Interview mit Martina Moritz, Pädagogische Leitung und Stellvertretende Vorsitzende des Mensavereins der Offenen Schule Kassel-Waldau (OSW)

Frau Moritz, dieses Jahr feiert das Konzept der Offenen Schule Waldau (OSW) zur Mittagsverpflegung mit den „Waldauer Visionen“ zehnjähriges Jubiläum. Wie sieht das Essenskonzept an ihrer Ganztagsschule aus?


Moritz: Unser Mittagskonzept wurde von den Gremien der Schulgemeinde gemeinsam entwickelt und basiert sowohl auf den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen als auch auf den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Das Essen in unserer Mensa wird mit Bio-Produkten zubereitet. Es war den Beteiligten wichtig, für ein Mittagessen zu sorgen, das gerne von allen angenommen wird und sowohl von Vielseitigkeit als auch von optischer Attraktivität geprägt ist.

Wir halten in unserer Bio-Mensa täglich eine Suppe bereit, statten eine Salatbar, eine Nudel-, eine Pizzaund eine Dessertstation aus. Zusätzlich gibt es jeden Tag ein Hauptgericht und unser Highlight ist die Wok-Station, an der täglich frisch Rezepte zubereitet werden. Zudem gibt es einen zweiten „Verpflegungsort“ in der Schule, an dem ein anderer Caterer Nudelgerichte, Salate und Desserts anbietet. Dieses Essen ist zwar kein reines „Bioessen“, entspricht aber auch unseren Kriterien für eine gesunde Ernährung. Somit haben wir zwei Caterer und eine „gesunde“ Konkurrenz im Hause, die auch mit dafür sorgt, dass die Qualität des Essens auf einem hohen Niveau bleibt.

Werden auch die Schüler in die Mittagsverpflegung eingebunden?


Moritz: Zu unserem Konzept gehört, dass wir als Schulgemeinde Verantwortung mit übernehmen. Das heißt konkret: Alle Klassen haben mit ihren Klassenlehrern und Eltern einmal im Jahr für eine Woche „Mensadienst“. Die jeweilige Klasse sorgt dann für die reibungslose Essensausgabe, bedient die einzelnen Essensstationen, wischt die Tische und arbeitet in der Spülküche.

Wie haben Sie den Ort „Mensa“ gestaltet?


Moritz: Bei der Gestaltung der Mensa und dem Bau der Essensstationen haben wir die professionelle Hilfe von befreundeten Designern und Handwerkern in Anspruch genommen und ein Ambiente geschaffen, in dem es Schülern und Lehrern Spaß macht, sich mittags zu treffen und gemeinsam zu essen.

Das Gespräch für die Ernährungs Umschau führte Stella Glogowski.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 04/15 von Seite M234 bis M235.




Interview mit Martina Moritz, Pädagogische Leitung und Stellvertretende Vorsitzende des Mensavereins der Offenen Schule Kassel-Waldau (OSW)

Frau Moritz, dieses Jahr feiert das Konzept der Offenen Schule Waldau (OSW) zur Mittagsverpflegung mit den „Waldauer Visionen“ zehnjähriges Jubiläum. Wie sieht das Essenskonzept an ihrer Ganztagsschule aus?


Moritz: Unser Mittagskonzept wurde von den Gremien der Schulgemeinde gemeinsam entwickelt und basiert sowohl auf den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen als auch auf den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Das Essen in unserer Mensa wird mit Bio-Produkten zubereitet. Es war den Beteiligten wichtig, für ein Mittagessen zu sorgen, das gerne von allen angenommen wird und sowohl von Vielseitigkeit als auch von optischer Attraktivität geprägt ist.

Wir halten in unserer Bio-Mensa täglich eine Suppe bereit, statten eine Salatbar, eine Nudel-, eine Pizzaund eine Dessertstation aus. Zusätzlich gibt es jeden Tag ein Hauptgericht und unser Highlight ist die Wok-Station, an der täglich frisch Rezepte zubereitet werden. Zudem gibt es einen zweiten „Verpflegungsort“ in der Schule, an dem ein anderer Caterer Nudelgerichte, Salate und Desserts anbietet. Dieses Essen ist zwar kein reines „Bioessen“, entspricht aber auch unseren Kriterien für eine gesunde Ernährung. Somit haben wir zwei Caterer und eine „gesunde“ Konkurrenz im Hause, die auch mit dafür sorgt, dass die Qualität des Essens auf einem hohen Niveau bleibt.

