Bei Patient*innen mit Krebserkrankungen hat eine vollwertige Ernährung eine zentrale Bedeutung. Da mit herkömmlichen Lebensmitteln eine ausreichende Energie- und Nährstoffversorgung nicht immer gelingt, kann medizinische Trinknahrung zum Einsatz kommen. Diese wird jedoch durch Appetitverlust und Nebenwirkungen der Tumortherapie oftmals nicht gut toleriert. Hier will die neue Broschüre Abhilfe schaffen. Süße und herzhafte Rezepte sollen helfen, den täglichen Bedarf zu decken und die Toleranz der Trinknahrung zu verbessern. Herausgegeben hat den Wegweiser die IVO-Arbeitsgruppe „Ernährung in der Onkologie“ unter Leitung der Diätassistentinnen Teresa Lorenz und Amelie Kahl, die nachfolgend die Entstehung erläutern.


Wer oder was ist IVO?

Teresa Lorenz:
„IVO“ steht für Innovation und Versorgung in der Onkologie. Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin und Aktivitäten im Raum Berlin und Brandenburg. Die Mitglieder verbindet der hohe Anspruch an eine gute bzw. bessere Versorgung onkologischer Patient*innen und deren Angehörigen. ...




Die vollständigen Mitteilungen des VDD finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2023 auf Seite M382.




Bei Patient*innen mit Krebserkrankungen hat eine vollwertige Ernährung eine zentrale Bedeutung. Da mit herkömmlichen Lebensmitteln eine ausreichende Energie- und Nährstoffversorgung nicht immer gelingt, kann medizinische Trinknahrung zum Einsatz kommen. Diese wird jedoch durch Appetitverlust und Nebenwirkungen der Tumortherapie oftmals nicht gut toleriert. Hier will die neue Broschüre Abhilfe schaffen. Süße und herzhafte Rezepte sollen helfen, den täglichen Bedarf zu decken und die Toleranz der Trinknahrung zu verbessern. Herausgegeben hat den Wegweiser die IVO-Arbeitsgruppe „Ernährung in der Onkologie“ unter Leitung der Diätassistentinnen Teresa Lorenz und Amelie Kahl, die nachfolgend die Entstehung erläutern.


Wer oder was ist IVO?

Teresa Lorenz:
„IVO“ steht für Innovation und Versorgung in der Onkologie. Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin und Aktivitäten im Raum Berlin und Brandenburg. Die Mitglieder verbindet der hohe Anspruch an eine gute bzw. bessere Versorgung onkologischer Patient*innen und deren Angehörigen. ...




Die vollständigen Mitteilungen des VDD finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2023 auf Seite M382.


IVO-Broschüre: Neue Broschüre für onkologische PatientInnen

Bei Patient*innen mit Krebserkrankungen hat eine vollwertige Ernährung eine zentrale Bedeutung. Da mit herkömmlichen Lebensmitteln eine ausreichende Energie- und Nährstoffversorgung nicht immer gelingt, kann medizinische Trinknahrung zum Einsatz kommen. Diese wird jedoch durch Appetitverlust und Nebenwirkungen der Tumortherapie oftmals nicht gut toleriert. Hier will die neue Broschüre Abhilfe schaffen. Süße und herzhafte Rezepte sollen helfen, den täglichen Bedarf zu decken und die Toleranz der Trinknahrung zu verbessern. Herausgegeben hat den Wegweiser die IVO-Arbeitsgruppe „Ernährung in der Onkologie“ unter Leitung der Diätassistentinnen Teresa Lorenz und Amelie Kahl, die nachfolgend die Entstehung erläutern.

Wer oder was ist IVO?

Teresa Lorenz: „IVO“ steht für Innovation und Versorgung in der Onkologie. Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin und Aktivitäten im Raum Berlin und Brandenburg. Die Mitglieder verbindet der hohe Anspruch an eine gute bzw. bessere Versorgung onkologischer Patient*innen und deren Angehörigen. …


Die vollständigen Mitteilungen des VDD finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 6/2023 auf Seite M382.

