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Peer-Review-Verfahren | Eingereicht: 29.05.2017 | Angenommen: 21.08.2017

Hintergrund


Um der Zunahme ernährungsmitbedingten Erkrankungen entgegenzuwirken, wurden von staatlicher Seite vielfältige Strategien und Interventionen eingeführt, die auf eine Verbesserung der Ernährung abzielen [1–5]. Unter der Vielzahl möglicher Maßnahmen erlangen auf der Vorderseite von Lebensmittelpackungen (front-of-pack, FOP) angebrachte Nährwertkennzeichnungen bei öffentlichen Stellen und Fachgesellschaften zunehmend Beachtung [4, 6].

FOP-Labels gelten als hilfreiche Hinweise für Verbraucher, sich beim Einkaufen für gesündere Lebensmittel zu entscheiden [7–9]. Zudem sollen sie die Hersteller dazu anregen, ihre Produkte zu reformulieren und gesündere Varianten anzubieten, was sich im FOP-Label widerspiegeln würde.

Frankreich verabschiedete 2001 einen nationalen Ernährungs- und Gesundheitsplan, das Programme National Nutrition Santé (PNNS), mit Gesetzen, Richtlinien und Anreizen im Bereich Ernährung (Lebensmittelwahl und Bewegung), um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern [10, 11]. Anlässlich eines Berichts des Gesundheitsministers an den Präsidenten des PNNS im Jahr 2014, welcher 15 Public-Health-Maßnahmen umfasste [6], wurde das Konzept einer FOP-Nährwertkennzeichnung in ein im Januar 2016 verfügtes Gesundheitsgesetz aufgenommen [12]. Nach Vergleichstests mehrerer von der Industrie oder dem Einzelhandel vorgeschlagener Kennzeichnungen fiel die Wahl im März 2017 schließlich auf das Nutri-Score-Label (in seiner vorhergehenden Version auch „5-Colour Nutrition Label“, 5-CNL, genannt). Im darauffolgenden Monat wurde die EU über die Implementierung dieser Kennzeichnung benachrichtigt.

Dieser Beitrag beschreibt, welche Faktoren die französischen Gesundheitsbehörden zur Wahl des Nutri-Score veranlassten.

Abstract


In Frankreich gibt es seit kurzem die neu entwickelte Nährwertkennzeichnung „Nutri-Score“ bestehend aus einer fünfstufigen Farbskala, welche auf der Vorderseite von Lebensmittelpackungen (front-of-pack, FOP) aufgedruckt ist. Sie soll einerseits die Verbraucher dazu anregen, sich beim Einkauf für gesündere Lebensmittel zu entscheiden, anderseits soll sie Herstellern einen Anreiz bieten, ihre Produkte zu reformulieren und gesündere Varianten anzubieten. Validierungsstudien haben ergeben, dass das Nährwertprofilsystem der britischen Food Standards Agency (FSA-NPS), das dem Nutri-Score in Frankreich zugrunde liegt, geeignet ist, um den Nährwert von Lebensmitteln angemessen zu charakterisieren. Ebenso liefert ein individueller Ernährungsindex (FSA-NPS Dietary Index, FSA-NPS DI), welcher auf Grundlage der FSA-Scores der verzehrten Lebensmittel erstellt wird, eine gute Gesamtdarstellung der Nährwertqualität der Ernährung. Darüber hinaus besteht ein Zusammenhang zwischen dem FSA-NPS DI und dem Auftreten chronischer Krankheiten. Das Nutri-Score-Label ist vom Format her gut erkennbar und verständlich. Sowohl in modellhaften als auch in groß angelegten Erprobungen war das Vorhandensein des Nutri-Score-Labels mit einer höheren Nährwertqualität der Einkäufe verbunden. Insgesamt bestätigen diese Erkenntnisse den Wert des Nutri-Score-Labels als effektives Hilfsmittel für eine gesündere Ernährung der Bevölkerung.

