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Nachhaltigkeit in der Ernährung
Online-Video-Kurse
Die Zuschauer sollen durch die fast 13 Stunden Material befähigt werden, die Auswirkungen ihres persönlichen Ernährungsverhaltens sowie der globalen Ernährungssysteme kritisch zu hinterfragen. Zudem werden Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Inhalte entsprechen den „7 Grundsätzen für eine Nachhaltige Ernährung“ bzw. der Vollwert-Ernährung.
Nachhaltigkeit in der Ernährung
Wie eine umweltgerechte Ernährung den Konsum und das Ernährungssystem verändern kann
Public Health Nutritionist Dr. Pamela MASON und Prof. Tim LANG vom Zentrum für Lebensmittelpolitik an der City University of London verdeutlichen in ihrer englischsprachigen Publikation „Sustainable diets. How ecological nutrition can transform consumption and the food system“ die dringende Notwendigkeit für nachhaltige Ernährung. Diese definieren sie als gesundheitsförderlich, umweltfreundlich, kulturell angepasst, gerecht und bezahlbar und beziehen auch die objektive und subjektive Lebensmittelqualität mit ein.
Pflanzenbasiert, regional, saisonal und kulturell angepasst sollte eine nachhaltige Kost sein. Verringert werden müsste der Konsum von tierischen und verarbeiteten, zuckerreichen Produkten und das Aufkommen an Abfällen. Die Autoren untermauern dies mit zahlreichen Studienergebnissen und Daten aus der Literatur.
Kinderernährung
Gesunde Ernährung von Anfang an
Neben Grundlagenwissen gehen die Autoren auch auf aktuelle Fragen ein, z. B.: Kann man Säuglingsmilch selbst herstellen? (ein klares Nein), ist Babymilch aus Plastikkapseln samt Aufbereiter (ähnlich wie für Kaffee) zukunftsweisend? (hoffentlich nicht: hoher Preis und viel Müll), ist Baby-Led Weaning eine Alternative zur Breifütterung? (statt entweder/oder: in Kombination), welches Mineralwasser aus meiner Region kommt für die Zubereitung von Babynahrung in Frage, wenn das Leitungswasser belastet ist?
Kinderernährung
Das Veggie-Kochbuch für die Kita
Die über 75 Rezepte sind so konzipiert, dass sie sich für Gruppen von 10 Kindern eignen, sie können aber auch für große Kitas mit bis zu 100 Kindern genutzt werden. Die Rezepte reichen vom Frühstück und Overnight Oats über Hauptmahlzeiten und Aufläufe bis hin zu Getränken, Dressings, Snacks, Soßen und Salaten. Die Gerichte tragen kindgerechte Namen wie „Piraten-Kugeln“, „bunter Zauberbrei“ oder „Perlenkuchen mit Dip“.
Es richtet sich an Menschen mit Zöliakie, Weizen- oder Glutenunverträglichkeit sowie an alle, „die bewusst auf Weizen oder Gluten verzichten“. In den USA sind derartige Zeitschriften schon länger auf dem Markt. Da es hierzulande das erste Magazin seiner Art ist, werfen wir einen gründlichen Blick in die erste Ausgabe: Sie enthält über 40 Rezepte, Tipps für den Alltag ohne Gluten, eine Übersicht zu Produktneuheiten, glutenfreie Biersorten im Test, Tipps, wo man in Deutschland glutenfrei essen kann, Aktuelles aus Medizin und Wissenschaft sowie eine Frage-Antwort-Rubrik. Das Magazin erscheint viermal jährlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz für 3,90 € (Jahresabo 14 €) – ein Preis, der wahrscheinlich durch die enthaltenen Anzeigen so niedrig gehalten werden kann. Ernährungsberater und Fachärzte können das Magazin zur Auslage kostenfrei beziehen.
Mit der dritten Auflage gehen dabei einige Neuerungen einher, bspw. wird die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) umfangreich behandelt. Ergänzt wurden einige online abrufbare Kapitel zu spezielleren Themen, etwa Lebensmittelhygiene, Kennzeichnungsvorschriften in der Gemeinschaftsverpflegung oder auch Kontaminanten und Rückstände. Das Buch ist sowohl an interessierte, im Lebensmittelrecht unerfahrene Studierende als auch an in der Lebensmittelindustrie Tätige adressiert.
Das Buch gliedert sich in einen Ratgeber- und einen Praxisteil. Ersterer klärt über Zuckerarten, -konsum und -alternativen auf. Übersichtliche Tabellen und knappe, informative Textbausteine mit einem klar gegliederten Aufbau machen es den Lesern einfach, das Buch auch als „Nachschlagewerk“ zum Thema zu nutzen.
Die vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 8/17 auf den Seiten M474 bis M477.