News zum Thema des Artikels

Online News: Forsa-Umfrage: Deutsche haben immer mehr Angst vor Krankheiten

Die Angst, an schweren Krankheiten wie Krebs, Demenz oder einem Schlaganfall zu erkranken, ist in der deutschen Bevölkerung derzeit auf dem Höchststand der vergangenen 15 Jahre. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Ge …
weiterlesen

Online News: Vitamin-D-Präparate: Kein höheres Risiko für Nierensteine oder Arterienverkalkung

Eine Unterversorgung an Vitamin D ist weltweit verbreitet und kommt besonders häufig bei Krebspatient*innen vor. Über das Jahr gemittelt liegen die Vitamin-D-Blutwerte bei rund 15 % der deutschen Erwachsenen unter dem Schwellenwert von 30 nmol/L 25-Hydroxyvitamin D (sub …
weiterlesen

Aktuell in Heft 10: Das Refeeding-Syndrom bei Risikopatient*innen in der Klinik

Das Refeeding-Syndrom ist eine lebensgefährliche Stoffwechselentgleisung. Es kann bei wieder einsetzender Ernährung nach Nahrungskarenz oder starker Mangelernährung auftreten, z. B. bei Menschen mit schwerer Krebserkrankung. In Kliniken müssen vor Beginn von ernährungst …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 14.06.2023

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Aktualisierte S3-Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“

Ernährung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Krebstherapie. Zum Wohle der Patient*innen haben sich 45 Fachgesellschaften und Berufsverbände unter Federführung von Frau Prof. Jutta Hübner, Universität Jena, zusammengeschlossen, um das große Gebiet der Ernährungsther … weiterlesen

14.07.2025

Krebsprävention: BMI im Kindesalter und Darmkrebsrisiko

Ein höherer BMI im Erwachsenenalter steigert das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, dieser Zusammenhang ist wissenschaftlich untersucht und evident [1]. Für Übergewicht im Kindesalter wurden bisher keine evidenzbasierten Aussagen dazu getroffen. weiterlesen

12.03.2025

Mikrobiom und Krebs: Helfen Darmbakterien bald bei der Krebstherapie?

Eine halbe Million Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Krebs. Zur Behandlung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz: chirurgische Entfernung von Tumoren, Strahlentherapie oder auch medikamentöse Therapien. weiterlesen

14.01.2025

Diabetes und Krebs: Diabetes erhöht das Risiko für Tumorkachexie und geringe Lebenserwartung

Bei der sog. Tumorkachexie kommt es aufgrund von Tumor- und Entzündungsprozessen zu Stoffwechselstörungen, die zu einem massiven Verlust von Muskel- und Fettgewebe führen, wodurch der Körper an Kraft verliert. Eine einfache Gewichtszunahme durch Ernährung ist nahezu unm … weiterlesen

14.01.2025

Colitis ulcerosa: Gen p53 beeinflusst das Krebsrisiko

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Kimberly Hartl, Doktorandin am Berliner Institut für Medizinische Systembiologie des Max Delbrück Center (MDC-BIMSB) und der Charité – Universitätsmedizin, hat neue Erkenntnisse über die Rolle des Tumorsuppressor-Gens p53 bei Col … weiterlesen

15.10.2024

Krebs: Kochsalz aktiviert Anti-Tumorzellen

Christina Zielinski und ihr Team vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) in Jena fanden Hinweise, dass Natriumchlorid (Kochsalz) die Aktivität bestimmter Immunzellen gegen Krebs steigern kann. weiterlesen

15.10.2024

Krebs: Fasten verändert den Stoffwechsel in Krebszellen

Fastenkuren zeigen bei verschiedenen Organismen, einschließlich des Menschen, eine positive Wirkung auf die Gesundheit, die Lebensdauer und die Geweberegeneration. Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Massachusetts Institute of Te … weiterlesen

15.01.2024

Multimorbiditätsrisiko: Hochverarbeitete Lebensmittel erhöhen das Krankheitsrisiko

In einer multinationalen Studie mit 266 666 Teilnehmer*innen aus sieben europäischen Ländern haben Ernährungswissenschaftler*innen der Universität Wien in Zusammenarbeit mit der International Agency for Research on Cancer (IARC) herausgefunden, dass ein hoher Konsum von … weiterlesen