Werden auch die Schüler in die Mittagsverpflegung eingebunden?


Moritz: Zu unserem Konzept gehört, dass wir als Schulgemeinde Verantwortung mit übernehmen. Das heißt konkret: Alle Klassen haben mit ihren Klassenlehrern und Eltern einmal im Jahr für eine Woche „Mensadienst“. Die jeweilige Klasse sorgt dann für die reibungslose Essensausgabe, bedient die einzelnen Essensstationen, wischt die Tische und arbeitet in der Spülküche.

Wie haben Sie den Ort „Mensa“ gestaltet?


Moritz: Bei der Gestaltung der Mensa und dem Bau der Essensstationen haben wir die professionelle Hilfe von befreundeten Designern und Handwerkern in Anspruch genommen und ein Ambiente geschaffen, in dem es Schülern und Lehrern Spaß macht, sich mittags zu treffen und gemeinsam zu essen.

Das Gespräch für die Ernährungs Umschau führte Stella Glogowski.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 04/15 von Seite M234 bis M235.


Mittagsverpflegung an der Offenen Schule Kassel-Waldau: ein Erfolgskonzept

Interview mit Martina Moritz, Pädagogische Leitung und Stellvertretende Vorsitzende des Mensavereins der Offenen Schule Kassel-Waldau (OSW)

Frau Moritz, dieses Jahr feiert das Konzept der Offenen Schule Waldau (OSW) zur Mittagsverpflegung mit den „Waldauer Visionen“ zehnjähriges Jubiläum. Wie sieht das Essenskonzept an ihrer Ganztagsschule aus?

Moritz: Unser Mittagskonzept wurde von den Gremien der Schulgemeinde gemeinsam entwickelt und basiert sowohl auf den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen als auch auf den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Das Essen in unserer Mensa wird mit Bio-Produkten zubereitet. Es war den Beteiligten wichtig, für ein Mittagessen zu sorgen, das gerne von allen angenommen wird und sowohl von Vielseitigkeit als auch von optischer Attraktivität geprägt ist.

Wir halten in unserer Bio-Mensa täglich eine Suppe bereit, statten eine Salatbar, eine Nudel-, eine Pizzaund eine Dessertstation aus. Zusätzlich gibt es jeden Tag ein Hauptgericht und unser Highlight ist die Wok-Station, an der täglich frisch Rezepte zubereitet werden. Zudem gibt es einen zweiten „Verpflegungsort“ in der Schule, an dem ein anderer Caterer Nudelgerichte, Salate und Desserts anbietet. Dieses Essen ist zwar kein reines „Bioessen“, entspricht aber auch unseren Kriterien für eine gesunde Ernährung. Somit haben wir zwei Caterer und eine „gesunde“ Konkurrenz im Hause, die auch mit dafür sorgt, dass die Qualität des Essens auf einem hohen Niveau bleibt.

Werden auch die Schüler in die Mittagsverpflegung eingebunden?

Moritz: Zu unserem Konzept gehört, dass wir als Schulgemeinde Verantwortung mit übernehmen. Das heißt konkret: Alle Klassen haben mit ihren Klassenlehrern und Eltern einmal im Jahr für eine Woche „Mensadienst“. Die jeweilige Klasse sorgt dann für die reibungslose Essensausgabe, bedient die einzelnen Essensstationen, wischt die Tische und arbeitet in der Spülküche.

Wie haben Sie den Ort „Mensa“ gestaltet?

Moritz: Bei der Gestaltung der Mensa und dem Bau der Essensstationen haben wir die professionelle Hilfe von befreundeten Designern und Handwerkern in Anspruch genommen und ein Ambiente geschaffen, in dem es Schülern und Lehrern Spaß macht, sich mittags zu treffen und gemeinsam zu essen.

Das Gespräch für die Ernährungs Umschau führte Stella Glogowski.


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 04/15 von Seite M234 bis M235.

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Rubrik: Special
Veröffentlicht: 15.04.2015

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