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Ein schlechter Ernährungszustand hat nachteilige Effekte auf die Lebensqualität, Rehabilitationszeit, Komplikations- sowie die Mortalitätsrate geriatrischer Frakturpatienten [1–3]. Zudem ist eine längerfristig unterdurchschnittliche Zufuhr bestimmter Nährstoffe mit einem erhöhten Frakturrisiko assoziiert [4–6]. Um diesen nachteiligen Auswirkungen entgegenzuwirken, untersuchten mehrere Studien die Effekte einer oralen Supplementation in Form von Trinknahrung [7–10]. Ziel der hier vorgestellten Arbeit war, anhand von Daten und eigenen Untersuchungen im Rahmen der Marienhospital-Hohenheim-Malnutritions-Studie 1 (MaHoMal-Studie 1) die Prävalenz einer Mangelernährung in der Alterstraumatologie zu bestimmen und daraus den Aufbau einer längerfristig angelegten Interventionsstudie (MaHoMal-Studie 2) abzuleiten, die die Effekte einer bedarfsangepassten Substitution oraler Supplemente auf den Ernährungszustand, die Muskelfunktion und die Lebensqualität geriatrischer Frakturpatienten untersuchen soll. Eine Testphase dieser zweiten Studie diente dem Erkenntnisgewinn über den optimalen Ablauf dieser Interventionsstudie in der Alterstraumatologie. Die Entwicklung des Protokolls der Interventionsstudie sowie deren Organisation und Einbettung in die klinischen Abläufe, die sich an einer Literaturrecherche orientierte und die aktive Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegekräften und dem Küchenpersonal erforderte, war wesentlicher Teil dieser Masterthesis. Die Verfasserin (Nadja Willinger) war hauptverantwortliche Studienkoordinatorin.