Schlüsselwörter: Front-of-Pack-Label, Nährwertprofilsysteme, Nährwertkennzeichnung, Gesundheitspolitik






Peer-reviewed | Manuscript received: May 29, 2017 | Revision accepted: August 21, 2017


Nutri-Score: Evidence of the effectiveness of the French front-of-pack nutrition label


Abstract


France recently decided to implement a newly developed 5 colour Front-of-Pack (FOP) nutrition labelling, “Nutri-Score” to orient consumers towards healthier food choices at the point of purchase and as an incentive for manufacturers to reformulate their products towards healthier compositions. Results of validation studies suggest that the Food Standards Agency nutrient profiling system (FSA-NPS) underlying the Nutri-Score can adequately characterize the nutritional quality of foods, and that an individual score (FSA-NPS dietary index, FSA-NPS DI) based on the FSA score of the foods consumed can adequately summarize the nutritional quality of the diet. Moreover, the FSA-NPS DI is associated with chronic diseases onset. The format of the Nutri-Score appears well-perceived and understood. Finally, the Nutri-Score was associated with a higher nutritional quality of purchases in experimental and large scale trials. Altogether, these elements tend to corroborate the Nutri-Score as an efficient tool in public health nutrition.

Keywords: front-of-pack labelling, nutrient profiling systems, validation, public health policies

Full text PDF (free access)




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 12/17 von Seite M685 bis M691.




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Peer-Review-Verfahren | Eingereicht: 29.05.2017 | Angenommen: 21.08.2017

Hintergrund


Um der Zunahme ernährungsmitbedingten Erkrankungen entgegenzuwirken, wurden von staatlicher Seite vielfältige Strategien und Interventionen eingeführt, die auf eine Verbesserung der Ernährung abzielen [1–5]. Unter der Vielzahl möglicher Maßnahmen erlangen auf der Vorderseite von Lebensmittelpackungen (front-of-pack, FOP) angebrachte Nährwertkennzeichnungen bei öffentlichen Stellen und Fachgesellschaften zunehmend Beachtung [4, 6].

FOP-Labels gelten als hilfreiche Hinweise für Verbraucher, sich beim Einkaufen für gesündere Lebensmittel zu entscheiden [7–9]. Zudem sollen sie die Hersteller dazu anregen, ihre Produkte zu reformulieren und gesündere Varianten anzubieten, was sich im FOP-Label widerspiegeln würde.

Frankreich verabschiedete 2001 einen nationalen Ernährungs- und Gesundheitsplan, das Programme National Nutrition Santé (PNNS), mit Gesetzen, Richtlinien und Anreizen im Bereich Ernährung (Lebensmittelwahl und Bewegung), um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern [10, 11]. Anlässlich eines Berichts des Gesundheitsministers an den Präsidenten des PNNS im Jahr 2014, welcher 15 Public-Health-Maßnahmen umfasste [6], wurde das Konzept einer FOP-Nährwertkennzeichnung in ein im Januar 2016 verfügtes Gesundheitsgesetz aufgenommen [12]. Nach Vergleichstests mehrerer von der Industrie oder dem Einzelhandel vorgeschlagener Kennzeichnungen fiel die Wahl im März 2017 schließlich auf das Nutri-Score-Label (in seiner vorhergehenden Version auch „5-Colour Nutrition Label“, 5-CNL, genannt). Im darauffolgenden Monat wurde die EU über die Implementierung dieser Kennzeichnung benachrichtigt.

Dieser Beitrag beschreibt, welche Faktoren die französischen Gesundheitsbehörden zur Wahl des Nutri-Score veranlassten.

