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Die Autoren bieten hierfür eine interessante Auseinandersetzung mit allen relevanten Fragen der Kommunikation. Michael Thiele, Sprecherzieher und Professor für Rhetorik und Englisch, und Dr. Georg Keller, u. a. Leiter der Geschäftsbereiche Weiterbildung und QMS bei der Apothekerkammer Nordrhein, bringen langjährige Seminarerfahrungen mit.
Entsprechend fehlen auch der Lebensmittelindustrie Vorgaben. Lebensmittelhersteller müssen trotzdem Antworten zu vielen Fragen finden, bspw.: „Gibt es bei der Verwendung von Zusatzstoffen für vegetarische und vegane Erzeugnisse Besonderheiten zu beachten?“, „Wie ist mit Kreuzkontaminationen umzugehen?“ Und: „Was ist bei der Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Produkten zu beachten?“ Licht ins Dunkel soll die 96-seitige Broschüre „Veggie Food“ bringen.
Hope for all – Unsere Nahrung – Unsere Hoffnung
Ein Film von Nina Messinger
In Hope for all hält die Kamera drauf, wenn der Bolzenschussapparat verfehlt, das Jungschwein in der Abferkelbox verendet, junge Eber ohne Betäubung kastriert werden und Schweine in der CO2-Grube gegen das Ersticken ankämpfen.
Verantwortung trauen
Ökologische Lebensmittelhersteller denken Verantwortung weiter
Nach Heft 4 mit dem Titel „Wirtschaft denken“ steht nun Heft 5 „Verantwortung trauen“ zum Download bereit. Darin schildern 51 Autoren aus den 94 Mitgliedsbetrieben der Assoziation ihre Motivation, ihr Verständnis von Verantwortung im wirtschaftlichen Handeln und eine neue Art des Wirtschaftens.
Bei der Buchvorschau Ende Juni in Frankfurt präsentierte die Autorin und Food-Zukunftsforscherin Hanni Rützler die Highlights des vierten Food Reports. In diesem erfasst sie erst beginnende, avantgardistische, also noch alltagsferne Strömungen, die als Denkanstöße und Inspiration dienen können. Da sich ihre Haltbarkeit auf geschätzt 7 bis 15 Jahre beläuft, bleiben größere Strömungen wie vegan, „free from“ und Nachhaltigkeit hintergründig bestehen.
Das erste Kapitel „Von Science Fiction zu Science Faction“ beschäftigt sich mit Food Visions, mit Konstellationen des Möglichen. Es werden sowohl produkt- als auch servicebezogene Food-Start- Ups, die neuen „Player“ in der Branche, vorgestellt: E-Food- Blogs, Food-Coops, Alternativen für Fleisch, vegane Netzwerke, Streetfood, Pop-up-Restaurants, personalisierte Ernährung und Self-Tracking, Unterwassergärten, sprechende Tassen… Die Aussage „Essen ist das neue Pop“ von 2016 ergänzt der diesjährige Report um „Food-Start-Ups sind die neuen Bands“.
Essen im Erziehungs- und Bildungsalltag
Den britischen Forschungsstand zum Essen im Erziehungsalltag, z. B. wie Essen in der Kinderbetreuung als Ausdruck von Fürsorge und Anregung zur Entwicklung von Autonomie genutzt werden oder umgekehrt Macht und Ohnmacht verfestigen kann, zeigt das Einführungskapitel von Punch et al.
Milchratgeber
Eine Tabelle gibt einen Überblick über Haltungsform, Futter, Enthornungspraktiken und Verbleib der Kälber bei ihren Müttern nach konventionellen und biologisch ausgerichteten Milchmarken. Bei letzteren wird Bio-Milch nach der EU-Öko-Verordnung von solcher unterschieden, bei der z. T. noch strengere Richtlinien von Bio-Anbauverbänden befolgt werden.