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Wissenschaftler wollen nun im Rahmen des neuen Kompetenzclusters Diet-Body- Brain (DietBB) Daten über die Zusammenhänge zwischen dem Ernährungsverhalten der Bevölkerung und dem Auftreten von neurodegenerativen Erkrankungen erheben. Das Bundesforschungsministerium fördert den Kompetenzcluster in den nächsten 3 Jahren mit mehr als 5 Mio. €. Insgesamt haben sich 17 Partner für das Vorhaben zusammengeschlossen, darunter mehrere Institute der Universität und des Universitätsklinikums Bonn, die Life&Brain GmbH, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, die Deutsche Sporthochschule Köln und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Das Forscherteam plant u. a. im Rahmen der so genannten „Rheinland Studie“ neue Erhebungsmethoden zu entwickeln, um Zusammenhänge zwischen dem Ernährungsverhalten der Bevölkerung und dem Auftreten von neurodegenerativen Erkrankungen erkennen zu können. Darüber hinaus sollen die DNA und das gesundheitsbezogene Verhalten, z. B. körperliche Aktivitäten, mit in die Untersuchung einbezogen werden. Ein Teilprojekt beschäftigt sich außerdem mit der Frage, wie Ernährungsempfehlungen kommuniziert werden müssen, damit sie umgesetzt werden.
Quelle: Rheinische Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn, Pressemeldung vom 16.06.2015