Abstract


In Frankreich gibt es seit kurzem die neu entwickelte Nährwertkennzeichnung „Nutri-Score“ bestehend aus einer fünfstufigen Farbskala, welche auf der Vorderseite von Lebensmittelpackungen (front-of-pack, FOP) aufgedruckt ist. Sie soll einerseits die Verbraucher dazu anregen, sich beim Einkauf für gesündere Lebensmittel zu entscheiden, anderseits soll sie Herstellern einen Anreiz bieten, ihre Produkte zu reformulieren und gesündere Varianten anzubieten. Validierungsstudien haben ergeben, dass das Nährwertprofilsystem der britischen Food Standards Agency (FSA-NPS), das dem Nutri-Score in Frankreich zugrunde liegt, geeignet ist, um den Nährwert von Lebensmitteln angemessen zu charakterisieren. Ebenso liefert ein individueller Ernährungsindex (FSA-NPS Dietary Index, FSA-NPS DI), welcher auf Grundlage der FSA-Scores der verzehrten Lebensmittel erstellt wird, eine gute Gesamtdarstellung der Nährwertqualität der Ernährung. Darüber hinaus besteht ein Zusammenhang zwischen dem FSA-NPS DI und dem Auftreten chronischer Krankheiten. Das Nutri-Score-Label ist vom Format her gut erkennbar und verständlich. Sowohl in modellhaften als auch in groß angelegten Erprobungen war das Vorhandensein des Nutri-Score-Labels mit einer höheren Nährwertqualität der Einkäufe verbunden. Insgesamt bestätigen diese Erkenntnisse den Wert des Nutri-Score-Labels als effektives Hilfsmittel für eine gesündere Ernährung der Bevölkerung.

Schlüsselwörter: Front-of-Pack-Label, Nährwertprofilsysteme, Nährwertkennzeichnung, Gesundheitspolitik






Peer-reviewed | Manuscript received: May 29, 2017 | Revision accepted: August 21, 2017


Nutri-Score: Evidence of the effectiveness of the French front-of-pack nutrition label


Abstract


France recently decided to implement a newly developed 5 colour Front-of-Pack (FOP) nutrition labelling, “Nutri-Score” to orient consumers towards healthier food choices at the point of purchase and as an incentive for manufacturers to reformulate their products towards healthier compositions. Results of validation studies suggest that the Food Standards Agency nutrient profiling system (FSA-NPS) underlying the Nutri-Score can adequately characterize the nutritional quality of foods, and that an individual score (FSA-NPS dietary index, FSA-NPS DI) based on the FSA score of the foods consumed can adequately summarize the nutritional quality of the diet. Moreover, the FSA-NPS DI is associated with chronic diseases onset. The format of the Nutri-Score appears well-perceived and understood. Finally, the Nutri-Score was associated with a higher nutritional quality of purchases in experimental and large scale trials. Altogether, these elements tend to corroborate the Nutri-Score as an efficient tool in public health nutrition.

Keywords: front-of-pack labelling, nutrient profiling systems, validation, public health policies

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Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 12/17 von Seite M685 bis M691.


Nutri-Score: Effektivität der in Frankreich eingeführten Nährwertkennzeichnung

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Peer-Review-Verfahren | Eingereicht: 29.05.2017 | Angenommen: 21.08.2017

Hintergrund

Um der Zunahme ernährungsmitbedingten Erkrankungen entgegenzuwirken, wurden von staatlicher Seite vielfältige Strategien und Interventionen eingeführt, die auf eine Verbesserung der Ernährung abzielen [1–5]. Unter der Vielzahl möglicher Maßnahmen erlangen auf der Vorderseite von Lebensmittelpackungen (front-of-pack, FOP) angebrachte Nährwertkennzeichnungen bei öffentlichen Stellen und Fachgesellschaften zunehmend Beachtung [4, 6].

FOP-Labels gelten als hilfreiche Hinweise für Verbraucher, sich beim Einkaufen für gesündere Lebensmittel zu entscheiden [7–9]. Zudem sollen sie die Hersteller dazu anregen, ihre Produkte zu reformulieren und gesündere Varianten anzubieten, was sich im FOP-Label widerspiegeln würde.

