Eine erfolgreiche Behandlung beruht nach Ansicht der ExpertInnen auf wissenschaftlich gesicherten Ernährungsempfehlungen. „Wir haben LEKuP entwickelt, um allen in der Klinik, Praxis und Pflege Tätigen eine einfache Orientierungshilfe für eine moderne ernährungsmedizinische Versorgung an die Hand zu geben“, erklärt Prof. Dr. med. Hans Hauner, Institut für Ernährungsmedizin der TU München, für die DGE und als Sprecher der AutorInnengruppe. „Im Leitfaden sind die vollwertige Ernährung nach den Empfehlungen der DGE sowie – alternativ – die mediterrane oder vegetarische Kost als Grundkostformen definiert.“ „In unserem ursprünglichen Rationalisierungsschema wurden die Besonderheiten der Ernährungstherapie für bestimmte Krankheitsbilder dargestellt. Dies gilt nun in besonderem Maße auch für LEKuP, der spezifische Handlungsempfehlungen, z. B. bei Nierenkrankheiten, bei Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei entzündlich- rheumatischen und orthopädischen Diagnosen oder bei neurologischen oder onkologischen Erkrankungen auflistet“, so Prof. Dr. med. Gerd Bönner, Präsident der DAEM.

Die Empfehlungen im Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis richten sich an alle Verantwortlichen für die Ernährungstherapie und die PatientInnenverpflegung, insbesondere Ernährungsfachkräfte, ÄrztInnen, Träger von und Führungskräfte in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Verantwortliche in den Küchen, im Service, in der Therapie und Pflege. Der Leitfaden soll zudem eine Orientierung für Kostenträger im Gesundheitswesen darstellen.

Erstellt wurde LEKuP von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM) in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM), der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG), dem Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) und dem BerufsVerband Oecotrophologie (VDOE).



Quellen:

- DGEM, Pressemeldungvom 13.12.2019

- DGE, Pressemeldung vom 13.12.2019





Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 1/2020 auf Seite M10.


Der „Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis“ (LEKuP) wurde auf Grundlage evidenzbasierter Leitlinien aktualisiert. Die grundlegende Neufassung des bisher in der Ernährungstherapie angewandten Rationalisierungsschemas von 2004 ist in der „Aktuellen Ernährungsmedizin“ erschienen und kann auf den Internetseiten u. a. der DGE und der DGEM kostenfrei heruntergeladen werden.


Eine erfolgreiche Behandlung beruht nach Ansicht der ExpertInnen auf wissenschaftlich gesicherten Ernährungsempfehlungen. „Wir haben LEKuP entwickelt, um allen in der Klinik, Praxis und Pflege Tätigen eine einfache Orientierungshilfe für eine moderne ernährungsmedizinische Versorgung an die Hand zu geben“, erklärt Prof. Dr. med. Hans Hauner, Institut für Ernährungsmedizin der TU München, für die DGE und als Sprecher der AutorInnengruppe. „Im Leitfaden sind die vollwertige Ernährung nach den Empfehlungen der DGE sowie – alternativ – die mediterrane oder vegetarische Kost als Grundkostformen definiert.“ „In unserem ursprünglichen Rationalisierungsschema wurden die Besonderheiten der Ernährungstherapie für bestimmte Krankheitsbilder dargestellt. Dies gilt nun in besonderem Maße auch für LEKuP, der spezifische Handlungsempfehlungen, z. B. bei Nierenkrankheiten, bei Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei entzündlich- rheumatischen und orthopädischen Diagnosen oder bei neurologischen oder onkologischen Erkrankungen auflistet“, so Prof. Dr. med. Gerd Bönner, Präsident der DAEM.

Die Empfehlungen im Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis richten sich an alle Verantwortlichen für die Ernährungstherapie und die PatientInnenverpflegung, insbesondere Ernährungsfachkräfte, ÄrztInnen, Träger von und Führungskräfte in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Verantwortliche in den Küchen, im Service, in der Therapie und Pflege. Der Leitfaden soll zudem eine Orientierung für Kostenträger im Gesundheitswesen darstellen.

Erstellt wurde LEKuP von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM) in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM), der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG), dem Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) und dem BerufsVerband Oecotrophologie (VDOE).



Quellen:

- DGEM, Pressemeldungvom 13.12.2019

- DGE, Pressemeldung vom 13.12.2019





Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 1/2020 auf Seite M10.


Ernährungstherapie: Neuer Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP) veröffentlicht

Eine erfolgreiche Behandlung beruht nach Ansicht der ExpertInnen auf wissenschaftlich gesicherten Ernährungsempfehlungen. „Wir haben LEKuP entwickelt, um allen in der Klinik, Praxis und Pflege Tätigen eine einfache Orientierungshilfe für eine moderne ernährungsmedizinische Versorgung an die Hand zu geben“, erklärt Prof. Dr. med. Hans Hauner, Institut für Ernährungsmedizin der TU München, für die DGE und als Sprecher der AutorInnengruppe. „Im Leitfaden sind die vollwertige Ernährung nach den Empfehlungen der DGE sowie – alternativ – die mediterrane oder vegetarische Kost als Grundkostformen definiert.“ „In unserem ursprünglichen Rationalisierungsschema wurden die Besonderheiten der Ernährungstherapie für bestimmte Krankheitsbilder dargestellt. Dies gilt nun in besonderem Maße auch für LEKuP, der spezifische Handlungsempfehlungen, z. B. bei Nierenkrankheiten, bei Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei entzündlich- rheumatischen und orthopädischen Diagnosen oder bei neurologischen oder onkologischen Erkrankungen auflistet“, so Prof. Dr. med. Gerd Bönner, Präsident der DAEM.

