Stressforschung, Achtsamkeit, Salutogenese und Fasten


Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen, bildet die Basis für eine langfristig gesundheitsförderliche Lebensweise. Neben Ernährung sind Bewegung, Entspannung, soziales Eingebundensein, (naturheilkundliche) Selbsthilfestrategien uvm. Stellschrauben für einen ganzheitlich gesunden Lebensstil. Dieser allumfassende Ansatz wird als Mind-Body-Medicine bezeichnet. Diese zielt darauf ab, den Alltag der Menschen in allen Bereichen gesundheitsförderlich zu gestalten oder zu erhalten. Im folgenden Specialbeitrag werden die Idee und Ausgestaltung der Mind-Body-Medicine dargestellt.


Geschichte


Aus der klassischen Naturheilkunde ins Moderne übertragen, bedeutet Mind-Body-Medicine so viel wie Ordnungstherapie. Sie war bereits den alten Griechen als „Diaita“-Lehre (Hippokrates) bekannt und kann als „Anleitung zur gesunden Lebensstilführung“ übersetzt werden. Die Ordnungstherapie umfasste ursprünglich alle Maßnahmen im Sinne einer geregelten Lebensweise, die zur körperlichen und seelischen Gesunderhaltung oder Heilung beitrugen. Auch der Umgang mit Gemütsbewegungen, also dem Einfluss von Emotionen, spielte schon damals eine Rolle.

Die heutige Mind-Body-Medicine zielt darauf ab, den Menschen darin zu bestärken, einen für sich gesunden Lebensstil zu entwickeln und dabei vor allem auf eigene Ressourcen vertrauen zu können.



Die Entscheidung für die eigene Gesundheit und der innewohnenden, damit unumgänglich verbundenen Verantwortung, liegt in der Hand jedes und jeder Einzelnen. Es geht also um Selbstverantwortung, um Bewusst-sein. Wir können nur hinter Entschlüssen stehen und diese auch wirklich umsetzen, wenn die Entscheidung im Innersten bejahend getroffen wird. Nur so können Konzepte nachhaltig gelebt werden. Mit einer ganzheitlichen Sichtweise wird bei der Mind-Body-Medicine alles dafür getan, damit sich der Mensch entweder selbst helfen kann oder weiß, wie er/sie die benötigte Hilfe (wenn möglich aus der Natur) bekommt – kurzum: Hilfe zur Selbsthilfe. ...




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2022 auf den Seiten M198-M203.




Stressforschung, Achtsamkeit, Salutogenese und Fasten


Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen, bildet die Basis für eine langfristig gesundheitsförderliche Lebensweise. Neben Ernährung sind Bewegung, Entspannung, soziales Eingebundensein, (naturheilkundliche) Selbsthilfestrategien uvm. Stellschrauben für einen ganzheitlich gesunden Lebensstil. Dieser allumfassende Ansatz wird als Mind-Body-Medicine bezeichnet. Diese zielt darauf ab, den Alltag der Menschen in allen Bereichen gesundheitsförderlich zu gestalten oder zu erhalten. Im folgenden Specialbeitrag werden die Idee und Ausgestaltung der Mind-Body-Medicine dargestellt.


Geschichte


Aus der klassischen Naturheilkunde ins Moderne übertragen, bedeutet Mind-Body-Medicine so viel wie Ordnungstherapie. Sie war bereits den alten Griechen als „Diaita“-Lehre (Hippokrates) bekannt und kann als „Anleitung zur gesunden Lebensstilführung“ übersetzt werden. Die Ordnungstherapie umfasste ursprünglich alle Maßnahmen im Sinne einer geregelten Lebensweise, die zur körperlichen und seelischen Gesunderhaltung oder Heilung beitrugen. Auch der Umgang mit Gemütsbewegungen, also dem Einfluss von Emotionen, spielte schon damals eine Rolle.

Die heutige Mind-Body-Medicine zielt darauf ab, den Menschen darin zu bestärken, einen für sich gesunden Lebensstil zu entwickeln und dabei vor allem auf eigene Ressourcen vertrauen zu können.



Die Entscheidung für die eigene Gesundheit und der innewohnenden, damit unumgänglich verbundenen Verantwortung, liegt in der Hand jedes und jeder Einzelnen. Es geht also um Selbstverantwortung, um Bewusst-sein. Wir können nur hinter Entschlüssen stehen und diese auch wirklich umsetzen, wenn die Entscheidung im Innersten bejahend getroffen wird. Nur so können Konzepte nachhaltig gelebt werden. Mit einer ganzheitlichen Sichtweise wird bei der Mind-Body-Medicine alles dafür getan, damit sich der Mensch entweder selbst helfen kann oder weiß, wie er/sie die benötigte Hilfe (wenn möglich aus der Natur) bekommt – kurzum: Hilfe zur Selbsthilfe. ...




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2022 auf den Seiten M198-M203.


Mind-Body-Medicine

Stressforschung, Achtsamkeit, Salutogenese und Fasten
Körper, Geist und Seele in Balance zu bringen, bildet die Basis für eine langfristig gesundheitsförderliche Lebensweise. Neben Ernährung sind Bewegung, Entspannung, soziales Eingebundensein, (naturheilkundliche) Selbsthilfestrategien uvm. Stellschrauben für einen ganzheitlich gesunden Lebensstil. Dieser allumfassende Ansatz wird als Mind-Body-Medicine bezeichnet. Diese zielt darauf ab, den Alltag der Menschen in allen Bereichen gesundheitsförderlich zu gestalten oder zu erhalten. Im folgenden Specialbeitrag werden die Idee und Ausgestaltung der Mind-Body-Medicine dargestellt.
Geschichte

Aus der klassischen Naturheilkunde ins Moderne übertragen, bedeutet Mind-Body-Medicine so viel wie Ordnungstherapie. Sie war bereits den alten Griechen als „Diaita“-Lehre (Hippokrates) bekannt und kann als „Anleitung zur gesunden Lebensstilführung“ übersetzt werden. Die Ordnungstherapie umfasste ursprünglich alle Maßnahmen im Sinne einer geregelten Lebensweise, die zur körperlichen und seelischen Gesunderhaltung oder Heilung beitrugen. Auch der Umgang mit Gemütsbewegungen, also dem Einfluss von Emotionen, spielte schon damals eine Rolle.

Die heutige Mind-Body-Medicine zielt darauf ab, den Menschen darin zu bestärken, einen für sich gesunden Lebensstil zu entwickeln und dabei vor allem auf eigene Ressourcen vertrauen zu können.

Die Entscheidung für die eigene Gesundheit und der innewohnenden, damit unumgänglich verbundenen Verantwortung, liegt in der Hand jedes und jeder Einzelnen. Es geht also um Selbstverantwortung, um Bewusst-sein. Wir können nur hinter Entschlüssen stehen und diese auch wirklich umsetzen, wenn die Entscheidung im Innersten bejahend getroffen wird. Nur so können Konzepte nachhaltig gelebt werden. Mit einer ganzheitlichen Sichtweise wird bei der Mind-Body-Medicine alles dafür getan, damit sich der Mensch entweder selbst helfen kann oder weiß, wie er/sie die benötigte Hilfe (wenn möglich aus der Natur) bekommt – kurzum: Hilfe zur Selbsthilfe. …


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Rubrik: Special
Veröffentlicht: 12.04.2022

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