährige nutritionDay findet am 19. November 2015 statt. Für mehr Informationen besuchen Sie die Website -> www.nutritionday.org oder kontaktieren Sie uns gerne unter office@nutritionday.org oder Tel: 0043/ 680 55 24 917.

1 Zum Thema „Mangelernährung im Krankenhaus“ lesen Sie auch das Special + Online Fortbildung in Heft 7/2015 ab S. M404 und S. M416.


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 10/15 auf Seite M564.

News zum Thema des Artikels

Glasflachen mit bunter Limonade gefüllt

Lesetipp Heft 6/2026: Süßgetränkesteuern und ihre Wirksamkeit aus wissenschaftlicher Sicht

Wirksamkeit von Süßgetränkesteuern: Ein aktueller Beitrag ordnet die wissenschaftliche Evidenz zur Debatte in Deutschland ein …
weiterlesen

Teller mit Haferflocken, daneben Kinderhände mit einem Löffel.

Lesetipp Heft 6/2026: Mangan-, Molybdän- und Zinkzufuhr bei Kindern in Deutschland

Kinder in Deutschland sind über ihre Ernährung meist ausreichend mit Mangan, Molybdän und Zink versorgt. Das zeigen aktuelle Daten aus der BfR-MEAL- und KiESEL-Studie …
weiterlesen

Zwei Personen sitzen am Tisch und prüfen ein Schriftstück

Online News: Leopoldina veröffentlicht Positionspapier zur Prävention und Therapie von Adipositas

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat einen Policy Brief zur Eindämmung der Adipositas-Epidemie in Deutschland veröffentlicht. Darin empfiehlt sie Strategien zur Prävention und Therapie von Adipositas …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 12.10.2015

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Regionale Hülsenfrüchte in der Ernährung

Teil 1 Einführung: Mehr Hülsenfrüchte auf den Teller Es gibt viele Gründe, warum weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte auf dem Teller nachhaltig und gesund sind. Hülsenfrüchte liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß (nicht nur) für eine vegetarische oder vegane Ernähr … weiterlesen

15.09.2025

Lebensmittelbasierte Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche und Planetare Gesundheit

Update der Optimierten Mischkost Der globale Klimawandel erfordert einen Paradigmenwechsel in der Ernährung. In der vorliegenden Studie wurde die Nachhaltigkeit des lebensmittelbasierten Ernährungskonzepts der Optimierten Mischkost (OMK) für Kinder und Jugendliche unter … weiterlesen

15.09.2025

Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch

Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung Im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erläutern die Beiratsmitglieder Prof. Dr. Monika Pischetsrieder, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. D … weiterlesen

Der Bildungsort Esstisch

Gemeinsames Essen als Bildungsanlass  Mahlzeiten bieten Kindern die Möglichkeit für zahlreiche Lernerfahrungen. Sie lernen verschiedene Lebensmittel kennen und üben durch Ausprobieren und Selber-Machen, ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu spüren. Wichtig ist ein … weiterlesen

13.08.2025

Alternative Ernährungsformen

Teil 3: Ernährungsformen mit Gesundheitsversprechen im Vordergrund In Teil 3 der Artikelreihe zu alternativen Ernährungsformen (AE) (Teile 1 [1] und 2 [2]) liegt der Fokus auf Ernährungsformen, bei denen Gesundheitsversprechen bzw. -aspekte im Vordergrund stehen. Im Geg … weiterlesen

13.08.2025

Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in einer Hochschule

free access to english version Peer-Review-Verfahren /  Manuskript (Original) eingereicht: 25.10.2024; Überarbeitung angenommen: 25.03.2025 Faktoren der (Nicht-)Verstetigung1 Hintergrund und Fragestellung Die Gemeinschaftsverpflegung in den verschiedenen Lebenswelt … weiterlesen

14.07.2025

Pflanzliche Speisefette und -öle, Teil 10

Teil 10: Leindotteröl Leindotteröl ist in den letzten Jahrzehnten etwas in Vergessenheit geraten, obwohl es sich um ein wertvolles, heimisches Öl handelt. Die wirtschaftliche und ernährungsphysiologische Bedeutung sowie die Besonderheiten dieses Öls werden im vorliegend … weiterlesen

14.07.2025

Hitze in der stationären Gesundheitsversorgung

Ernährungsbasierte Hitzeschutzmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen Der fortschreitende Klimawandel stellt eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. In Deutschland ist Hitze mit aktuell rund 3000 Todesfällen im Jahr die tödlichste Folgeerscheinung. A … weiterlesen