Konzept der Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg


Interview mit Gerd Schulte-Terhusen, Abteilungsleiter Hochschulgastronomie Essen-Duisburg

Die Hochschulgastronomie bzw. die Studierendenwerke gehören in Deutschland zu den größten Gemeinschaftsverpflegern. Sie haben somit eine hohe Reichweite bei einem überwiegend jungen Zielpublikum, weshalb ihr Tun sowohl mengenmäßig als auch im Sinne einer Vorbildfunktion bedeutende Auswirkungen hat. Die Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg zeichnet sich als besonders nachhaltig agierende Gemeinschaftsverpflegung aus. So sind bspw. alle 18 gastronomischen Einrichtungen (Mensen, Cafeterien, Restaurants) Bio-zertifiziert und bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. Wir sprechen mit Gerd SCHULTE-TERHUSEN, dem Abteilungsleiter der gesamten Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg, über die Gründe für dieses Engagement, die praktische Umsetzung und den Spagat zwischen Investitionen, Nachhaltigkeit und Gästewünschen – und warum sich alle Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit lohnen.


Sehr geehrter Herr SCHULTE-TERHUSEN, das Studierendenwerk Essen-Duisburg engagiert sich stark in Sachen Nachhaltigkeit, insbesondere der Umweltschutz steht bei Ihnen im Fokus. Welche Dimensionen liegen Ihrem „Nachhaltigkeitskonzept“ zugrunde?

SCHULTE-TERHUSEN:
Als Fundament unseres Nachhaltigkeitskonzepts sehen wir in der Hochschulgastronomie die folgenden fünf Dimensionen:

- Soziales,

- Ökologie,

- Gesundheit,

- Attraktivität und

- Wirtschaftlichkeit.

Die Leitfrage für unsere tägliche Arbeit lautet stets: An welchen Stellen können wir wirtschaftlich fundiert eine sinnvolle, attraktive und nachhaltige Maßnahme realisieren? Dabei überprüfen wir regelmäßig alle Betriebsstufen hinsichtlich unserer fünf Nachhaltigkeitsdimensionen: Beginnend bei der Auswahl des Speisenangebots, dem Wareneinsatz und dem Einkauf von Lebensmitteln, über deren Lagerung und Verarbeitung, bis hin zum Transport und der Ausgabe in der Mensa.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 8/17 von Seite S33-S36.




Konzept der Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg


Interview mit Gerd Schulte-Terhusen, Abteilungsleiter Hochschulgastronomie Essen-Duisburg

Die Hochschulgastronomie bzw. die Studierendenwerke gehören in Deutschland zu den größten Gemeinschaftsverpflegern. Sie haben somit eine hohe Reichweite bei einem überwiegend jungen Zielpublikum, weshalb ihr Tun sowohl mengenmäßig als auch im Sinne einer Vorbildfunktion bedeutende Auswirkungen hat. Die Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg zeichnet sich als besonders nachhaltig agierende Gemeinschaftsverpflegung aus. So sind bspw. alle 18 gastronomischen Einrichtungen (Mensen, Cafeterien, Restaurants) Bio-zertifiziert und bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. Wir sprechen mit Gerd SCHULTE-TERHUSEN, dem Abteilungsleiter der gesamten Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg, über die Gründe für dieses Engagement, die praktische Umsetzung und den Spagat zwischen Investitionen, Nachhaltigkeit und Gästewünschen – und warum sich alle Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit lohnen.


Sehr geehrter Herr SCHULTE-TERHUSEN, das Studierendenwerk Essen-Duisburg engagiert sich stark in Sachen Nachhaltigkeit, insbesondere der Umweltschutz steht bei Ihnen im Fokus. Welche Dimensionen liegen Ihrem „Nachhaltigkeitskonzept“ zugrunde?

SCHULTE-TERHUSEN:
Als Fundament unseres Nachhaltigkeitskonzepts sehen wir in der Hochschulgastronomie die folgenden fünf Dimensionen:

- Soziales,

- Ökologie,

- Gesundheit,

- Attraktivität und

- Wirtschaftlichkeit.

Die Leitfrage für unsere tägliche Arbeit lautet stets: An welchen Stellen können wir wirtschaftlich fundiert eine sinnvolle, attraktive und nachhaltige Maßnahme realisieren? Dabei überprüfen wir regelmäßig alle Betriebsstufen hinsichtlich unserer fünf Nachhaltigkeitsdimensionen: Beginnend bei der Auswahl des Speisenangebots, dem Wareneinsatz und dem Einkauf von Lebensmitteln, über deren Lagerung und Verarbeitung, bis hin zum Transport und der Ausgabe in der Mensa.




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 8/17 von Seite S33-S36.


Nachhaltige Mensa

Konzept der Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg

Interview mit Gerd Schulte-Terhusen, Abteilungsleiter Hochschulgastronomie Essen-Duisburg

Die Hochschulgastronomie bzw. die Studierendenwerke gehören in Deutschland zu den größten Gemeinschaftsverpflegern. Sie haben somit eine hohe Reichweite bei einem überwiegend jungen Zielpublikum, weshalb ihr Tun sowohl mengenmäßig als auch im Sinne einer Vorbildfunktion bedeutende Auswirkungen hat. Die Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg zeichnet sich als besonders nachhaltig agierende Gemeinschaftsverpflegung aus. So sind bspw. alle 18 gastronomischen Einrichtungen (Mensen, Cafeterien, Restaurants) Bio-zertifiziert und bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. Wir sprechen mit Gerd SCHULTE-TERHUSEN, dem Abteilungsleiter der gesamten Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Essen-Duisburg, über die Gründe für dieses Engagement, die praktische Umsetzung und den Spagat zwischen Investitionen, Nachhaltigkeit und Gästewünschen – und warum sich alle Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit lohnen.