Die Empfehlungen im Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis richten sich an alle Verantwortlichen für die Ernährungstherapie und die PatientInnenverpflegung, insbesondere Ernährungsfachkräfte, ÄrztInnen, Träger von und Führungskräfte in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Verantwortliche in den Küchen, im Service, in der Therapie und Pflege. Der Leitfaden soll zudem eine Orientierung für Kostenträger im Gesundheitswesen darstellen.

Erstellt wurde LEKuP von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM) in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM), der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG), dem Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband (VDD) und dem BerufsVerband Oecotrophologie (VDOE).

Quellen:

– DGEM, Pressemeldungvom 13.12.2019

– DGE, Pressemeldung vom 13.12.2019


Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 1/2020 auf Seite M10.
Verschlagwortet mit: LEKuP, Leitfaden

News zum Thema des Artikels

Eine Frau misst ihren Bauchumfang mit einem Maßband; daneben sind digitale Symbole zu Gesundheit und Körpermaßen eingeblendet.

Online News: Adipositas: KI soll Erfolg einer Lebensstiländerung zur Gewichtsabnahme vorhersagen

Welche Patient*innen mit Adipositas von einer strukturierten Lebensstiltherapie zur Gewichtsabnahme profitieren, könnte sich künftig bereits vor Therapiebeginn abschätzen lassen. Forschende der Universität Hohenheim entwickelten ein KI-gestütztes Prognosemodell, das kli …
weiterlesen

älterer Mann mit kleiner Schüssel vor sich greift sich mit einer Hand an den Hals

Lesetipp Heft 8/2026: Schluckstörungen

Der Beitrag erläutert Ursachen von Schluckstörungen, gesundheitliche Folgen und praxisrelevante Maßnahmen für die Versorgung von Betroffenen mit Dysphagie …
weiterlesen

Schild mit Text "Plantbased Keto" drumherum ensprechende Lebensmittel wie Öl, Nüsse, Avocado

Lesetipp Heft 8/2026: Die Rolle pflanzlicher Lebensmittel bei ketogenen Ernährungstherapien

Der Beitrag von Christina Heidt et al. untersucht, welche Möglichkeiten pflanzliche Lebensmittel und moderne Alternativprodukte für die Erweiterung ketogener Ernährungstherapien bieten …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.01.2020

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Mehr Ernährungstherapie auf Rezept

Es ist ein starkes Signal für die Diätassistent*innen und damit die Ernährungstherapie: Mit Zustimmung aller Fraktionen verabschiedete nämlich der Bayerische Landtag im Juni einstimmig mehrere Anträge zur Weiterentwicklung der Ernährungstherapie. Diesen Antrag „Präventi … weiterlesen

12.08.2026

Ketogene Ernährungstherapien im Wandel

Traditionell basiert die praktische Umsetzung ketogener Ernährungstherapien auf einem hohen Anteil tierischer Fett- und Proteinquellen. Zunehmend wächst jedoch das Interesse an pflanzenorientierten Formen der ketogenen Ernährung. weiterlesen

12.08.2026

Ernährungsmedizin: Kurzzeitige parenterale Gabe von n-3-Fettsäuren erhöht Risiko für Vorhofflimmern nicht

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) bewertet die kurzfristige parenterale Gabe von fischölhaltigen n-3-Fettsäuren bei kritisch kranken Patient*innen als sicher. Anlass der aktuellen Bewertung sind Warnhinweise aus dem Jahr 2023, die auf ein erhöhtes R … weiterlesen

VDD-Bundeskongress 2026

Der diesjährige VDD-Bundeskongress Anfang Mai im Wolfsburger Congress-Park trug das Motto: „VDD & Friends – gemeinsam ist mehr drin“. Friends, welche den Kongress mitgestalteten, waren Vertreter*innen sowie Teilnehmende vom Berufsverband Deutscher Ernährungsmedizine … weiterlesen

15.07.2026

Lipödem zwischen Zellstress und Schmerz

Das Lipödem stellt Ernährungsfachkräfte vor eine besondere Herausforderung. Neben metabolischen Aspekten sind es insbesondere der chronische Schmerz als Leitsymptom, funktionelle Mobilitätseinschränkungen, eine oft lange Vorgeschichte nicht nachhaltiger Diätversuche und … weiterlesen

27.04.2026
Ahead of Print

Entwicklung eines Core-Assessment-Sets für die Ernährungstherapie in der Gastroenterologie und Hepatologie

Die Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH) und die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) gaben 2022 am Institut für Höhere Studien – Institute for Advanced Studies (IHS) eine Studie zum derzeitigen Stand der gastroenterologisch-hepatologis … weiterlesen

Einladung zum Kongress VDD & Friends – Gemeinsam ist MEHR drin!

Der 68. VDD-Bundeskongress wird dieses Jahr gemeinsam mit BDEM, DAEM, DGEM und VDOE ausgerichtet und findet vom 7. bis 9. Mai 2026 im CongressPark Wolfsburg statt. Unter dem Motto Ernährungstherapie und -medizin: professionell, individuell und interdisziplinär steht die … weiterlesen

ADHS und Ernährung bei Kindern und Jugendlichen

Als Ernährungstherapeutinnen am Sozialpädiatrischen Zentrum der Kinderklinik der Charité Universitätsmedizin Berlin betreuen wir regelmäßig Kinder und Jugendliche mit einer Aufmerksamkeitsstörung (ADS) und Hyperaktivität (ADHS). Diese werden uns entweder aufgrund eines … weiterlesen