Frankreich verabschiedete 2001 einen nationalen Ernährungs- und Gesundheitsplan, das Programme National Nutrition Santé (PNNS), mit Gesetzen, Richtlinien und Anreizen im Bereich Ernährung (Lebensmittelwahl und Bewegung), um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern [10, 11]. Anlässlich eines Berichts des Gesundheitsministers an den Präsidenten des PNNS im Jahr 2014, welcher 15 Public-Health-Maßnahmen umfasste [6], wurde das Konzept einer FOP-Nährwertkennzeichnung in ein im Januar 2016 verfügtes Gesundheitsgesetz aufgenommen [12]. Nach Vergleichstests mehrerer von der Industrie oder dem Einzelhandel vorgeschlagener Kennzeichnungen fiel die Wahl im März 2017 schließlich auf das Nutri-Score-Label (in seiner vorhergehenden Version auch „5-Colour Nutrition Label“, 5-CNL, genannt). Im darauffolgenden Monat wurde die EU über die Implementierung dieser Kennzeichnung benachrichtigt.

Dieser Beitrag beschreibt, welche Faktoren die französischen Gesundheitsbehörden zur Wahl des Nutri-Score veranlassten.

Abstract

In Frankreich gibt es seit kurzem die neu entwickelte Nährwertkennzeichnung „Nutri-Score“ bestehend aus einer fünfstufigen Farbskala, welche auf der Vorderseite von Lebensmittelpackungen (front-of-pack, FOP) aufgedruckt ist. Sie soll einerseits die Verbraucher dazu anregen, sich beim Einkauf für gesündere Lebensmittel zu entscheiden, anderseits soll sie Herstellern einen Anreiz bieten, ihre Produkte zu reformulieren und gesündere Varianten anzubieten. Validierungsstudien haben ergeben, dass das Nährwertprofilsystem der britischen Food Standards Agency (FSA-NPS), das dem Nutri-Score in Frankreich zugrunde liegt, geeignet ist, um den Nährwert von Lebensmitteln angemessen zu charakterisieren. Ebenso liefert ein individueller Ernährungsindex (FSA-NPS Dietary Index, FSA-NPS DI), welcher auf Grundlage der FSA-Scores der verzehrten Lebensmittel erstellt wird, eine gute Gesamtdarstellung der Nährwertqualität der Ernährung. Darüber hinaus besteht ein Zusammenhang zwischen dem FSA-NPS DI und dem Auftreten chronischer Krankheiten. Das Nutri-Score-Label ist vom Format her gut erkennbar und verständlich. Sowohl in modellhaften als auch in groß angelegten Erprobungen war das Vorhandensein des Nutri-Score-Labels mit einer höheren Nährwertqualität der Einkäufe verbunden. Insgesamt bestätigen diese Erkenntnisse den Wert des Nutri-Score-Labels als effektives Hilfsmittel für eine gesündere Ernährung der Bevölkerung.

Schlüsselwörter: Front-of-Pack-Label, Nährwertprofilsysteme, Nährwertkennzeichnung, Gesundheitspolitik


Peer-reviewed | Manuscript received: May 29, 2017 | Revision accepted: August 21, 2017

Nutri-Score: Evidence of the effectiveness of the French front-of-pack nutrition label
Abstract

France recently decided to implement a newly developed 5 colour Front-of-Pack (FOP) nutrition labelling, “Nutri-Score” to orient consumers towards healthier food choices at the point of purchase and as an incentive for manufacturers to reformulate their products towards healthier compositions. Results of validation studies suggest that the Food Standards Agency nutrient profiling system (FSA-NPS) underlying the Nutri-Score can adequately characterize the nutritional quality of foods, and that an individual score (FSA-NPS dietary index, FSA-NPS DI) based on the FSA score of the foods consumed can adequately summarize the nutritional quality of the diet. Moreover, the FSA-NPS DI is associated with chronic diseases onset. The format of the Nutri-Score appears well-perceived and understood. Finally, the Nutri-Score was associated with a higher nutritional quality of purchases in experimental and large scale trials. Altogether, these elements tend to corroborate the Nutri-Score as an efficient tool in public health nutrition.

Keywords: front-of-pack labelling, nutrient profiling systems, validation, public health policies

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Veröffentlicht: 13.12.2017

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