Sehr geehrter Herr SCHULTE-TERHUSEN, das Studierendenwerk Essen-Duisburg engagiert sich stark in Sachen Nachhaltigkeit, insbesondere der Umweltschutz steht bei Ihnen im Fokus. Welche Dimensionen liegen Ihrem „Nachhaltigkeitskonzept“ zugrunde?

SCHULTE-TERHUSEN: Als Fundament unseres Nachhaltigkeitskonzepts sehen wir in der Hochschulgastronomie die folgenden fünf Dimensionen:

– Soziales,

– Ökologie,

– Gesundheit,

– Attraktivität und

– Wirtschaftlichkeit.

Die Leitfrage für unsere tägliche Arbeit lautet stets: An welchen Stellen können wir wirtschaftlich fundiert eine sinnvolle, attraktive und nachhaltige Maßnahme realisieren? Dabei überprüfen wir regelmäßig alle Betriebsstufen hinsichtlich unserer fünf Nachhaltigkeitsdimensionen: Beginnend bei der Auswahl des Speisenangebots, dem Wareneinsatz und dem Einkauf von Lebensmitteln, über deren Lagerung und Verarbeitung, bis hin zum Transport und der Ausgabe in der Mensa.


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 8/17 von Seite S33-S36.

News zum Thema des Artikels

Teller mit Haferflocken, daneben Kinderhände mit einem Löffel.

Lesetipp Heft 6/2026: Mangan-, Molybdän- und Zinkzufuhr bei Kindern in Deutschland

Kinder in Deutschland sind über ihre Ernährung meist ausreichend mit Mangan, Molybdän und Zink versorgt. Das zeigen aktuelle Daten aus der BfR-MEAL- und KiESEL-Studie …
weiterlesen

Zwei Personen sitzen am Tisch und prüfen ein Schriftstück

Online News: Leopoldina veröffentlicht Positionspapier zur Prävention und Therapie von Adipositas

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat einen Policy Brief zur Eindämmung der Adipositas-Epidemie in Deutschland veröffentlicht. Darin empfiehlt sie Strategien zur Prävention und Therapie von Adipositas …
weiterlesen

5 Grafiken von Menschen in unetrschiedlichen Essumgebungen

Lesetipp Heft 2/2026: Wie Ernährungsumgebungen in grafischen Modellen dargestellt werden

Das Konzept der Ernährungsumgebungen versucht die verschieden Einflussebenen auf das individuelle Ernährungsverhalten zu verdeutlichen. Der Special Beitrag stellt verschiedene Modelle mit ihren Stärken und Limitationen für Public Health-Aufgaben vor …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.08.2017

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Regionale Hülsenfrüchte in der Ernährung

Teil 1 Einführung: Mehr Hülsenfrüchte auf den Teller Es gibt viele Gründe, warum weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte auf dem Teller nachhaltig und gesund sind. Hülsenfrüchte liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß (nicht nur) für eine vegetarische oder vegane Ernähr … weiterlesen

15.09.2025

Lebensmittelbasierte Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche und Planetare Gesundheit

Update der Optimierten Mischkost Der globale Klimawandel erfordert einen Paradigmenwechsel in der Ernährung. In der vorliegenden Studie wurde die Nachhaltigkeit des lebensmittelbasierten Ernährungskonzepts der Optimierten Mischkost (OMK) für Kinder und Jugendliche unter … weiterlesen

15.09.2025

Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch

Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung Im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erläutern die Beiratsmitglieder Prof. Dr. Monika Pischetsrieder, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. D … weiterlesen

Der Bildungsort Esstisch

Gemeinsames Essen als Bildungsanlass  Mahlzeiten bieten Kindern die Möglichkeit für zahlreiche Lernerfahrungen. Sie lernen verschiedene Lebensmittel kennen und üben durch Ausprobieren und Selber-Machen, ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu spüren. Wichtig ist ein … weiterlesen

13.08.2025

Alternative Ernährungsformen

Teil 3: Ernährungsformen mit Gesundheitsversprechen im Vordergrund In Teil 3 der Artikelreihe zu alternativen Ernährungsformen (AE) (Teile 1 [1] und 2 [2]) liegt der Fokus auf Ernährungsformen, bei denen Gesundheitsversprechen bzw. -aspekte im Vordergrund stehen. Im Geg … weiterlesen

13.08.2025

Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in einer Hochschule

free access to english version Peer-Review-Verfahren /  Manuskript (Original) eingereicht: 25.10.2024; Überarbeitung angenommen: 25.03.2025 Faktoren der (Nicht-)Verstetigung1 Hintergrund und Fragestellung Die Gemeinschaftsverpflegung in den verschiedenen Lebenswelt … weiterlesen

14.07.2025

Pflanzliche Speisefette und -öle, Teil 10

Teil 10: Leindotteröl Leindotteröl ist in den letzten Jahrzehnten etwas in Vergessenheit geraten, obwohl es sich um ein wertvolles, heimisches Öl handelt. Die wirtschaftliche und ernährungsphysiologische Bedeutung sowie die Besonderheiten dieses Öls werden im vorliegend … weiterlesen

14.07.2025

Hitze in der stationären Gesundheitsversorgung

Ernährungsbasierte Hitzeschutzmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen Der fortschreitende Klimawandel stellt eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. In Deutschland ist Hitze mit aktuell rund 3000 Todesfällen im Jahr die tödlichste Folgeerscheinung. A … weiterlesen