Kerstin Dobberstein ist seit 2000 Diätassistentin und hat anschließend ihr Diplom als Ernährungswissenschaftlerin an der Universität Potsdam gemacht. Im Gespräch1 mit VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann berichtet sie, was für sie die Mitgliedschaft in einem Berufsverband bedeutet und welche Unterstützung sie bisher erfahren hat. Seit 2010 ist Kerstin Dobberstein selbstständig und hat über die Jahre ein Team qualifizierter Fachkräfte, verteilt über verschiedene Standorte in Deutschland, aufgebaut. Für sie ist der VDD dadurch nicht nur als Diätassistentin interessant, sondern auch aus der Perspektive des Arbeitgebers.
Frau Dobberstein, wie sind Sie zum VDD gekommen?
Schon während der Ausbildung. Dort wurde es uns als selbstverständlich vermittelt, dass die Mitgliedschaft im Berufsverband essenziell für die berufliche Entwicklung ist. Zudem war klar, dass uns dort vielfältige Unterstützung in allen Fragen rund um unseren Beruf angeboten wird. Als Schülermitglieder konnten wir erste Erfahrungen mit dem Angebot des VDD sammeln. Hier waren anfangs natürlich Informationen zu Ausbildung, Fort- und Weiterbildung, Arbeitsmöglichkeiten, Bewerbungen, Tarifen oder Arbeitsverträgen von größtem Interesse. Beim Einstieg in den Beruf hatte ich deshalb schnell einen Ansprechpartner, der mich besonders in den vertragsrechtlichen Dingen unterstützt hat. Da die Schulen die vielfältigen und umfangreichen diätetischen sowie ernährungstherapeutischen Themen während der Ausbildung teilweise nur selektiv behandeln konnten, bestand ein zusätzlicher Informationsbedarf. Die Mitgliederzeitschrift D&I sowie das Fortbildungsangebot boten die Möglichkeit, einzelne Themengebiete zu vertiefen. Darüber hinaus vermittelten sie weiterführende Informationen zur praktischen Umsetzung der Inhalte im späteren Berufsalltag. …
Die vollständigen Mitteilungen des VDD finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 9/2026 auf den Seiten M572 bis M573.