Nachhaltiger, akzeptierter und zukunftsweisender?


Zum gesundheitlichen Nutzen der klassischen mediterranen Ernährung gibt es eine gute Evidenzlage. Marjukka Kolehmainen beschreibt im Beitrag ab S. M32 das Konzept der New Nordic Diet als eine gleichermaßen gesunde, aber besser an nördliche Länder adaptierte und somit breiter akzeptierte Ernährungsform. Die New German Diet folgt diesen Überlegungen und setzt sie für in Deutschland regional verfügbare und traditionell verwendete Lebensmittel und Speisen um. Thomas Ellrott erläutert das Konzept und die Vorteile der New German Diet, für wen sie geeignet ist und wie sie in unsere heutige Zeit passt.

Sehr geehrter Herr Dr. Ellrott, auf dem VDD-Kongress 2016 stellten Sie die in Ihrer Arbeitsgruppe konzipierte New German Diet vor. Wie muss man sich diese vorstellen?

Ellrott:
Wir sind vergleichbar vorgegangen wie die Kollegen in den nordischen Ländern. Damit ein Ernährungskonzept von möglichst breiten Teilen der Bevölkerung akzeptiert wird, muss es an lokale Gewohnheiten angepasst sein. Und diese sind in Deutschland anders als in den nordischen und den Mittelmeerländern. Wir liegen geografisch gewissermaßen genau zwischen der New Nordic Diet und der klassischen mediterranen Ernährung.

Ein Schlüsselfaktor für den positiven Gesundheitseffekt beider Kostformen ist die Fettmodifikation: der Ersatz von tierischen Fetten durch Pflanzenöle und Nüsse. Um einen entsprechenden Effekt zu erzielen, müssen in Deutschland entsprechend tierische Fette aus Wurst und Fleisch, aber auch aus Butter, Käse und Milch, durch Pflanzenöle ersetzt werden. Genau das haben wir im Konzept gemacht, allerdings ohne diese Lebensmittel gänzlich zu verbannen. Zum Einsatz kommen stattdessen raffiniertes Rapsöl, Rapsöl mit Buttergeschmack, Walnussöl und Walnüsse.






Das vollständige Interview finden Sie auch in Ernährungs Umschau 1/17 von Seite M40 bis M41.




Nachhaltiger, akzeptierter und zukunftsweisender?


Zum gesundheitlichen Nutzen der klassischen mediterranen Ernährung gibt es eine gute Evidenzlage. Marjukka Kolehmainen beschreibt im Beitrag ab S. M32 das Konzept der New Nordic Diet als eine gleichermaßen gesunde, aber besser an nördliche Länder adaptierte und somit breiter akzeptierte Ernährungsform. Die New German Diet folgt diesen Überlegungen und setzt sie für in Deutschland regional verfügbare und traditionell verwendete Lebensmittel und Speisen um. Thomas Ellrott erläutert das Konzept und die Vorteile der New German Diet, für wen sie geeignet ist und wie sie in unsere heutige Zeit passt.

Sehr geehrter Herr Dr. Ellrott, auf dem VDD-Kongress 2016 stellten Sie die in Ihrer Arbeitsgruppe konzipierte New German Diet vor. Wie muss man sich diese vorstellen?

Ellrott:
Wir sind vergleichbar vorgegangen wie die Kollegen in den nordischen Ländern. Damit ein Ernährungskonzept von möglichst breiten Teilen der Bevölkerung akzeptiert wird, muss es an lokale Gewohnheiten angepasst sein. Und diese sind in Deutschland anders als in den nordischen und den Mittelmeerländern. Wir liegen geografisch gewissermaßen genau zwischen der New Nordic Diet und der klassischen mediterranen Ernährung.

Ein Schlüsselfaktor für den positiven Gesundheitseffekt beider Kostformen ist die Fettmodifikation: der Ersatz von tierischen Fetten durch Pflanzenöle und Nüsse. Um einen entsprechenden Effekt zu erzielen, müssen in Deutschland entsprechend tierische Fette aus Wurst und Fleisch, aber auch aus Butter, Käse und Milch, durch Pflanzenöle ersetzt werden. Genau das haben wir im Konzept gemacht, allerdings ohne diese Lebensmittel gänzlich zu verbannen. Zum Einsatz kommen stattdessen raffiniertes Rapsöl, Rapsöl mit Buttergeschmack, Walnussöl und Walnüsse.






Das vollständige Interview finden Sie auch in Ernährungs Umschau 1/17 von Seite M40 bis M41.


New German Diet: Ernährung in Deutschland 2.0

Nachhaltiger, akzeptierter und zukunftsweisender?

Zum gesundheitlichen Nutzen der klassischen mediterranen Ernährung gibt es eine gute Evidenzlage. Marjukka Kolehmainen beschreibt im Beitrag ab S. M32 das Konzept der New Nordic Diet als eine gleichermaßen gesunde, aber besser an nördliche Länder adaptierte und somit breiter akzeptierte Ernährungsform. Die New German Diet folgt diesen Überlegungen und setzt sie für in Deutschland regional verfügbare und traditionell verwendete Lebensmittel und Speisen um. Thomas Ellrott erläutert das Konzept und die Vorteile der New German Diet, für wen sie geeignet ist und wie sie in unsere heutige Zeit passt.

Sehr geehrter Herr Dr. Ellrott, auf dem VDD-Kongress 2016 stellten Sie die in Ihrer Arbeitsgruppe konzipierte New German Diet vor. Wie muss man sich diese vorstellen?

Ellrott: Wir sind vergleichbar vorgegangen wie die Kollegen in den nordischen Ländern. Damit ein Ernährungskonzept von möglichst breiten Teilen der Bevölkerung akzeptiert wird, muss es an lokale Gewohnheiten angepasst sein. Und diese sind in Deutschland anders als in den nordischen und den Mittelmeerländern. Wir liegen geografisch gewissermaßen genau zwischen der New Nordic Diet und der klassischen mediterranen Ernährung.

Ein Schlüsselfaktor für den positiven Gesundheitseffekt beider Kostformen ist die Fettmodifikation: der Ersatz von tierischen Fetten durch Pflanzenöle und Nüsse. Um einen entsprechenden Effekt zu erzielen, müssen in Deutschland entsprechend tierische Fette aus Wurst und Fleisch, aber auch aus Butter, Käse und Milch, durch Pflanzenöle ersetzt werden. Genau das haben wir im Konzept gemacht, allerdings ohne diese Lebensmittel gänzlich zu verbannen. Zum Einsatz kommen stattdessen raffiniertes Rapsöl, Rapsöl mit Buttergeschmack, Walnussöl und Walnüsse.


Das vollständige Interview finden Sie auch in Ernährungs Umschau 1/17 von Seite M40 bis M41.

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Rubrik: Special
Veröffentlicht: 13.01.2017

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