Eine wohnortnahe, leitliniengerechte Adipositastherapie ist derzeit nicht gewährleistet.

Eine wohnortnahe, leitliniengerechte Adipositastherapie ist derzeit nicht gewährleistet.





Die Erklärung betont, dass Adipositas – wie alle anderen chronischen Erkrankungen – lebenslanger Therapiemaßnahmen bedarf. Aktuell biete die Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung jedoch keine wohnortnahe, interdisziplinäre und sektorenübergreifende Therapie adipöser Patienten. Das Resultat sei eine gravierende Fehl- bzw. Unterversorgung mit Therapieangeboten. Die Teilnehmer des Symposiums sehen die Politik und Selbstverwaltung in der Pflicht, Rahmenbedingungen für eine wohnortnahe, leitliniengerechte Adipositastherapie zu schaffen.

Die Verankerung von Präventionsmaßnahmen im aktuellen Koalitionsvertrag ist ein erster Schritt. „Aber mit Prävention allein ist es nicht getan“, erläutert Michael WIRTZ von der AdipositasHilfe Nord e. V. „Denn damit ist den Patienten, die bereits adipös sind, nicht geholfen.“ Für die Betroffenen sei eine stadiengerechte und individuell abgestimmte Therapie, welche alle Behandlungsoptionen von der individuellen Therapie über die Gruppenschulung bis zur bariatrischen und metabolischen Chirurgie umfasse, entscheidend. Ein frühzeitiger und unkomplizierter Zugang zu ganzheitlichen Therapieangeboten sei unerlässlich – mit dem Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren.

Quelle: Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Adipositastherapie und metabolische Chirurgie (CAADIP), Pressemeldung vom 13.04.2018




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 6/2018 auf Seite M304.


In der „Norderstedter Erklärung“ fordern die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Adipositastherapie und metabolische Chirurgie (CAADIP) der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), die Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG) und die AdipositasHilfe Nord e. V. die Gleichstellung der Adipositas mit anderen chronischen Erkrankungen und unterstreichen die Relevanz einer bedarfsgerechten Adipositastherapie. Die Norderstedter Erklärung wurde im Rahmen des 10. Adipositas Symposiums veröffentlicht, das im März in Norderstedt stattfand.




Eine wohnortnahe, leitliniengerechte Adipositastherapie ist derzeit nicht gewährleistet.

Eine wohnortnahe, leitliniengerechte Adipositastherapie ist derzeit nicht gewährleistet.





Die Erklärung betont, dass Adipositas – wie alle anderen chronischen Erkrankungen – lebenslanger Therapiemaßnahmen bedarf. Aktuell biete die Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung jedoch keine wohnortnahe, interdisziplinäre und sektorenübergreifende Therapie adipöser Patienten. Das Resultat sei eine gravierende Fehl- bzw. Unterversorgung mit Therapieangeboten. Die Teilnehmer des Symposiums sehen die Politik und Selbstverwaltung in der Pflicht, Rahmenbedingungen für eine wohnortnahe, leitliniengerechte Adipositastherapie zu schaffen.

Die Verankerung von Präventionsmaßnahmen im aktuellen Koalitionsvertrag ist ein erster Schritt. „Aber mit Prävention allein ist es nicht getan“, erläutert Michael WIRTZ von der AdipositasHilfe Nord e. V. „Denn damit ist den Patienten, die bereits adipös sind, nicht geholfen.“ Für die Betroffenen sei eine stadiengerechte und individuell abgestimmte Therapie, welche alle Behandlungsoptionen von der individuellen Therapie über die Gruppenschulung bis zur bariatrischen und metabolischen Chirurgie umfasse, entscheidend. Ein frühzeitiger und unkomplizierter Zugang zu ganzheitlichen Therapieangeboten sei unerlässlich – mit dem Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren.

Quelle: Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Adipositastherapie und metabolische Chirurgie (CAADIP), Pressemeldung vom 13.04.2018




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 6/2018 auf Seite M304.


Norderstedter Erklärung zum 10. Adipositas Symposium Adipositas mit chronischen Erkrankungen gleichstellen

Eine wohnortnahe, leitliniengerechte Adipositastherapie ist derzeit nicht gewährleistet.

Eine wohnortnahe, leitliniengerechte Adipositastherapie ist derzeit nicht gewährleistet.

Die Erklärung betont, dass Adipositas – wie alle anderen chronischen Erkrankungen – lebenslanger Therapiemaßnahmen bedarf. Aktuell biete die Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung jedoch keine wohnortnahe, interdisziplinäre und sektorenübergreifende Therapie adipöser Patienten. Das Resultat sei eine gravierende Fehl- bzw. Unterversorgung mit Therapieangeboten. Die Teilnehmer des Symposiums sehen die Politik und Selbstverwaltung in der Pflicht, Rahmenbedingungen für eine wohnortnahe, leitliniengerechte Adipositastherapie zu schaffen.

Die Verankerung von Präventionsmaßnahmen im aktuellen Koalitionsvertrag ist ein erster Schritt. „Aber mit Prävention allein ist es nicht getan“, erläutert Michael WIRTZ von der AdipositasHilfe Nord e. V. „Denn damit ist den Patienten, die bereits adipös sind, nicht geholfen.“ Für die Betroffenen sei eine stadiengerechte und individuell abgestimmte Therapie, welche alle Behandlungsoptionen von der individuellen Therapie über die Gruppenschulung bis zur bariatrischen und metabolischen Chirurgie umfasse, entscheidend. Ein frühzeitiger und unkomplizierter Zugang zu ganzheitlichen Therapieangeboten sei unerlässlich – mit dem Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren.

Quelle: Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Adipositastherapie und metabolische Chirurgie (CAADIP), Pressemeldung vom 13.04.2018


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Veröffentlicht: 13.06.2018

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